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 Tamiya 30.12.2012 
 
TT 01E - Golf 24
1:10 Elektro Glattbahn


Den Golf gibt es schon seit 1974. Er ist mittlerweile als Golf VII auf den Markt gekommen.
Nicht ganz so lange gibt es den Tamiya TT 01, aber immerhin auch schon seit etlichen Jahren. Was läge da näher, als die beiden Klassiker miteinander in einem RC-Car zu verbinden.
Einen normalen Golf GTI hat es vor einiger Zeit bereits einmal auf einem TT 01 Chassis gegeben. Für das allerneueste TT 01 Type E-Chassis durfte es nun ruhig etwas Besseres sein, also fiel die Wahl auf den verbreiterten und bespoilerten Golf 24 in der Ausführung des 24 H-Rennens auf der Nordschleife.


Baukasten

Der Baukasten enthält alles, was nötig ist, um ein fahrfertiges Auto auf die Beine zu stellen, lediglich die RC-Anlage und ein Lenkservo sind noch vonnöten. Ein so genannter Dosenmotor einschließlich eines elektronischen Fahrtenreglers sind bereits enthalten.
Aufgrund dieser Motorisierung sowie des Verzichtes auf Kugellager kann davon ausgegangen werden, dass der TT 01 E vorwiegend die Zielgruppe der Einsteiger ansprechen soll.

Beim Zusammenbau fällt auch gleich auf, dass alles problemlos ineinander passt. Man sollte sich allerdings, vor allem wenn man keine oder kaum Erfahrung im Modellbau hat, unbedingt genau an die Bauanleitung halten, dann bleibt man von Problemen weitgehend verschont.
Die Bauanleitung ist im Tamiya-typischen Stil gehalten: Alle Bauabschnitte sind genau bebildert, alle Bauteile wie Schrauben etc. sind dazu passend gleich daneben in Originalgröße abgebildet.

Kardan, Zahnrad, Motor

Zunächst einmal ist der zentrale Kardan mit Hauptzahnrad und Lagerung zusammenzubauen und mittig in dem verwindungssteifen Wannenchassis zu positionieren. Man wird bereits jetzt feststellen, dass das komplette Auto lediglich mit Gleitlagerung ausgerüstet ist, vorwiegend weiße Kunststofflager und für die Diffs Bronzebüchsen.

TUNING-TIPP: Der leistungsbewusste Racer würde an dieser Stelle den Kunststoffkardan gegen eine Tuning-Ausführung aus Alu und die Gleitlager gegen einen kompletten Kugellagersatz austauschen. Sinnvoll wäre dies durchaus gleich beim Zusammenbau, anstatt später mühevoll im Rahmen einer Nachrüstaktion.

Da der hier beiliegende einfache Motor jedoch kein Leistungswunder darstellt und sich eindeutig an den Einsteiger richtet, wurde genau so vorgegangen, wie es ein Erstkunde im RC-Car Sektor machen würde.
Wenn der Kardan liegt, ist der Motor an der Reihe. Die Befestigung an der Kunststoffhalterung erfolgt nicht wie üblich mit Schrauben, welche je nach Ritzelgröße in Langlöchern verschiebbar sind, man muss sich hier vorher entscheiden: für die Ritzelgrössen 19, 20, 21 und 22 Zähne gibt es jeweils die passenden Befestigungsbohrungen.
Hier kam ein 19er Ritzel zum Einsatz. Diese Befestigungsart hat für den Anfänger den Vorteil, dass er sich nicht um das Zahnflankenspiel kümmern muss, eine für Newcomer doch zunächst diffizile Angelegenheit. Es passt einfach so.

Bei späteren Ritzeländerungen sollte man daran denken, dass von Tamiya bei den Low-Budget Reihen ein Modul von 0,6 verwendet. Mann könnte zwar die relativ ähnliche weit verbreitete 48 dp Teilung verwenden, das jedoch läuft dann schwerer und macht Krach.
Der fertig eingebaute Motor verschwindet nun unter der Kunststoffabdeckung. Dies geht bei dem beiliegenden Triebling zwar in Ordnung, bei leistungsstärkeren Motoren oder gar längeren Untersetzungen ist das Teil eher störend und leistet der Überhitzung Vorschub. Also in diesem Falle einfach darauf verzichten.

Differentiale, Vorder- und Hinterachse

Das hintere Diff, ein Kegeldiff in 3-Spider Ausführung, ist in Minutenschnelle zusammengefügt. Für das beiliegende Fett gibt es keine Mengenempfehlung, hier gilt: Mehr = stärkere, weniger = schwächere Sperrwirkung.
Die hinteren Schwingen für oben und unten werden einfach nur in die Bohrungen eingesteckt und passen dann. Man kann sie für kurzen oder langen Radstand, je nach Karosse, einfach umdrehen.

An der Vorderachse geht man genauso zu Werke. Das Diff ist baugleich mit dem hinteren, die Schwingen werden genauso eingesteckt, die vorderen und hinteren Chassisteile werden unter das Auto geschraubt und halten beide Diffs und die Getriebeboxen in Position. An der Oberseite erledigen dies die Dämpferbrücken.

In die Radträger und die Lenkhebel werden nun die weißen Kunststofflager und die Radachsen eingesteckt, danach erfolgt die untere Verbindung mit den Schwingen.
Wenn man dann alle vier Diffabtriebe in die Diffs gesteckt hat, werden die vier gleich langen Antriebsknochen eingesetzt und die Verbindung mit den oberen Schwingen hergestellt. Die Kardans bestehen aus Kunststoff, haben aber einen Edelstahl Pin an jedem Ende.

Dämpfer, Lenkung, Endmontage

Im nächsten Schritt werden die vier Reibungsdämpfer zusammengesetzt, wobei hier nichts ist, was dämpfen könnte. Sie dienen einfach nur dazu, die Federn an ihrem Platz zu halten.
Das ganze einschließlich Einbau ins Auto ist eine Sache von Minuten. Nun wartet die Lenkung auf ihren Einsatz. Auch diese ist ganz fix zusammengebaut und im Chassis montiert, wobei auch hier Gleitlager aus Plastik zum Einsatz kommen.

Jetzt kann auch das Oberdeck angebracht werden und das Ganze geht langsam seiner Vollendung entgegen. Vorab sind darauf noch der Antennen- und der Transponderhalter zu befestigen. Letzterer ist zwar gut gemeint, aber nicht mehr ganz zeitgemäß: Die großen AMB Transponder benutzt im Zeitalter der neuen kleinen Hybrid-Teile wohl kaum noch jemand.

Nun noch der Schaumstoff-Frontrammer, die Karosseriestützen und die Radsechskante ans Auto, dann ist das Chassis auch schon komplett. Nur die Reifen müssen noch mit den Felgen verklebt werden. Einlagen sind hier nicht vorgesehen.
Beim Golf 24 liegen zusätzlich neben den schwarzen auch noch verchromte Felgen bei. Diesen sollte man den Vorzug geben, da sie über einen Offset von +2 mm verfügen, diese Spurverbreiterung ist der Golf-Karosse angemessen.
Einzustellen gibt es beim TT 01 E nichts, alle Parameter sind vorgegeben und können ohne weiteres nicht verändert werden. Der Einsteiger muss sich auch hier nicht den Kopf zerbrechen.

Fahrtenregler und Karosserie

Bei dem mitgelieferten elektronischen Fahrtenregler handelt es sich um den TEU 105 BK. Sein Ein / Aus-Schalter passt genau in die dafür vorgesehene Aussparung der Chassisplatte. Die Betätigung kann somit problemlos von unten auch bei aufgesetzter Karosse vorgenommen werden.
Nach Einbau der RC-Anlage und dem Lenkservo, ein Standardservo genügt hier vollkommen, könnte es losgehen.

Doch halt, im Karton liegt noch die nicht lackierte und ausgeschnittene Karosse. So wird es zunächst nichts mit dem Fahrversuch, denn das Ausschneiden, Lackieren und vorbildgetreue Dekorieren mit allen Stickern sowie dem ausladenden Heckspoiler nimmt mehr Zeit in Anspruch als der gesamte Zusammenbau des Chassis.
Dafür erhält man jedoch, wenn man es gewissenhaft gemacht hat, eine wunderschöne authentische Karosse, welche fast zu schade für den harten Rennalltag ist.

Zu guter Letzt muss noch der geladene Akku rechts in Chassis gepackt werden, dann kann es losgehen. Aufgrund der eingegossenen Rippen im Akkuschacht können hier leider keine LiPo Packs Verwendung finden. Wer dies dennoch beabsichtigt, wird um den Einsatz eines Dremels wohl kaum herumkommen, denn dann müssen die Rippen weg.

Praxis und Fazit

Beim Fahren auf einem Parkplatz ergibt sich keine Überraschung. Der Vortrieb hält sich im Grenzen, man könnte beim Fahren fast noch eine Mahlzeit zu sich nehmen.
Allerdings ist dies alles sehr anfängerfreundlich und dafür ist der TT 01 E in der vorliegenden Ausführung ja auch gedacht. Der Pilot, auch wenn er unerfahren ist, wird vor keine Probleme gestellt, das war ja auch beim Zusammenbau schon so, ein Lego-Haus dürfte schwieriger zu bauen sein.

Kurz und gut: Der TT 01 E ist der Knaller für den Newcomer und dabei ist er ausbaufähig. Mit Kugellagern, Alukardan, anderen Dämpfern und entsprechender Motorisierung kann er zum Renngerät mutieren.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack





Querschnitt Tamiya TT 01 E Chassis - Golf 24

• Elektro-Tourenwagen 1:10
• Kunststoff - Wannenchassis
• 4 WD Kardan Antrieb
• 2 Kegeldifferenziale
• Länge: 415 mm
• Breite: 195 mm
• Radstand: wahlweise 257 oder 249 mm
• Spurweite: vorne 160 mm
• Spurweite: hinten 160 mm



Bildverzeichnis Tamiya TT 01 - Golf 24

Bild 2 bis 5: Hohe Detailtreue, auch in den Decals, zeichnet
die Golf24 GTI-Karosse aus.

Bild 6 und 7: Das fertige TT 01E Chassis. Motor und
Fahrtenregler sind im Lieferumfang enthalten.

Bild 8: Alle Verschraubungen in der Chassisplatte sind voll
versenkt.

Bild 9 und 10: Ein hoher umlaufender Rand sorgt für die
nötige Steifigkeit des Wannenchassis

Bild 11: Alle Fahrwerkskomponenten bestehen aus
hochfestem Kunststoff.

Bild 12: Durch alphanumerische Bezeichnungen gibt es
keine Verwechslungen.

Bild 13: Die überstehenden Spritzreste sind sorgfältig mit
dem Cuttermesser zu entfernen.

Bild 14: Alle benötigten Teile sind zu Vergleichszwecken 1:1
in der Bauanleitung abgebildet.

Bild 15: Der Frontrammer schützt im harten Fahrbetrieb.

Bild 16 und 17: Sturz und Spur sind vorgegeben und können
ohne weiteres nicht verändert werden.

Bild 18: Der Träger für die Vorderachse ist ans Chassis
angeschraubt.

Bild 19 und 20: Beim TT 01E kommen einfache
Reibungsdämpfer ohne Ölinhalt zum Einsatz.

Bild 21: Auch die Lenkung hat vorgegebene Einstellwerte.

Bild 22: Der Transponderhalter. In dieser Form kaum noch
benötigt, aber nettes Gimmick.

Bild 23: Diese Rippen im Akkuschacht müssen entfernt
werden, will man LiPo´s verwenden.

Bild 24: Für den Ein/Aus-Schalter ist eine passgenaue
Aussparung im Chassis vorgesehen.

Bild 25 und 26: Nett anzusehen, aber nicht nötig ist die
Motorabdeckung.

Bild 27: Ohne Abdeckung ist die Motorkühlung wesentlich
effektiver.

Bild 28: Der TEU 105BK Fahrtenregler ist ein echter
Fortschritt gegenüber früheren Exemplaren.

Bild 29: Die Antriebsknochen sind schnell zu wechseln.

Bild 30: Abtriebe und Knochen sind aus Kunststoff, aber
sehr haltbar.

Bild 31 und 32: Die Federvorspannung kann durch Clipse
reguliert werden.

Bild 33: Am Heck ist ein Auffahrschutz angebracht.



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