START    BERICHTE   
 
Bild 1 (Bilder anklicken zum Vergrößern)
 Bild 2

 Bild 3

 Bild 4

 Bild 5

 Bild 6

 Bild 7

 Bild 8

 Bild 9

 Bild 10

 Bild 11

 Bild 12

 Bild 13

 Bild 14

 Bild 15

 Bild 16

 Bild 17

 Bild 18

 Bild 19

 Bild 20

 Bild 21

 Bild 22

 Bild 23

 Bild 24

 Bild 25

 Bild 26

 Bild 27

 Bild 28

 Bild 29

 Bild 30

 Bild 31

 Bild 32

 Bild 33

 Bild 34

 Bild 35

 Bild 36

 Bild 37

 Bild 38

 Bild 39

 Bild 40

 Bild 41

 
 
 Absima / TeamC 14.01.2013 
 
Stoke E
1:8 Elektro Off Road


Seit geraumer Zeit etabliert sich der Importeur ABSIMA mit Offroad Fahrzeugen des asiatischen Herstellers TeamC Racing in der Offroad Szene.
Um Fuß zu fassen, scheint es von der Anbieterseite am Zweckmäßigsten, als erstes einmal verschiedene RTR-Sets im Angebot zu haben, denn es ist wichtig, für eine Verbreitung von neu auf den Markt kommenden Fahrzeugen zunächst mal die Einsteiger oder Hobbyfahrer, welche nicht viel basteln, sondern zunächst mal fahren wollen, im Boot zu haben.
Ein gutes Beispiel für solch ein Rundum-Sorglos-Einsteigerset ist der 4WD-Elektrobuggy STOKE E im großen Maßstab 1:8. Er stellt einen guten Kompromiss zwischen einem Hochleistungs-Wettbewerbsbuggy und einem problemlosen Fahrzeug für den Einsteiger dar.


Ready-to-Run

Nach dem Öffnen des voluminösen RTR-Kartons steht der fertig aufgebaute Stoke E einschließlich der farbig bedruckten und dekorierten Karosse vor dem Erwerber. Flankiert wird das Ganze vom Heckspoiler aus flexiblem Kunststoff sowie den fertig mit den Felgen verklebten Offroad Reifen mit Mischprofil.

Der zusätzlich noch beigefügte Karton enthält den zum Betrieb nötigen 2-Kanal Sender Absima CR 2S, welcher natürlich im heute aktuellen 2,4 GHz-Modus arbeitet.
Durch Potis unter dem Deckel auf der Oberseite des Senders können alle zum Betrieb wichtigen Einstellungen angepasst werden, mehr ist auch zum Fahren nicht unbedingt notwendig. Wer mehr verlangt, kann später gerne nachrüsten.

Komplett RTR ist die Ausstattung jedoch nicht, denn Mignon-Zellen für den Sender sowie zwei 2S-Lipo-Fahrakkus sind schon noch zusätzlich vonnöten.
Diese können dann allerdings mit dem bereits beigefügten Y-Kabel mit zeitgemäßen Deans-Anschlüssen problemlos mit dem Bordnetz verbunden werden.

Chassis und Differentiale

Aufgebaut ist der Stoke E auf einem 3 mm dicken Chassis aus T6 Aluminium, welches vorne zur Realisierung des offroad-typischen Nachlaufs leicht nach oben gewinkelt ist.
Im Rahmen der RTR-Preisgestaltung erkennt man, dass die Aluteile wie Chassis und Dämpferbrücken aus einer Stanzform stammen und nicht gefräst sind, aber das geht im Rahmen der beabsichtigten Kostenreduzierung in Ordnung.

Bei Fahrzeugen dieses Zuschnitts findet man üblicherweise drei Kegeldiffs vor, das ist beim Stoke E auch der Fall. Mann hat sich hier für so genannte 4-Spider-Diffs entschieden, d.h. vier Stahlkegelräder stellen im Inneren den Kraftschluss her.
Das Mitteldiff verfügt über ein stählernes Hauptzahnrad im Modul 1, während Front-und Heckdiff mit Kegelrädern ausgestattet sind. Beide werden in Getriebeboxen eingesetzt, in welchen die Umlenkung der Antriebskräfte um 90° erfolgt.
Beide Getriebeboxen beinhalten nicht nur die Diffs, sondern dienen gleichzeitig auch als Kernstücke für die beiden Radaufhängungen.

Aufhängung

Die Schwingen sind, wie sich das gehört, ziemlich lang, damit man über große Federwege im Gelände verfügen kann. Mit den stählernen Wellen sind sie unten in beiden Getriebeboxen gelagert.
Soll später etwas an der Spur verändert werden, muss man die Kunststoff-Wellenhalter gegen solche aus Aluminium vom Buggy T8, erhältlich aus der Tuning-Abteilung von C-Racing austauschen. Man kann aber zunächst mal davon ausgehen, dass das Fahrverhalten auch mit den vorgegebenen Einstellwerten ganz ordentlich ist.
Der Sturz der Räder sowie die Spurstangen an der Lenkung sind hingegen mit den vorhandenen Rechts/ Links-Gewindestangen stufenlos einzustellen.

Kraftübertragung und Aufhängung

Während hinten und an der zweiteiligen Mittelwelle stählerne Antriebsknochen ihren Dienst verrichten, hat man sich an der Vorderachse für CVD-Kardans entschieden. Das macht durchaus Sinn, denn im großen Maßstab wirken schon sehr starke Lenkkräfte zusätzlich zur Antriebskraft, und mit Kardans ist man da auf der sicheren Seite.
Die C-Hubs, Lenkhebel, hinteren Radträger und die Schwingen bestehen aus hochfesten faserverstärk-tem Kunststoff analog den Komponenten aus dem Wettbewerbsbuggy T8 und verfügen über großzügige Dimensionen.
Schäden bei Remplern oder Überschlägen sollten hier eher zur Ausnahme gehören.

Ergänzend sind sowohl Vorder- als auch Hinterachse komplett mit schräg verlaufenden Kunststoffverstrebungen zur Chassisplatte hin abgestützt, das sollte Verwindungen im Fahrbetrieb weitestgehend eliminieren.
Zu erwähnen ist weiterhin, dass die Radachsen aus Stahl gefertigt sind und alles komplett kugelgelagert ist. Das trifft auch auf den gesamten übrigen Antriebsstrang zu.
Auch sollte nicht vergessen werden, dass an beiden Achsen Stabis ihren Dienst verrichten, was eigentlich im RTR-Sektor eher selten ist, da dies meist den Wettbewerbsmodellen vorbehalten bleibt.

Stoßdämpfer

Die Dämpferbrücken bestehen aus 5 mm starken ebenfalls ausgestanztem T6 Aluminium und bieten pro Dämpfer 3 Befestigungsmöglichkeiten.
Alle vier BigBore Dämpfer haben eloxierte Aluminium-Gehäuse mit 17 mm Durchmesser, allerdings nicht wie bei der Wettbewerbsausführung mit Rändelmuttern versehen. Änderungen der Federvorspannung und damit der Bodenfreiheit müssen hier durch Einfügen oder Weglassen der entsprechenden Clipse erfolgen, was jedoch problemlos vonstatten geht.

Ein weiterer Pluspunkt sind die so genannten Shock-Sox, kleine Tüllen aus weichem Gummi, welche die Verschmutzung der Kolbenstangen und somit auch der Dichtungen komplett verhindern.
In diesem Zusammenhang muss auch auf die an den hinteren Schwingen angebrachten Mud Guards hingewiesen werden. Dadurch wird nämlich ein Bombardement der hinteren Antriebsteile durch von den Vorderrädern aufgewirbelten Schmutz wirkungsvoll vermieden. Eine kleine Maßnahme mit großer Wir-kung.

Lenkung

Die Lenkung entspricht in den Abmessungen der des Wettbewerbsmodelles T8 mit integriertem Servosaver und einer Ackermannstrebe aus Alu.
Für die Lenkung kommt ein S90MH Servo zum Einsatz, welches mit einer Stellkraft von 9 kg sowie einem Metallgetriebe aufwartet, was bei einem so großen Fahrzeug nur von Vorteil sein kann.
Damit ist alles über das Offroad-Chassis des Stoke E gesagt, nun kann der Blick auf die Bordelektronik gerichtet werden.

Elektrik und Elektronik

Neben dem schon erwähnten stehend montierten 9 Kg-Lenkservo befindet sich der 2,4 GHz-Mini-Empfänger vorne rechts in einer spritzwassergeschützten Empfängerbox.
Auf der Gegenseite, vorne rechts ist längs zur Fahrtrichtung das Antriebsaggregat Thrust Brushless mit einer Leistung von 2300 KV, das heißt 2300 U/Min pro Volt, montiert.
Ein Regler Thrust A8, mit 120 A belastbar, thront oben auf dem mittleren Diffbock. Er verfügt über einen integrierten Lüfter, für den Fall, wenn es mal heiß hergeht. Da man der Verklebung mit doppelseitigem Band offenbar nicht traut, wurde als zusätzliche Befestigung ein Kabelbinder verwandt.
Der Platz für die beiden vorgesehenen 2S-Lipos ist geteilt: Aus Schwerpunktgründen finden sie rechts und links im rückwärtigen Teil des Chassis ihren Platz.
Sie werden mittels Klettverschlüssen fixiert und mit Hilfe des enthaltenen Y-Kabels angeschlossen.

Praxis und Fazit

Die Karosserie wird aufgesetzt und der sofortigen Abfahrt steht nun nichts mehr im Wege. Für ein Einsteigermodell ergibt sich eine sehr gute Performance. Auf Kunstrasen und auf leichtem trockenem Gelände sind die Reifen in ihrem Element, aber man darf nicht vergessen, dass es sich um Allrounder handelt. Für Spezialaufgaben muss man auch auf spezielle Reifen zurückgreifen.

Mit Bodenwellen und leichten Sprüngen ist die Federung nicht überfordert, zumal auch die Gewichtsverteilung ausgewogen und sehr neutral ist. Auch geringfügige Korrekturen während des Sprunges sind gut möglich.
Für einen recht günstigen Einstiegspreis von ca. 350,- Euro erhält man ein robustes Auto mit einem aus-gewogenen Fahrverhalten und hoher Standfestigkeit. Aufrüstungen mit Teilen des Wettbewerbs-Buggys T8 sind jederzeit möglich.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima Stoke E

● 2300 KV Brushless Motor Thrust BL
● Wasserresistenter 120A Brushless Regler Thrust A8
● 2.4 GHz Fernsteuerung CR2S
● 9 Kg Lenkservo mit Metallgetriebe S90MH
● 4 WD Allradantrieb
● Komplett Kugelgelagert
● 17 mm Aluminium Big Bore Öldruckstoßdämpfer
● 3 Kegel Differentiale
● Stahlhauptzahnrad
● T6 3 mm Aluminium Chassisplatte
● T6 5 mm Aluminium Dämpferbrücken
● CVD Wellen an der Vorderachse
● Volleinstellbares Fahrwerk über Rechts-Linksgewinde
● Mud Guards an der Hinterachse
● Faserverstärkte High-Quality Kunststoffteile aus dem
Competition Buggy T8
● Einstellbarer Radstand
● Kompromissloses Brushless Layout
● Aluminium Ackermannstrebe
● Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse
● 2 Akkuboxen, rechts/links für optimale Gewichtsverteilung
● Chassis TR8E

Abmessungen
● Länge: 515 mm
● Breite: 310 mm
● Höhe: 190 mm
● Radstand: 325 - 330 mm
● Bodenfreiheit: 40 mm
● Spur vorne: 260 mm
● Spur hinten: 260 mm
● Reifendurchmesser: 110 mm
● Reifenbreite vorne/hinten: 41 mm
● Gewicht: 3025 Gramm

Technische Daten Fernsteuerung
● 2 Kanal Sender
● 3 Kanal Mini Empfänger
● Reversefunktion
● Dual Rate und Trimmung einstellbar
● Batteriefach für 8 Mignon AA Zellen ( nicht im Lieferumfang )



Bildverzeichnis Absima Stoke E

Bild 3 und 5: Auch der Stoke in der Elektro-Ausführung
kommt fertig aufgebaut zum Kunden.

Bild 7: Die Allround Bereifung ist fahrfertig und dauerhaft mit
den Felgen verklebt.

Bild 9: Der Stoke E verfügt über ein Alu-Chassis, an dem alle
Bohrungen versenkt sind.

Bild 11 und 12: Die große Bodenfreiheit ermöglicht gutes
Fortkommen in unebenem Gelände.

Bild 13: Die beiden 2S LiPo-Packs werden durch Klettbände
r bombenfest gehalten.

Bild 14: Aus Platzgründen wurde der Fahrtenregler oberhalb
des Mitteldiffs angebracht.

Bild 15, 16 und 17: Baukastensystem: Viele
Aufhängungsteile entsprechen der Verbrenner-Ausführung.

Bild 18: Die Sechskant-Felgenaufnahme im üblichen
17 mm-Format.

Bild 19: Die Kardans ermöglichen große Lenkausschläge.

Bild 20: Die Rechts/Links-Gewinde sind entsprechend
gekennzeichnet.

Bild 21: Ein wirksamer Dämpferschutz oben auf den Brücken
vermeidet Beschädigungen.

Bild 22: Der stufenlos einstellbare Servosaver befindet sich
im rechten Lenkpfosten.

Bild 23 und 24: Zur Einstellung des Ackermann-Winkels
verfügt man über drei Einstellmöglichkeiten.

Bild 25: Der Platz für die beiden 2S LiPo´s ist auf die rechte
und linke Chassis-Seite aufgeteilt.

Bild 26: Entkommen unmöglich: Der Fahrtenregler ist durch
einen zusätzlichen Kabelbinder gesichert.

Bild 27: Kraftpaket: Der Brushless Motor besticht durch
eine hohe Motorleistung.

Bild 28: Die Verzahnung mit grobem Modul ist durch nichts
zu erschüttern.

Bild 29: Zur besseren Wärmeableitung ist das Motorgehäuse
verrippt.

Bild 30: Wirksame Maßnahmen zur Verschleißminderung
sind die Gummitüllen...

Bild 31: …sowie die Mud – Guards.

Bild 32: Die Einstellung der Bodenfreiheit erfolgt durch
Unterlegen der Federn mit Clips.

Bild 33: Der neigungsverstellbare Heckspoilerhalter besteht
aus sehr schlagfestem Material.

Bild 34: Die Dämpferposition ist variabel.

Bild 35: Front-und Heckstabi befinden sich am Fahrzeug.

Bild 36, 37 und 38: Ein alter Bekannter: Der CR 2S-Sender
mit vielen Einstellmöglichkeiten u. Ladebuchse.




 BILDERSERIE 
 



  Copyright Verlag rc-car racing / © www.rc-carracing.de / Alle Rechte vorbehalten.
Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigung
auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von
rc-car racing erfolgen. Alle Fotos sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt.
Anfragen für eine gewerbliche Verwendung der Fotos an eMail: kdn@nowack-fotodesign.de
 
START    BERICHTE