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 Absima / TeamC 08.04.2013 
 
Torch E
1:8 Elektro Truggy


Die Ready to Run Sektion, auch kurz RTR genannt, ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr ausschließlich auf den Bereich 1:10 beschränkt, mit dem dieser Boom seinerzeit angefangen hat.
Der Trend ist zwar ungebrochen, jedoch kann man mittlerweile auch auf eine stattliche Anzahl RTR Sets im großen Maßstab 1:8 zurückgreifen, egal ob man sich hier für ein Verbrenner- oder Brushless-Set entscheidet.
War der 1:8er Maßstab bis vor einiger Zeit den Verbrennern vorbehalten, so machten neue Technologien wie Brushless und LiPo es möglich, auch größere Fahrzeuge ohne Leistungseinbußen gegenüber einem Verbrenner damit auszurüsten.
Oftmals sind Fahrzeuge gleichen Typs mit einem zeitgemäßen Brushless Antrieb dem jeweiligen Verb-renner- Modell sogar überlegen, wartungsfreier sind sie allemal.
Ein solcher Vertreter und ein „gewaltiger Brocken“ ist der Brushless Truggy Torch E 4WD in der RTR-Ausführung. Es handelt sich um ein Produkt des Herstellers Team C Racing, importiert und vertrieben durch die Firma Absima.


Ready-to-Run

Bereits vor kurzem hat Absima ein ähnliches Fahrzeug, den Stoke E in Buggyform vorgestellt. An diesem Modell knüpft der Torch E an, die Technologie ist ähnlich, jedoch ist ein Truggy durch seine Fahrwerksge-ometrie stets etwas ausgewogener zu bewegen - ein Punkt, dem der Einsteiger oder derjenige, der nur einfach schnell mal fahren will, Beachtung schenken sollte.
Auch bei diesem RTR-Set ist fast alles dabei, was man zum schnellstmöglichen Losbrausen benötigt. Lediglich Mignons für den Sender und zwei 2S-LiPo´s muss man separat bereithalten, das ist aber bei den meisten anderen RTR´s auch der Fall.
Ein fertig konfektioniertes Y-Kabel zum Anschluss der beiden LiPo´s ans Bordnetz ist allerdings vorhanden, so dass man sich hier keine Gedanken machen oder gar löten muss.

Fernsteuerung

Beim Sender handelt es sich um den CR 2 S, welcher auch schon im Stoke und etlichen anderen Fahr-zeugen seinen Dienst verrichtet. Es ist halt ein typischer RTR-Sender, was aber keine Abqualifizierung sein soll. Aus Preisgründen kann man hier nicht auf Hightech-Anlagen, welche teurer als das ganze Auto sind, zurückgreifen, was auch gar nicht nötig und erwünscht ist.
Entscheidend ist, dass er im zeitgemäßen 2,4 GHz-Modus arbeitet und über alle nötigen Einstellmöglich-keiten verfügt, die zum Fahren benötigt werden. Man kann alles am Sender einstellen wenn man die oben am Gehäuse befindliche Klappe öffnet. Dann hat man alle erforderlichen Drehpotis vor sich, und das auch noch in sehr übersichtlicher Form.
Auf der Lenkung hat man ein S90MH Servo installiert, es ist dasselbe, welches auch im Stoke E seinen Dienst tut, die Eckpunkte sind 9 Kg Stellkraft und Metallgetriebe. Die Montage erfolgt stehend.

Karosserie und Reifen

Ein riesengroßes Fahrzeug benötigt immer auch einen riesigen Karton. In diesem befindet sich der be-triebsbereite Torch. Abgedeckt wird alles von der bildschönen Truggy Karosserie, fluoreszierend farbig bedruckt , fertig ausgeschnitten, Bohrungen und Ausschnitte passen genau.
Der Heckspoiler entspricht in etwa dem des Stoke, er ist ebenfalls aus hochflexiblem aber dennoch sehr strapazierfähigem Kunststoff gefertigt.
Das Auto steht auf mächtigen Sechs-Speichenfelgen, auf welchen Offroad-Reifen mit einer Art Mini-Pin-Profil aufgezogen und fertig verklebt sind. Bei einem Reifendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 65 mm dürfte hier keinerlei Überforderung auftreten, die Dimensionen sind der Fahrzeuggröße ange-messen.

Chassis und Differentiale

Aufgebaut ist der Truggy auf dem TR8TE-Chassis. Die als Basis dienende Aluplatte ist aus 3 mm starken Material ausgestanzt und mit leichten Abkantungen an den Längsseiten versehen worden, welch die Sta-bilität merklich erhöhen. Vorne ist das Chassis im Bereich der Vorderachsaufnahme ebenfalls ganz leicht nach oben abgewinkelt, das ist bei Offroadfahrzeugen aus Nachlaufgründen so üblich.
Nicht unüblich bei Offroad-Fahrzeugen mit Allrad-Antrieb ist der Einsatz von drei Differenzialen zur Kraft-verteilung, jeweils vorne, hinten und in der Mitte. Auch beim Torch E ist dies der Fall, den Fahrzeugdi-mensionen Rechnung tragend handelt es sich um Kegeldiffs mit 4-Spider-Stahl-Innenleben.
Sie sind quasi alle baugleich, wenn man davon absieht, dass beim Mitteldiff ein grob verzahntes Haupt-zahnrad, vorne und hinten hingegen Kegelräder zur Umlenkung der Kraft um 90° zum Einsatz kommen.
Front-und Heckdiff sind zusammen mit dem Kegeltrieb der Mittelwellen geschützt in Getriebegehäusen untergebracht und praktisch wartungsfrei, da sie vom äußeren Geschehen völlig abgeschirmt sind.
Während hinten und in der Mitte normale Antriebsknochen aus Stahl eingebaut wurden, werkeln vorne die bekannten CVD-Kardans, ebenfalls aus Stahl.

Aufhängung

Unten an den Getriebegehäusen sind die Schwingen in stählernen Querlenkerstiften gelagert. Durch die verwendeten Wellenhalter sind sämtliche Parameter wie Spur und Antidive /Antisquat fest vorgegeben, will man hier etwas verändern, müsste man sich aus dem C-Racing Tuningregal bedienen.
Das wird aber erfahrungsgemäß bei einem RTR-Set dieses Kalibers nicht unbedingt nötig sein, denn der RTR-Kunde will meist schnell und unkompliziert fahren und möglichst nicht schrauben oder basteln.
Die Spur der Lenkung und der Radsturz sind jedoch einfach zu verstellen, da der Torch mit sehr reichlich dimensionierten Rechts-Links Gewindestangen ausgerüstet ist. Da aber alles ab Werk sorgfältig einge-stellt wurde, kann man sich solche Aktionen zunächst mal sparen.
Die Schwingen selbst sind fast 140 mm lang und verfügen über zahlreiche, die Stabilität erhöhende Quer-verstrebungen. Der hier eingesetzte Kunststoff wurde der großen Fahrzeugmasse entsprechend ausge-wählt. Defekte sind hier im normalen Fahrbetrieb nicht zu befürchten.
Alle Aufhängungsteile wie Radträger hinten, Lenkhebel und C-Hubs der Vorderachse sowie die Schwin-gen bestehen aus hochwertigem Kunststoff mit Faseranteil, wodurch sich eine hohe Standfestigkeit ergibt.
Aus dem gleichen Kunststoffmaterial bestehen auch die Streben, welche zum Abstützen der Vorder- und Hinterachse gegen das Chassis eingebaut wurden.

Stoßdämpfer


Die Dämpferbrücken bestehen aus 5 mm starken ebenfalls ausgestanzten T6 Aluminium und haben für jeden Dämpfer 3 Befestigungsmöglichkeiten vorne und 4 hinten.
Alle vier BigBore Dämpfer haben eloxierte Aluminium-Gehäuse mit 17 mm Durchmesser, allerdings nicht wie bei der Wettbewerbsausführung mit Rändelmuttern versehen. Änderungen der Federvorspannung und damit der Bodenfreiheit müssen hier durch Einfügen oder Weglassen der entsprechenden Clipse erfolgen, was jedoch problemlos von statten geht.
Ein weiterer Pluspunkt sind die so genannten Shock-Sox, kleine Tüllen aus weichem Gummi, welche die Verschmutzung der Kolbenstangen und somit auch der Dichtungen komplett verhindern.

Alle diese Features stammen ebenfalls vom Stoke, aber das ist der Vorteil eines Baukastensystems: Man kann alle guten Lösungen übernehmen und die nicht so guten weglassen.
In diesem Zusammenhang muss auch auf die an den hinteren Schwingen angebrachten Mud-Guards hingewiesen werden. Dadurch wird nämlich ein Bombardement der hinteren Antriebsteile durch von den Vorderrädern aufgewirbelten Schmutz abgewehrt. Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung.
Zur Verringerung der Seitenneigung hat man auch an diesem Fahrzeug Bügelstabis an beiden Achsen montiert.

Elektronik

Nach dieser Inaugenscheinnahme des gesamten Chassis kann man sich anschließend der Elektronik zuwenden.
Neben dem schon erwähnten stehend montierten 9 Kg-Lenkservo befindet sich der 2,4 GHz-Mini-Empfänger vorne rechts in einer spritzwassergeschützten Empfängerbox.
Vorne links ist längs zur Fahrtrichtung das Antriebsaggregat Thrust Brushless mit einer Leistung von 2300 KV, das heißt 2300 U/Min pro Volt, montiert.
Ein Regler Thrust A8, mit 120 A belastbar, thront oben auf dem mittleren Diffbock. Er verfügt über einen integrierten Lüfter, für den Fall, wenn es mal heiß hergeht. Da man der Verklebung mit doppelseitigem Band offenbar nicht traut, wurde als zusätzliche Befestigung ein Kabelbinder verwandt.

Ebenfalls mit einem Kabelbinder ist der Ein/Aus-Schalter am Regler befestigt. Er ist leider nicht wasserge-schützt, es ist jedoch davon auszugehen, dass in diesen Regionen nicht unbedingt mit Spritzwasser zu rechnen ist.
Der Platz für die beiden vorgesehenen 2S-Lipos ist geteilt: Aus Schwerpunktgründen finden sie rechts und links im rückwärtigen Teil des Chassis ihren Platz.
Sie werden mittels Klettverschlüssen fixiert und mit Hilfe des enthaltenen Y-Kabels angeschlossen. Laut Anleitung sollen sie hochkant montiert werden, da jedoch genügend Platz vorhanden ist, spricht nichts dagegen, sie liegend einzubauen. Dem Schwerpunkt käme dies allemal entgegen.

Praxis und Fazit

Nach Aufsetzen der Karosse, Sichern der Akkus und kurzem Rollout, bei welchem alle Sendereinstellun-gen überprüft und wenn nötig korrigiert werden sollten, geht es ab ins Gelände.
Zuvor erfolgte auf Asphalt ein kurzer Highspeed-Versuch, die Beschleunigung und die Vmax sind nicht von schlechten Eltern. Aber der Torch E ist ja kein Streetracer, er soll durchs Gelände brettern, was er auch mit Bravour meistert.
Aufgrund der großen Masse sollte man aber zunächst mal Zurückhaltung üben und sich eine Eingewöh-nungsphase gönnen. Erst dann kann man das Potential des Torch E voll ausloten.

In leichtem Gelände ist er durch nichts zu erschüttern, Bodenwellen werden durch die langen Schwingen in Verbindung mit den voluminösen Dämpfern locker weggebügelt.
Er ist eben ein guter Allrounder und kommt dem RTR-Einsteiger in allen Belangen sehr entgegen, und das zu einem moderaten Einstiegspreis von 369,95 Euro, der den Kaufentschluss doch recht leicht machen sollte.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima Torch E

● Ready-to-Run
● Maßstab 1:8 Elektro Brushless 4 WD
● Chassis TR8TE
● 2300 KV Brushless Motor Thrust BL
● Wasserresistenter 120A Brushless Regler Thrust A8
● 2.4 GHz Fernsteuerung CR2S
● 9 Kg Lenkservo mit Metallgetriebe S90MH
● 4 WD Allradantrieb
● Komplett Kugelgelagert
● 17 mm Aluminium Big Bore Stoßdämpfer
● 3 Kegel Differentiale
● Stahlhauptzahnrad
● 3 mm Aluminium Chassisplatte
● 5 mm Aluminium Dämpferbrücken
● CVD Wellen an der Vorderachse
● Volleinstellbares Fahrwerk über Rechts-Linksgewinde
● Mud Guards an der Hinterachse
● Faserverstärkte High-Quality Kunststoffteile aus dem
Competiton Truggy T8T
● Einstellbarer Radstand
● Kompromissloses Brushless Layout
● Aluminium Ackermannstrebe
● Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse
● 2 Akkuboxen recht / links angeordnet für optimale
Gewichtsverteilung

Abmessungen

Länge: 590 mm
Breite: 390 mm
Radstand: 370-376 mm
Höhe: 220 mm
Spur vorne: 340 mm
Spur hinten: 340 mm
Reifendurchmesser: 140 mm
Reifenbreite vorne/hinten: 65 mm
Gewicht: 3630 Gramm




Bildverzeichniss Absima Torch E

Bild 3 und 5: Ein Fahrgerät mit riesigen Ausmaßen ist der
Torch E mit Brushless Antrieb.

Bild 6, 7 und 8: Von allen Seiten ein aufgeräumter Anblick:
So präsentiert sich der Torch E als RTR.

Bild 9: Die Anlenkpunkte für die Dämpfer sind an den vorderen Schwingen 2fach variabel.

Bild 10: Stehend montiertes Lenkservo und RC-Box liegen
unmittelbar nebeneinander.

Bild 11 und 12: Die C-Hub Lösung ermöglicht hier große
Lenkeinschläge.

Bild 13: Die Felgenbefestigung erfolgt über den
handelsüblichen 17mm Sechskant.

Bild 14: Mittels Rechts/Links-Gewinden kann alles rasch
verstellt werden.

Bild 15: Vorne kommen stählerne Kardans zum Einsatz.

Bild 16: Der Frontstabi ist serienmäßig.

Bild 17: An den Dämpferbrücken sind etliche Veränderungen
von Dämpfergeometrie und Rollcenter möglich.

Bild 18: Die Federvorspannung wird durch Kunststoffclips geregelt.

Bild 19 und 20: Eine solide Kunststoffplatte bildet den
Abschluss der Lenkung nach oben.

Bild 21: Der Servosaver ist im eingebauten Zustand
problemlos einzustellen.

Bild 22: Die Lenkung erlaubt ein dreifaches Verstellen des
Ackermann-Lenkwinkels.

Bild 23: Die gesamte Elektronik ist gewissenhaft verdrahtet.

Bild 24: Dreifach-Klettverschlüsse haben die Akkus sicher im Griff.

Bild 25: In der Mitte zwischen den Akku-Packs verläuft die
Antriebswelle.

Bild 26 und 27: Schräge Abstützungen gegen das Chassis
sorgen für Verwindungssteife.

Bild 28: Obenauf und somit relativ geschützt gegen
Feuchtigkeit sitzt der Fahrtenregler.

Bild 29: Kraftpaket: Der Brushless sorgt für ordentlichen Vortrieb.

Bild 30: Durch Längsverschiebung kann das Ritzelspiel
nachjustiert werden.

Bild 31: In der spritzwassergeschützten RC-Box...

Bild 32: ...ist genügend Platz für den Mini-Empfänger.

Bild 33: Mit dieser Aufhängung sind Bodenwellen
problemlos zu meistern.

Bild 34: An der Hinterachse wurden statt Kardans
Antriebsknochen eingebaut.

Bild 35: Kluge Lösung: Die Mud-Guards an den hinteren
Schwingen.

Bild 36: Neigungsverstellbar und sehr widerstandsfähig ist
die Halterung für den Heckspoiler.

Bild 37: Typischer RTR-Vertreter: Der Sender CR 2 S.

Bild 38: Auf der Rückseite findet man eine Ladebuchse.

Bild 39: Alles Wichtige liegt geschützt unter einer Abdeckung.




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