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 Absima / TeamC 07.07.2013 
 
Lupuz 2WD
1:10 Elektro Off Road


Mit dem Importeur Absima gibt es einen weiteren Anbieter von Elektro-Fahrzeugen, vorwiegend im Maßstab 1:10. Es handelt sich dabei um die Fahrzeuge des in Asien beheimateten Herstellers TeamC, welcher letztlich bereits durch den Wettbewerbs-Baukasten des TM2 in verschiedenen Rennen sehr positiv auf sich aufmerksam machen konnte.
Zum Fahrbericht bereit steht nun ein weiteres RTR-Ensemble der populären Klasse Offroad 2WD, der neue LUPUZ Brushless RTR. Da es bereits eine große Palette an 2 WD´s gibt, stellt sich hier die Frage, warum gerade den Lupuz von Absima?


Mittelmotor

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten: Beim Lupuz hat man zwar das 2 WD-Antriebskonzept übernommen, nach Entfernen der Karosserie fällt einem aber auf, dass etwas anders ist als bei den bisherigen Fahrzeugen.
War der Motor meist noch hinter der Hinterachse positioniert, so findet man ihn nun weit vor der Hinter-achse, noch vor dem Getriebe und so tief wie möglich platziert, ein lupenreines Mittelmotorkonzept mit Heckantrieb eben.
Davor ist der Platz für den Akku reserviert und zwar quer zur Fahrtrichtung und nicht auf der Längsachse des Fahrzeuges wie bisher, denn dafür ist aufgrund des nach vorne gerückten Motors kein ausreichender Platz mehr vorhanden.

Ready to Run

Der hier vorgestellte Lupuz kommt als RTR mit sehr günstigem Preis zum Kunden. Im Karton findet man das fertig aufgebaute Auto, eine Bauanleitung und einen Sender. Man benötigt lediglich noch den Fahrakku und die Senderbatterien.
Die Reifen weisen das typische 2 WD-Profil auf: Hinten Minipin und vorne Längsrillenprofil. Sie sind bereits fahrfertig aufgezogen und aufgeklebt, der Käufer muss hier nicht mehr Hand anlegen, genau wie bei Heckspoiler und Karosse, diese sind bereits farbig bedruckt und ausgeschnitten.
Auch das Auto selbst ist komplett zusammengebaut, alle Elektrokomponenten sind installiert und abgestimmt bzw. eingestellt, so dass sich der Fahrer darauf konzentrieren kann, das Auto auf die Bahn zu setzen, einen kurzen Funktionstest durchzuführen und loszubrausen.

Fernsteuerung

Vorher muss man lediglich den im RTR-Karton enthaltenen Absima CR2S-Sender mit Mignonzellen zum Leben erwecken und einschalten. Er arbeitet wie alle Anlagen heutzutage im 2,4 GHz-Bereich, präziser gesagt, mit A.F.H.D.S, was soviel heißen soll wie Automatic Frequenzy Hopping Digital System.
Der Sender selbst gestaltet sich unspektakulär, verfügt über eine griffige Lenkrad-Gummierung und weist die kompletten Basic-Einstellmöglichkeiten zum Betrieb eines RC-Cars auf.
Dazu klappt man einfach den hinten oben liegenden Rauchglas-Deckel auf und kann alles einstellen. In der Anleitung ist noch ein älterer 27 MHz AM-Sender abgebildet, für das aktuelle Teil liegt jedoch ein ent-sprechendes Faltblatt bei.

Chassis, Vorderachse und Lenkung

Auch im Falle des Lupuz hat man ein Kunststoff-Wannenchassis an den Start gebracht. Ob der Kunststoff faserverstärkt ist, ließ sich leider nicht feststellen, es fühlt sich aber recht stabil an. Das Chassis erhält aber in jedem Falle eine zusätzliche Festigkeit durch etliche interne Verstärkungsrippen.
Um sich den weiteren Aufbau des Lupuz vor Augen zu führen, bildet die trotz RTR-Ausführung beigefügte Bauanleitung eine gute Grundlage:
Das Chassis ist dreiteilig ausgeführt. Vorne und hinten an die Chassiswanne werden die Aufnahmen für die Vorder- und Hinterachse angeschraubt, wobei die vordere leicht nach oben abgewinkelt ist, um den für Offroader notwendigen Nachlauf zu erzielen.

Da es sich um einen 2WD handelt, ist die antriebslose Vorderachse relativ einfach gestrickt. An einem Halter werden die unteren Schwingen mit Querlenkerstiften und E-Clipsen befestigt.
Die obere Führung wird von Gewindestangen, wenn auch leider ohne Rechts/ Links-Gewinde, übernommen. Die Lenkhebel ruhen in C-Hubs. In den Lenkhebeln sind die Achsstummel für die Vorderräder gelagert, die Lagerung erfolgt hier leider in Gleitlagern aus Bronze statt in Kugellagern.
In der asiatischen Heimat des Lupuz wären für einen sehr geringen Aufpreis sicherlich auch die entsprechenden Kugellager verfügbar gewesen.

Direkt hinter der Achskonstruktion ist die Lenkung angeordnet, welche allerdings durch den Einsatz von Bundlagern über eine vorbildliche Lagerung verfügt. Die gesamte Achs- und Lenkungskonstruktion wird von oben mit einer Kunststoffabdeckung geschützt und verstärkt. Das ist sehr löblich, wenngleich auch hierdurch eine spätere Verstellung des Servosavers in eine knifflige Angelegenheit ausartet.
Genau wie die Gewindestangen der Radaufhängung haben die Lenkstangen kein Rechts/ Links-Gewinde, dafür aber ausreichend dimensionierte Kugelköpfe-und Pfannen.

Hinterachse

Den zentralen Punkt der Hinterachse bildet die hermetisch geschlossene Getriebebox, in welcher das Kugeldifferenzial und das Zwischengetriebe ihren Dienst verrichten. Hier ist alles kugelgelagert und auch ausreichend gefettet.
Die Getriebebox und die Motorhalteplatte bilden den rückwärtigen Abschluss des Buggy´s. Der Motor, und das ist wie gesagt neu, befindet sich jetzt nicht mehr am Ende des Autos, sondern ist so tief wie möglich vor dem Getriebe positioniert, was eine sehr gute Gewichtsverteilung verspricht.

Die Schwingen und die hinteren Radträger bestehen aus dem gleichen Kunststoff wie die vorderen Pen-dants, auch hier finden sich keine Rechts/ Links-Gewinde zur Sturzeinstellung und auch hier gibt es Bron-zebuchsen statt Radlager.
Um so angenehmer überrascht ist man dann, wenn man feststellt, dass statt Antriebsknochen hochwertige Antriebstechnik in Form von CVD-Kardans verbaut wurde.
Durch Veränderung der Motorposition muss man allerdings einen gewissen Schräglaufwinkel dieser Kardans in Kauf nehmen, was aber nicht unbedingt heißen soll, dass damit höherer Verschleiß verbunden wäre.
Übrigens können die auftretenden Anfahrkräfte über den serienmäßig vorhanden Slipper feinfühlig dosiert werden.

Öldruck-Stoßdämpfer

Die Öldruck-Dämpfer mit Kunststoffgehäusen sind sehr filigran und entsprechen dem Aufbau nach der großen Masse. Sie sind ebenfalls vorne etwas kürzer als hinten.
Die Federvorspannung der schwarzen, linear gewickelten Standard-Federn wird nicht mit Feingewinde, sondern durch den Einsatz von Distanzclipsen vorgenommen. Die Befüllung ist blasenfrei, Undichtigkeiten nach dem Zusammenbau sind nicht ersichtlich.

Elektronik

Die Elektronik ist fahrfertig und verkabelt. Vorne, direkt hinter der Lenkung liegt das S 40 PH Lenkservo mit 3 kg Stellkraft, eine Art Standardservo von Absima, welches jedoch für ein 2 WD-Fahrzeug voll aus-reicht.
Der Fahrtenregler und der R3FSMiniempfänger mit drei Kanälen befinden sich zentral im Chassis. Hier gibt es keinerlei Platzprobleme.
Der Regler verkrafet mühelos eine Dauerbelastung von 80 A. Der Brushless-Kollege weist eine Wicklung von 10 turns auf, das alles dürfte in dieser Konstellation ohne weiteres miteinander harmonieren, zumal der Fahrtenregler über einen verrippten Alu-Kühlkörper und einen elektrischen kleinen Lüfter verfügt, falls es einmal heiß hergehen sollte.

Quer zur Fahrtrichtung, vor dem Motor ist der Akkuschacht angeordnet. Der Akku kann nach Abnahme des Sicherungsbügels, welcher mit vier Clipsen arretiert wird, von oben eingelegt werden.
Ein 2S Lipo passt ohne Mühe dort hinein, man kann auch ohne weiteres auf die neuen, etwas kürzeren 2S Shortys zurückgreifen, wenn man links und rechts jeweils einen kleinen Moosgummi-oder Schaumstoffblock einlegt.
Der Anschluss an die Bordelektronik erfolgt über einen bereits am Fahrtenregler befindlichen Deans-Hochstromstecker, heute eine der meistbenutzten Steckverbindungen in der Szene.

Praxis und Fazit

Dass bereits alles eingestellt und angepasst ist, erweist sich beim Einschalten der Elektrik, was übrigens auch bei aufgesetzter Karosse möglich ist. Lediglich der Geradeauslauf muss noch um einen Strich geändert werden, das ist alles.
Der Vortrieb auf Aspalt ist recht ansprechend, ein absoluter Neuanfänger sollte hier zunächst mal zurück-haltend beginnen. Ansonsten ergibt sich hier ein ausgewogenes Fahrverhalten, was nicht zuletzt durch die Mittelmotoranordnung begünstigt wird. Das widerum ist sehr anfängerfreundlich.
Auch auf welligem Gelände mit kleinen Sprüngen ist der Neueinsteiger keineswegs überfordert, nach zwei bis drei Sprungversuchen dürfte er den Bogen raus haben. Bei zu schneller Einfahrt in eine Kurve schiebt der Wagen etwas über die Vorderräder. Man kann aber auch hier ganz leicht korrigieren.

Nach mehreren Akkus im Trockenen wurde an keiner Stelle irgendein Verschleiß festgestellt, Die Dämpfer waren dicht, es mußte nur der Staub abgeblasen werden. Auch die Gleitlager wurden mit je einem Tropfen Öl versehen, das wars.
Der Lupuz ist eindeutig auf den Erwerb durch einen Einsteiger ausgelegt, das lässt sich schon allein durch die Bronze-Gleitlager und die nicht vorhandenen Rechts/Links-Gewinde sowie den günstigen Preis erkennen.
Fahrspaß ist jedoch auch für den Fortgeschrittenen möglich, denn das Konzept des Lupuz ist stimmig und eine Nachrüstung mit Kugellagern und Rechts/Linksgewinden ist relativ preisgünstig möglich.

Bericht: "Ernst Conty"
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima Lupuz 2WD Brushless

● Absima-Brushless Motor mit 10 T
● Regler mit 80A Dauerbelastung und integr. Lüfter
● 3 KG - Lenkservo
● Minipin-Offroad-Bereifung hinten, Längsrillen vorne.
● 2 WD-Wannenchassis
● Kugeldiff, Antrieb mit CVD - Kardans
● Einstellbarer Servosaver
● Lenkung komplett kugelgelagert
● Alu Lenkpfosten
● CVD Antriebswellen
● Neu konzipierte T-Platte an der Hinterachse
● 2.4 GHz 2 Kanal Fernsteuerung CR2S
● 3 Kanal Empfänger
● Robustes Polyamide Idle Zahnrad

Technische Daten
● Länge: 410 mm
● Breite: 245 mm
● Radstand: 275 mm
● Höhe: 110 mm
● Bodenfreiheit: 30 mm



Bildverzeichnis Absima Lupuz 2WD

Bild 3 und 5: Der Lupuz kommt als fertig aufgebauter und
eingestellter RTR zum Kunden.

Bild 7: Von der Seite zeigt sich der niedrige Schwerpunkt.

Bild 9: An der Vorderachse sind die 2WD-typischen
Rillenreifen montiert.

Bild 10: An der Chassis-Unterseite steht nichts hervor - alles glatt.

Bild 11 und 12: Vorne verrichtet eine C-Hub Suspension
ihren Dienst.

Bild 13: Wie bei allen Offroadern arbeitet hier die
Vorderachse mit großen Nachlaufwerten.

Bild 14: Es gibt mehrere Anlenkungen für die Sturzstreben.

Bild 15: Auch für die Dämpfer sind verschiedene
Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen.

Bild 16: Unter der Vorderachse befindet sich ein kleiner Abweiser.

Bild 17: Der Akku wird vor Hinterachse und Motor quer
zur Fahrtrichtung eingesetzt.

Bild 18: Das Lenkservo ist ganz vorne im Chassis in
liegender Position angebracht.

Bild 19: Durch die obere Lenkungsabdeckung ist die
Lenkung gut geschützt.

Bild 20: Empfänger und Fahrtenregler sind mittig im
Chassis angeordnet.

Bild 21 und 22: Alles ist betriebsbereit miteinander verkabelt.

Bild 23: Motor und Getriebe werden durch eine
Alu-Halteplatte miteinander verbunden.

Bild 24: Der Slipper schützt bei richtiger Einstellung
wirksam vor Anfahrbelastungen.

Bild 25: Lange Federwege sind bei einem Offroader unerlässlich.

Bild 26 und 27: Sehr löblich ist der Einsatz von CVD-Wellen
an der Antriebsachse.

Bild 28 und 29: Die Heckbrücke dient sowohl zur
Aufnahme der hinteren Dämpfer als auch des Spoilers.

Bild 30: Durch kleine Gummilaschen an den Clipsen
lassen sich diese gut herausziehen.

Bild 31: Der Absima CR 2S-Sender ist ein guter Bekannter.

Bild 32: Unter der rückwärtigen Abdeckklappe befinden
sich alle Einstellelemente.

Bild 33: Über eine Ladebuchse können auch eventuell
eingesetzte Akkus mit Strom versorgt werden.

Bild 34: Weit verbreitet sind mittlerweile die
Deans–Hochstromstecker.




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