START    BERICHTE   
 
Bild 1 (Bilder anklicken zum Vergrößern)
 Bild 2

 Bild 3

 Bild 4

 Bild 5

 Bild 6

 Bild 7

 Bild 8

 Bild 9

 Bild 10

 Bild 11

 Bild 12

 Bild 13

 Bild 14

 Bild 15

 Bild 16

 Bild 17

 Bild 18

 Bild 19

 Bild 20

 Bild 21

 Bild 22

 Bild 23

 Bild 24

 Bild 25

 Bild 26

 Bild 27

 Bild 28

 Bild 29

 Bild 30

 Bild 31

 Bild 32

 Bild 33

 Bild 34

 Bild 35

 
 
 Carson 24.02.2013 
 
Destroyer BL FY 10
1:10 Elektro Truggy


Seit einiger Zeit schickt Carson im Offroad-Bereich eine Palette von RC-Cars ins Rennen, welche sich Destroyer Line nennt. Neuester Spross ist hier der BL Truggy FY 10. Er kommt wie alle anderen Destroyer auch, in einer lupenreinen RTR-Ausführung zum Kunden. RTR heisst in diesem Falle auch, dass sowohl 4 Mignon-Zellen für den Sender als auch ein NiMh-Akkupack mit einer Kapazität von 3200 MAh für den Fahrbetrieb enthalten sind.

Ready-to-Run

Im Karton befinden sich auch noch eine Carson DVD „Learning for Action“ sowie zwei Anleitungshefte, einmal für die Fernsteuerung Carson Reflex Wheel Pro 2, zum anderen über die verwendete Fahrzeugelektronik im Allgemeinen.
Abgerundet wird das Ganze dann noch durch Unterlagen über die Akkuladung und, was sehr wichtig ist, über die Einstellungen des Fahrtenreglers, der immerhin über einige Einstellmöglichkeiten wie Fahrmodus, Bremskraft, Unterspannungsabschaltung und Beschleunigungs-Modus verfügt. Alle diese Unterlagen sind zweisprachig gehalten, nämlich im Deutsch und Englisch.

Zu erwähnen ist, dass der Akkupack bereits mit einem Deans-Hochstromstecker versehen ist. Das ebenfalls beigefügte Steckerladegerät mit einer Ausgangsleistung von 500 mA verfügt aus diesem Grunde auch über einen Adapter von Tamiya auf Deans-Stecker, sehr vorbildlich.
Dieser Lader stellt aber in jedem Falle nur eine Basic-Versorgung im Rahmen des RTR-Sets dar, will man stundenlange Ladezeiten umgehen, empfiehlt sich die Anschaffung eines richtigen Ladegerätes.

Fernsteuerung

Die Reflex Wheel Pro 2 Fernsteuerung ist relativ einfach gestaltet, liegt aber gut in der Hand, hat einen griffigen Lenkradbelag und man kann durch die übersichtliche Anordnung aller Bedienungspotis die nötigen Anpassungen problemlos und auf die Schnelle vornehmen.
Dass die Anlage im zukunftsorientierten und störunanfälligen 2,4 GHZ - Modus arbeitet, versteht sich ja heutzutage schon von selbst.

Brushless-Antrieb

Als Antrieb für den Truggy hat Carson ein recht leistungsstarkes Brushless-System vorgesehen. Der 11 Turn Brushless-Motor verfügt über ein blau eloxiertes, stark verripptes Alugehäuse und ist mit 3570 Umdrehungen/Min. pro Volt angegeben.
Der Ezrun-Fahrtenregler stammt von Hobbywing und hat einen Lüfter oben auf dem blau eloxierten Kühlkörper. Bei einer Betriebsspannung bis 7,4 V ist er mit 35 A Dauerstrom bzw. kurzzeitig 190 A angegeben.
Trotz alledem sind seine Abmessungen als äußerst kompakt zu bezeichnen. Das System arbeitet sensorlos.

Chassis

Das Chassis selbst besteht aus mehreren Kunststoffkomponenten. Das verwendete Material scheint faserverstärkt zu sein, so dass sich eine hohe Festigkeit gepaart mit einer gewissen Flexibilität ergibt.
Zusammengefügt ergibt sich hieraus eine Chassiswanne, die als Fahrzeugbasis dient. Ihre Unterseite ist eben und alle Schraubenbohrungen sind versenkt, wie sich das gehört.
Im Verbund mit dem 2,5 mm starken Oberdeck aus blau eloxiertem Aluminium ergibt sich so eine Chassiskonstruktion von hoher Festigkeit.

Rechte Fahrzeugseite

Die meisten Elektrokomponenten befinden sich auf der rechten Fahrzeugseite, wobei der Motor schwerpunktmäßig günstig platziert ist, da er sich fast genau in der Mitte zwischen den beiden Achsen befindet.
In Fahrtrichtung direkt dahinter hat man die Elektronikbox eingebaut. Darin ist der Mini-Empfänger eingebaut, direkt davor der Fahrtenregler, dessen Lüfter oben aus dem Deckel der Box herausschaut. Dadurch und durch zahlreiche Kabelöffnungen der Box bedingt ergibt sich allerdings kein wirksamer Schutz gegen Spritzwasser, zumal auch der oben auf der Box angebrachte Ein/ Aus-Schalter nicht wasserdicht ist.

Da der Abstand zwischen Elektronikbox und Motorhalterung sehr gering ist, kann das Zahnflankenspiel zwischen dem Kunststoff-Hauptzahnrad und dem Messingritzel des Motors nur sehr umständlich eingestellt werden. Dies war aber im vorliegenden Falle auch gar nicht nötig, da alles korrekt justiert war.
Eine Kapselung des Antriebes ist nicht vorhanden, allerdings sind auch hier keine Schäden zu befürchten, da es sich um ein grobes Modul bei Ritzel und Hauptzahnrad handelt.

Linke Fahrzeugseite

Die linke Fahrzeugseite bleibt dem Lenkservo und dem Akku vorbehalten. Bei ersterem, welches in liegender Position direkt hinter der Lenkung eingebaut ist, handelt es sich um das B 7018 Servo, welches mit Metallgetriebe und 9 Kg Stellkraft punkten kann.
Der dahinter liegende Akkuschacht nutzt den verbliebenen Platz optimal aus, indem der Akku nicht liegend sondern hochkant darin untergebracht wird, nicht optimal für den Fahrzeugschwerpunkt, aber hier nicht anders machbar, da der Platz beschränkt ist.
Die per Clip zu fixierenden beiden Haltebügel für den Akku erscheinen sehr unterdimensioniert. Je nach verwendeter Akkusorte sollte man hier in jedem Falle eine zusätzliche Auspolsterung eventuell vorhandener Zwischenräume mit ein wenig Schaumstoff in Erwägung ziehen, damit nichts wackeln kann.

Antrieb und Aufhängung

Der komplette Antriebsstrang läuft beim FY 10 in Kugellagern. Werden als Verbindung zwischen dem Hauptzahnrad und den beiden Kegeldifferenzialen noch Antriebsknochen verwendet, kommen zur Weiterleitung der Antriebskraft an allen vier Räden Kardans zum Einsatz.
Vorne und hinten finden sich die beiden Getriebeboxen, an welchen auch die unteren Schwingen angelenkt sind. Diese sowie alle weiteren Kunststoffteile der Radaufhängungen einschließlich der Dämp-ferbrücken und der Karosserieaufnahmen sind aus einem relativ weichen Kunststoff gefertigt, welcher dennoch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit aufweist.
Bei Remplern oder Überschlägen wird hier nichts brechen wie sonst bei starren Kunststoffverbindungen. Auch die groß dimensionierten Rechts/ Links-Gewinde zur Sturzverstellung und an der Lenkung lassen hier in puncto Haltbarkeit einiges erhoffen.

Stoßdämpfer, Reifen und Karosserie

Die Stoßdämpfer bieten aufgrund ihres Volumens, welches sich im BigBore Bereich bewegt, sehr gute Dämpfungseigenschaften. Die Kunststoffgehäuse sind mit Rändelmuttern ausgestattet, somit ist die Bodenfreiheit des Fahrzeuges problemlos einzustellen.
Der Truggy rollt auf 50 mm breiten Offroadreifen mit griffigem Profil, welches gute Allround-Eigenschaften haben dürfte. Stabilisatoren wie beim Buggy sucht man jedoch vergebens, man kann sie aber problemlos nachrüsten, wenn es sich später als erforderlich erweisen sollte.
Abgerundet wird der Destroyer durch die fertig bedruckte und passend ausgeschnittene Truggy-Karosserie mit angeformter Spoilerlippe. Ein separater Heckspoiler wie beim Buggy ist ja bekanntlich bei dieser Fahrzeuggruppe nicht üblich.

Praxis und Fazit

Zur Inbetriebnahme des Destroyers ist nichts weiter zu tun als Sender und BEC einzuschalten. Alles ist aufeinander abgestimmt und funktioniert. Selbst der Geradeauslauf lässt nichts zu wünschen übrig.
Der Vortrieb ist beachtlich, auch in leichtem Gelände krallen sich die Reifen gut in den losen Untergrund. Wie es bei verschlammtem Boden aussieht, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, da das Wetter tagelang sehr kalt, aber sonnig war.

Trotz der großen Fahrzeugmasse und der doch schon fast im 1:8er Bereich liegenden Abmessungen funktionieren auch leichte Sprünge zufriedenstellend und sind sogar in der Luft korrigierbar, falls nötig.
Um die avisierte Höchstgeschwindigkeit von 65 Km/h zu erzielen, sollte man sich am besten statt des mitgelieferten Akku´s eines leistungsstarken LiPo-Packs bedienen, dann erscheint das auch realisierbar.

Aber der Truggy soll ja nicht in erster Linie Hochgeschwindigkeits-Fahrmaschine sein, sondern Fahrspaß im Gelände bringen.
Und das ist bei diesem Modell ohne weiteres machbar: Zum moderaten Preis gibt es höchstmöglichen Fahrspaß.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Carson FY 10 Truggy

• RTR-Set, 100 % fahrfertig mit 2,4 GHz Fernsteuerung,
Fahrakku und Senderbatterien.
• Wannenchassis mit Alu-Oberdeck
• Maßstab 1:10
• 2S Brushlessregler mit Lüfter, T-Plug Stecksystem,
Betriebsspannung bis 7,4 V (35 A Dauerstrom, kurzzeitig 190 A)
• 11T Brushlessmotor 3570 kV (510 W) mit Alu-Kühlrippen
• Allradantrieb (4WD) Antrieb per Kardan
• robuste und fertig dekorierte Polycarbonatkarosserie
• 9 kg Lenkservo mit Metallgetriebe
• fahrfertig aufgebaut und eingestellt
• komplett kugelgelagert
• Spur vorne und Sturz v/h einstellbar
• 4 einstellbare Öldrückstoßdämpfer mit Rändelschrauben
• NiMH-Fahrakku 7,2 V/3200 mAh (T-Plug-Stecksystem)
• Steckerladegerät 500 mA
• Sender: 2,4 GHz Fernsteueranlage Reflex Wheel Pro,
Betriebsspannung 4,8-6 V, Betriebsspannungsanzeige, Ladebuchse

Abmessungen
• Länge 408 mm
• Breite 310 mm
• Höhe 170 mm
• Radstand 310 mm
• Bodenfreiheit 33 mm
• Höchstgeschwindigkeit 65 km/h
• Reifendurchmesser 112 mm
• Reifenbreite 50 mm
• Gewicht inkl. Akku 2250 Gramm

Lieferumfang
Fahrfertig aufgebautes Modell mit 2,4 GHz Fernsteueranlage,
NiMH-Fahrakku 3200 mAh mit Ladegerät
und 4 AA-Senderbatterien.



Bildverzeichnis Carson FY 10 Truggy

Bild 3 und 5: Der Truggy kommt fertig aufgebaut und
fahrbereit zum Kunden.

Bild 6: Das aus mehreren Teilen zusammengefügte Chassis
hat eine glatte Unterseite.

Bild 9: Das blau eloxierte Oberdeck aus Alu erhöht die
Verwindungsfestigkeit.

Bild 10: Den Platz links teilen sich Akku und Lenkservo…

Bild 11: …während rechts Motor, Regler und Empfänger
untergebracht sind.

Bild 12 und 13: Sturz und Spur können mittels stabiler
Rechts/Links-Gewindestangen justiert werden.

Bild 14: Die Dämpferpositionen lassen sich oben und unten
mehrfach variieren.

Bild 15: Von vorne sind die Kardangelenke geschützt.

Bild 16: Alle Rechts/Links-Gewinde besitzen Sechskante
zum Einstellen.

Bild 17: Die Sturzstreben haben zwei verschiedene Anlenkpunkte.

Bild 18: Das leichte Offroadprofil der Reifen bietet gute
Allroundeigenschaften.

Bild 19, 20 und 21: Dank der langen Schwingen lassen sich
große Federwege realisieren.

Bild 22: Alle Kunststoffteile bestehen aus einem zähen aber
dennoch festen Material.

Bild 23: Kardans an allen vier Rädern verringern den
Verschleiß erheblich.

Bild 24: Stabis können dank der Stabi-Vorbereitung
problemlos nachgerüstet werden.

Bild 25: Das B 7018 Lenkservo verfügt über 9 Kg Stellkraft
und besitzt ein Metallgetriebe.

Bild 26: In einer (leider nicht wasserdichten) RC-Box liegen
Fahrtenregler und Empfänger.

Bild 27: Die großflächige Verrippung des Alu-Motorgehäuses
sorgt für gute Wärmeableitung.

Bild 28: Alle Schraubenbohrungen an der Chassis-Unterseite
sind voll versenkt.

Bild 29: Gehören dazu: 3200 NiMh-Fahrakku und Batterien
für den Sender.

Bild 30: Ein Steckerlader mit Deans-Adapter ist ebenfalls im
Lieferumfang enthalten.

Bild 31, 32 und 33: Der Reflex Wheel Pro 2 Sender ist
übersichtlich und einfach, reicht aber voll aus.







 BILDERSERIE 
 



  Copyright Verlag rc-car racing / © www.rc-carracing.de / Alle Rechte vorbehalten.
Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigung
auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von
rc-car racing erfolgen. Alle Fotos sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt.
Anfragen für eine gewerbliche Verwendung der Fotos an eMail: kdn@nowack-fotodesign.de
 
START    BERICHTE