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 Absima / TeamC 25.11.2012 
 
Hyde
1:10 Elektro Truggy


Gut oder Böse?-Teil 2. Im Bericht über den TeamC Racing „Jekyll“ erfolgte die Beantwortung obi-ger Frage eindeutig mit GUT. Wie verhält es sich nun mit dem Zwilling, dem „Hyde“, welcher ebenfalls von ABSIMA als Ready to Run Set angeboten wird?
Beim Hyde handelt es sich um die Truggy Version auf der Basis des TR02T Chassis. Genau wie beim Jekyll ist hier sowohl eine Brushed wie auch eine Brushless Version verfügbar. Diesmal wird die leis-tungsstärkere Brushless Ausführung einer genaueren Betrachtung unterzogen.


Ready-to-Run

Bei der RTR-Ausführung erhält man das komplett aufgebaute Fahrzeug mit bereits verklebten Reifen, bedruckter und angepasster Truck Karosse und fertig installierter und eingestellter Elektronik.
Wie beim Jekyll erfolgt die Kontaktaufnahme des Fahrers mit dem Fahrzeug über den Pistolensender ABSIMA CR2S, auch dieser arbeitet im zeitgemäßen 2,4 GHz Modus. Es gibt ihn unter anderen Bezeichnungen auch schon anderswo.
Entscheidend ist hier, dass er zuverlässig und störungsfrei arbeitet, einfach aufgebaut ist, aber dennoch über die nötigen Einstellmöglichkeiten verfügt, um anständig mit dem Truggy fahren zu können. Die gewünschten Einstellmöglichkeiten findet man in Form von Drehreglern unter einer unauffälligen Abdeckklappe.
Als Gegenstück zum Sender befindet sich rechts im Chassis eingeklebt der schon aus dem JEKYLL bekannte 3 Kanal Mini Empfänger R3FS, welcher nicht nur mit äußerst kleinen Abmessungen, sondern auch mit Features wie 2,4 GHz Modus und Failsafe brilliert.

Brushless

Als Antrieb kommt beim HYDE ein Brushless Aggregat mit der Bezeichnung THRUST zum Einsatz, welches über eine 10 Turns Wicklung verfügt. Das lässt auf ausreichend Power schließen, schließlich wird die Brushless Version mit 70 Km/h angegeben, das wären 25 Km/h mehr als die zahmere Brus-hed Ausführung.
Motorleistung muss bekanntlich auch geregelt werden, dafür findet sich, linksseitig im Fahrzeug eingeklebt, der THRUST A10 Brushless Regler. Er ist mit einer Dauerleistung von 80 A und einer Spit-zenleistung von 90 A angegeben.
Damit er nicht überhitzt, wenn es mal heiß hergeht, ist oben auf dem Alu- Kühlkörper ein kleiner Lüfter angebracht, welcher beim Einschalten des Systems permanent mitläuft.

Der Regler verfügt über Gas/ Bremse/ Rückwärts und kann mit 6,6 bis 7,4 V betrieben werden, wobei ein BEC von 5 V/ 1 A zur Verfügung steht. Es können NiMh 6-Zeller und 2S LiPo´s zum Einsatz kommen, wobei für letztere ein LiPo Unterspannungsschutz vorhanden ist.
Das liegend eingebaute ABSIMA S40MH Lenkservo wartet nicht nur mit einem Metallgetriebe, sondern auch mit ca. 4 Kg Stellkraft auf, damit dürfte man sich bei einem 2WD Offroader dieses Zuschnitts auf der sicheren Seite befinden.

Reifen und Felgen

Die Monster Reifen sind wie bereits erwähnt, betriebsbereit mit den Felgen verklebt. Es handelt sich hier um die Monster typischen Rillenreifen vorne, hinten kommen die üblichen Mini Pins zum Einsatz, in der Monster Klasse der Standard.
Die verwendeten Einlagen fühlen sich relativ weich an. Vor der Montage sollte man ein oder zwei Löcher in die Felgen bohren, damit die Reifen auch frei atmen und arbeiten können.

Antrieb

Wie beim Jekyll ist auch der komplette Antriebsstrang des Hyde mit Messing Gleitlagern bestückt. Wenn man das Auto länger zu fahren gedenkt, sollte man hier die nicht allzu teure Umrüstung auf Kugellager in Betracht ziehen.
Bei der Brushless Version sind allerdings zumindest die Lager im Getriebe bereits als Kugellager ausgeführt. Dies ist vonnöten, um die doch weitaus höhere Motorleistung auffangen zu können.
Aus diesem Grunde findet im Brushless Auto auch ein robustes Idle Zahnrad aus Polyamid anstelle der Normalausführung Verwendung.

Bauanleitung

Bestandteil des RTR-Sets ist auch eine detaillierte Anleitung. Der HYDE ist zwar schon zusammengebaut, doch kann eine Bauanleitung niemals schaden, sei es zum besseren Verständnis oder zur Defektbehebung am Fahrzeug.
Die Anleitung bespricht zunächst den Zusammenbau von Vorderachse und Lenkung. Diese verfügt über einen einstellbaren Servosaver und ist als einziges Teil am Auto serienmäßig mit kleinen Kugellagern ausgerüstet, was sie relativ leichtgängig macht.
Nach Verbindung von Vorderachse, Lenkung und oberer Abdeckung mit dem Wannenchassis hat man ein bereits äußerst verwindungssteifes Fahrzeugvorderteil vor sich liegen.

Die Sturz- und Spureinstellung erfolgt über Kugelgelenke mit Gewindestangen aus verchromtem Stahl, leider auch hier ohne Rechts/Linksgewinde. Die Verstellung gestaltet sich somit im Bedarfsfalle zwar etwas umständlicher, ist aber problemlos machbar.
Als Differenzial hat man ein Kugeldiff vorgesehen, welches zusammen mit der stählernen Antriebswelle und einer Zwischenwelle in die beiden Hälften des Getriebegehäuses gesteckt wurde, eine ausreichende Schmierung der Getriebekomponenten ist vorhanden. Die beiden Getriebehälften wurden mit vier Schrauben mit der rechtsseitigen Aluminium-Motorhalteplatte fest verschraubt.
Der Slipper, im Volksmund auch als Rutschkupplung bezeichnet, ist vorbildlich, nach kurzer Einlaufphase arbeitet er einwandfrei und reagiert feinfühlig auf Verstellung.

Als nächstes erfolgt der Einbau der Hinterachseinheit mit Getriebe. Auf die dort zum Antrieb vorgesehenen CVD Kardans aus Stahl muss ein kurzes Loblied angestimmt werden, denn der Einsatz solcher Teile ist nirgends sonst in dieser Preisklasse festzustellen.
Die Stoßdämpferbrücken bieten vorne und hinten für jeden Dämpfer drei Befestigungspunkte, hier wurde auf die mittleren zurückgegriffen. Die Dämpfer selbst sind herkömmliche Öldruckdämpfer. Sie sind blasenfrei befüllt, das Ansprechverhalten ohne die silbernen Standardfedern fühlt sich relativ feinfühlig an.

Praxis und Fazit

Nachdem ein geladener 2S LiPo Pack eingesetzt und mit dem serienmäßigen Deans Hochstromstecker des Fahrtenreglers verbunden wurde, konnte der Fahrversuch beginnen, doch halt, Mignon Batterien mussten auch noch in den Sender eingelegt werden. Dann war aber wirklich alles komplett.
Die Beschleunigungswerte auf Asphalt sind gigantisch, die versprochene Höchstgeschwindigkeit von ca. 70 Km/h scheint nicht utopisch - die Frage ist nur, wie lange die Reifen so was aushalten.

Aber eigentlich ist der Hyde ja eher fürs Gelände konstruiert und hier fühlt er sich auch wohl. Im Großen und Ganzen, führt er das durch, was der Pilot am Sender vorgibt.
Bei welligem Gelände und leichten Sprüngen fühlt er sich wohl, und Defekte oder übermäßiger Verschleiß sind nach späterer Begutachtung nicht zu beklagen. Es bleibt jedoch festzustellen, dass die Bruhless Version sich eindeutig an den etwas fortgeschrittenen Fahrer gerichtet ist, für den Einsteiger käme wohl eher die Brushed Ausführung in Betracht.

Um aber dann doch auf die eingangs gestellte Frage zurück zu kommen: „Böse“ ist er schon, der Hyde, allerdings lediglich in Bezug auf die zur Verfügung stehende Power, für alles andere sollte man eher das Prädikat „Gut“ in Betracht ziehen.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absime / TeamC Hyde

• 1:10 Truggy 2WD
• Öldruckstoßdämpfer
• Einstellbares Kugeldifferential
• Einstellbare Rutschkupplung
• Komplett abgedeckter Antrieb
• Komplett bedruckte Karosserie
• Liegendes Lenkservo
• Mittig sitzende Akkuhalterung
• Einstellbarer Servosaver
• Lenkung komplett kugelgelagert
• Antrieb komplett kugelgelagert
• Alu Lenkpfosten
• CVD Antriebswellen
• Neu konzipierte T-Platte an der Hinteachse

Abmessungen

• Länge: 400mm
• Breite: 325mm
• Höhe: 160mm

Hyde 2WD brushless RTR Ausstattung

• Robustes Polyamide Idle Zahnrad
• Wasserdichter 80 A Fahrtenregler
• 10T Brushless Motor
• 2.4 GHz 2 Kanal Fernsteuerung CR2S
• 3 Kanal Empfänger
• Liegendes 4 Kg Lenkservo



Bildverzeichnis Absima / TeamC Hyde

Bild 2 und 4: Deckel ab: Die Elektronik ist komplett eingebaut
und abgestimmt.

Bild 6: Alles glatt: Selbstverständlich sind alle Bohrungen versenkt.

Bild 7: Extrem lange Schwingen sind in der Monster-Klasse Pflicht.

Bild 8: Schwingen und Lenkhebel bestehen aus
widerstandsfähigem Kunststoff.

Bild 9: Das liegend eingebaute Lenkservo verfügt über ein
Metallgetriebe.

Bild 10: Der Servosaver ist versteckt und nur schwer zu erreichen.

Bild 11: Das Chassisvorderteil ist offroadmäßig leicht nach
oben abgekantet.

Bild 12: Klein aber fein: Der Fahrtenregler mit integriertem Lüfter.

Bild 13: Der 3 Kanal-Empfänger arbeitet mit 2,4 GHz.

Bild 14: Die Sturzstreben aus verchromten Stahl haben leider
kein Rechts/ Links-Gewinde.

Bild 15: Vom Feinsten sind die Kardans.

Bild 16: Die Dämpfer sind mit den silbernen Standardfedern
ausgestattet.

Bild 17: Die Karosse wird hinten und vorne mit je 2 Clipsen fixiert.

Bild 18: Eine Abdeckung schützt wirkungsvoll die
Antriebszahnräder.

Bild 19: Die Justierschraube für den Slipper ist durch eine
kleine Öffnung zu erreichen.

Bild 20: Der Slipper ist sehr solide gearbeitet.

Bild 21: Gegen rückwärtige Beschädigungen des Motors gibt
es einen stabilen Schutz.

Bild 22: Kraftpaket: Der 10 T Brushless Treibsatz.

Bild 23 und 24: Der CR2S-Sender kommt im futuristischen Design.






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