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 Absima / TeamC 03.12.2013 
 
GR8LE Audi R8
1:8 Elektro Glattbahn


Von Absima werden seit längerer Zeit die unterschiedlichsten Offroader im Maßstab 1:8 auf den Markt gebracht. Die großen Elektrofahrzeuge kommen so gut wie immer als RTR Autos zum Kunden, für jeden Geschmack und jeden Einsatzzweck ist da meist etwas im Angebot.
Ein Modell fehlte jedoch noch in der Palette: Ein Glattbahn Auto im Maßstab 1:8 mit Brushless Antrieb.


Glattbahn Chassis

Nun ist man bei einem Hersteller mit einem großen bereits vorhandenen Offroad Bestand in der komfortablen Lage, sich für ein neues Chassis sozusagen im Modulverfahren zu bedienen.
Man nehme einen vorhandenen Offroader, welcher möglichst alle Voraussetzungen zur Umrüstung erfüllt und passe die entscheidenden Komponenten so an, dass ein vernünftiger Glattbahner als Endprodukt herauskommt.
Das Ergebnis ist das GR8LE Chassis, sozusagen bewährte Technik auf einer den Belangen eines Glattbahners zugeschnittenen Chassisplatte. Diese besteht ebenfalls aus 3 mm starkem beschichteten Aluminium, ist aber wesentlich länger, um den Radstand von 360 mm und die Gesamtfahrzeuglänge von 615 mm realisieren zu können.
Entscheidend ist hier weiterhin, dass die offroadtypische Anwinkelung für den Kickup Winkel im Bereich der Vorderachse fehlt, er wird nicht benötigt. Lediglich an den Seiten sind geringe Abkantungen aus Gründen der Stabilität zu verzeichnen. Daran schließen sich, genau wie beim Offroader die Seitenwannen aus Kunststoff an.

Audi R8 Karosserie

Zur optischen Attraktivierung wurde eine offiziell von Audi lizensierte Karosserie des Audi R8 LMS Racers, von TRT hergestellt, verwendet. Man kann sagen, dass dies voll gelungen ist, bei aufgesetzter Karosse sieht das Fahrzeug völlig authentisch aus und macht eine gute Figur, wozu auch die mit leichtem V-Profil versehenen Rennreifen auf 12 Speichen Felgen ihren Teil beitragen.

Ready-to-Run

Wie bei dem entsprechenden Offroader ist bei diesem RTR Paket fast alles dabei, was man zum schnellstmöglichen Start des Audi nötig hat. Nur die Mignons für den Sender und zwei 2S LiPo Packs sollte man separat bereithalten, das ist aber bei den meisten anderen RTR´s auch der Fall.
Ein fertig konfektioniertes Y-Kabel zum Anschluss der beiden LiPo´s ans Bordnetz ist allerdings vorhanden, so dass man sich hier keine Gedanken machen oder gar noch entsprechende Kabel selber löten muss.

Fernsteuerung

Beim Sender handelt es sich um den CR 2 S, welcher auch schon im Stoke, im Torch sowie weiteren Fahrzeugen seinen Dienst verrichtet. Es ist halt ein typischer RTR Sender, was aber keine Abqualifizierung sein soll.
Aus Preisgründen kann man hier nicht auf Hightech Anlagen, welche teurer als das ganze Auto sind, zurückgreifen, was auch gar nicht nötig und erwünscht ist. Entscheidend ist, dass er im zeitgemäßen 2,4 GHz Modus arbeitet und über alle nötigen Einstellmöglichkeiten verfügt, die zum Fahren benötigt werden.
Man kann alles am Sender einstellen wenn man die oben am Gehäuse befindliche Klappe öffnet. Dann hat man freien Blick auf alle vorhandenen Einstellelemente, und das auch noch in sehr übersichtlicher Anordnung.

Zwei Differentiale

Der GR8LE, wobei das L für lang steht, ist ähnlich wie die Referenz Offroader Torch und Stoke aufgebaut, allerdings mit Glattbahn optimierten Abmessungen und Änderungen.
Nicht unüblich bei Offroad Fahrzeugen mit Allrad-Antrieb ist der Einsatz von drei Differenzialen, jeweils vorne, hinten und in der Mitte, zur Kraftverteilung.

Beim GR8LE wurde von diesem Konzept dahingehend abgewichen, dass es nur 2 Diffs gibt, nämlich vorne und hinten. In der Mitte gibt es lediglich ein Hauptzahnrad, da ein Mitteldiff beim Glattbahner nicht zwingend erforderlich ist.
Es handelt sich bei den Diffs um Kegeldiffs mit hochwertigem 4-Spider Stahl Innenleben. Sie sind baugleich und zusammen mit dem Kegeltrieb der Mittelwellen geschützt in Getriebeboxen untergebracht und somit praktisch wartungsfrei, da sie vom äußeren Geschehen völlig abgetrennt sind.

Radaufhängung und Lenkung

Unten an den Getriebegehäusen sind die Schwingen in stählernen Querlenkerstiften gelagert. Durch die verwendeten Wellenhalter sind sämtliche Parameter wie Spur und Antidive /Antisquat fest vorgegeben, will man hier etwas verändern, müsste man sich aus dem TeamC-Racing Tuningregal bedienen.
Das wird aber erfahrungsgemäß bei einem RTR Set dieses Kalibers nicht unbedingt nötig sein, denn der RTR Kunde will meist schnell und unkompliziert fahren und möglichst nicht schrauben oder basteln.
Die Spur der Lenkung und der Radsturz sind jedoch hier problemlos zu verstellen, da der GR8LE mit sehr reichlich dimensionierten Rechts/Links Gewindestangen aus verchromten Stahl bestückt ist.

Die Schwingen selbst sind gut 40 mm kürzer als im Offroadbereich, da hier nicht im entferntesten soviel Federweg benötigt wird. Der zur Verwendung kommende Kunststoff wurde der großen Fahrzeugmasse entsprechend ausgewählt. Defekte sind hier im normalen Fahrbetrieb nicht zu befürchten.
Alle Aufhängungsteile wie Radträger hinten, Lenkhebel und C-Hubs der Vorderachse sowie die Schwingen bestehen aus hochwertigem Kunststoff mit Faseranteil, wodurch sich eine hohe Standfestigkeit ergibt.
Aus dem gleichen Kunststoffmaterial bestehen auch die Streben, welche zum Abstützen der Vorder- und Hinterachse gegen das Chassis eingebaut wurden. Die vordere Strebe ist hier mit der oberen Abdeckplatte der Lenkung verschraubt, eine Maßnahme, die zusätzliche Stabilität bringt.

Antrieb

Während hinten und in der Mitte normal dimensionierte Antriebsknochen aus Stahl verwendet wurden, kommen zur Weiterleitung der Antriebskraft an die Vorderräder CVD- Kardans, ebenfalls aus Stahl zum Einsatz.
Wie beim Stoke sind auch die Radachsen aus Stahl gefertigt und alles läuft komplett in Kugellagen. Das trifft auch auf den gesamten übrigen Antriebsstrang zu.

Dämpfer

Die Dämpferbrücken des GR8LE bestehen aus 5 mm starken ausgestanzten T6 Aluminium und haben für jeden Dämpfer 3 Befestigungsmöglichkeiten vorne und hinten.
Alle vier BigBore Dämpfer basieren auf eloxierten Aluminium Gehäusen mit 17 mm Durchmesser. Die Bodenfreiheit bzw. die Vorspannung der silbernen, linear gewickelten Federn erfolgt hier vermittels reichlich beigefügter Clipse.
Auf die im Offroadbereich gebräuchlichen Schutztüllen über den Kolbenstangen hat man verzichtet, da auf Asphalt nicht mit so groben Verschmutzungen wie im Gelände zu rechnen ist.
Zur Verringerung der Seitenneigung hat man auch an diesem Fahrzeug Bügelstabis an beiden Achsen angebracht, sie müssen hier nicht extra hinzugekauft werden.

Elektronik

Auf der Lenkung hat man ein S90MH Servo installiert, es ist dasselbe, welches auch im Stoke E seinen Dienst tut, die Eckpunkte sind 9 Kg Stellkraft und Metallgetriebe. Die Montage erfolgt stehend.
Neben dem Lenkservo befindet sich der 2,4 GHz Mini-Empfänger vorne rechts in einer vor Feuchtigkeit geschützten Empfängerbox.
Vorne rechts ist längs zur Fahrtrichtung der Absima Brushless Motor mit verripptem schwarz eloxierten Alugehäuse angebracht. Er wartet mit einer Leistung von 2300 KV, das heißt 2300 U/Min pro Volt, auf.

Ein Regler Thrust A8, mit 120 A belastbar, thront oben auf dem mittleren Diffbock. Er verfügt über einen integrierten Lüfter, für den Fall, wenn es mal heiß hergeht.
Zusätzlich zur Verklebung mit doppelseitigem Band erfolgte auch noch eine Befestigung per Kabelbinder. Ebenfalls mit einem Kabelbinder ist der Ein/Aus-Schalter am Regler befestigt. Er ist durch eine Gummiarmierung gegen Feuchtigkeit geschützt.
Der Platz für die beiden vorgesehenen 2S Lipos ist geteilt: Aus Schwerpunktgründen finden sie rechts und links im rückwärtigen Teil des Chassis ihren Platz.
Sie werden durch je drei Klettbänder gesichert und mit Hilfe des enthaltenen Y-Kabels angeschlossen.

Praxis und Fazit

Vor Aufsetzen der Karosserie wurden nochmals alle Einstellungen überprüft. Da der Radsturz an der Hinterachse bei ca. 0° lag, wurde dieser leicht zum negativen hin korrigiert, auf -1,5°. Weitere Korrekturen waren nicht nötig.
Nach einer Einroll- und Kennlernphase wurde auf dem Garagenhof richtig Gas gegeben. Auf dem trockenen, warmen und relativ staubfreien Asphalt boten die Reifen eine gute Traktion und konnten die brachiale Beschleunigung perfekt umsetzen.
Eine Höchstgeschwindigkeit wurde aber nicht erzielt, da irgendwann auch der längste Garagenhof zu Ende ist. Ca. 75 - 80 Km/h dürften aber angelegen haben, wobei dies noch nicht das Ende der Fahnenstange war.
An den hinteren Radausschnitten mussten einige kleine Korrekturen mit einer Lexanschere erfolgen, da ansonsten beim Rückwärtsfahren Reifenkontakt erfolgte. Ansonsten war alles im grünen Bereich.

Auch bei einem Fahrtest auf der Rennbahn des MCK Dormagen, einer 1:5er Rennstrecke mit 273 m Gesamtlänge machte der Audi eine gute Figur. Alle Lenkbefehle wurden verzögerungsfrei umgesetzt, was für die Leistung des S90MH Servos spricht.
Auf der langen Geraden konnte auch die Höchstgeschwindigkeit voll ausgespielt werden und dürfte bei ca. 90 Km/h gelegen haben.
Nach Einbau eines neuen Akkus wurden auch noch Zubehör Reifen aufgezogen, die serienmäßigen Reifen erwiesen sich jedoch als bessere Wahl.
Das Auto lief störungsfrei, da keine Ausritte zu verzeichnen waren, wurde auch nichts beschädigt. Auch Verschleiß wurde bei der anschließenden Inspektion nicht ermittelt, wenn man einmal vom Reifenverschleiß absieht.

Der GR8 LE im Audi Gewand sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch ansprechende Fahrleistungen für den Anfänger und den Fortgeschrittenen. Spaß macht er allemal, egal ob auf dem Parkplatz oder auf der Rennstrecke. Die Umsetzung eines vorhandenen Offroaders auf ein Glattbahnauto kann man hier als durchaus geglückt bezeichnen.

Bericht: "Ernst Conty"
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima GR8LE Audi „R8LMS“

● 4WD Allradantrieb
● 4 BigBore Öldruckdämpfer
● 2 Kegeldifferenziale
● Voll kugelgelagert
● CVD Antriebswellen vorne
● Stabilisatoren
● Voll einstellbar durch R/L – Gewinde
● Aluminium Ackermannstrebe
● Lizensierte Audi R8 LMS Karosserie

Technische Daten

● Länge: 615 mm
● Breite: 305 mm
● Höhe: 180 mm
● Radstand: 360 mm
● Spur vorne: 260 mm
● Spur hinten: 260 mm



Bildverzeichnis Absima GR8LE Audi „R8LMS“

Bild 2 und 4: Beim GR 8 LE wurde die Offroadtechnik an
die Glattbahnbelange angepasst.

Bild 5: Alle Bohrungen der Abgekanteten Chassisplatte
wurden versenkt.

Bild 7 und 8: Randvoll mit Technik ist der Platz zwischen
beiden Achsen.

Bild 9: Für eine gute Fahrzeugbalance sorgt die getrennte
Unterbringung der LiPo´s.

Bild 10 und 11: Dank der stabilen Rechts/Links-Gewinde
lassen sich alle Parameter einstellen.

Bild 12 und 13: Alle Komponenten der C-Hub Aufhängung
sind sehr stabil ausgelegt.

Bild 14: Die aus dickem Alumaterial gefertigten
Dämpferbrücken bieten vorne je 3 Befestigungspunkte.

Bild 15: Auch die Anlenkung des Lenkservos ist einstellbar.

Bild 16: Die Wirkung des Servosavers kann stufenlos
variiert werden.

Bild 17: Lobenswert: Stabis gibt´s serienmäßig.

Bild 18: Lenkservo und RC – Box sind direkt
nebeneinander angeordnet.

Bild 19: In der RC-Box ist reichlich Platz vorhanden.

Bild 20: Der Regler befindet sich oberhalb des Hauptzahnrades.

Bild 21: Der integrierte Lüfter sorgt für einen
ausgeglichenen Temperaturhaushalt.

Bild 22: Durch fertig konfektionierte Steckverbindungen ist
der Anschluß höchst einfach.

Bild 23: Das massive Motorgehäuse ist zur Kühlung stark
verrippt ausgelegt.

Bild 24: Durch die Aussparung im Motorträger kann der
Ritzelwechsel problemlos erfolgen.

Bild 25: Kabelbinder verhindert den Kontakt des
Reglerkabels mit dem Haupzahnrad.

Bild 26: Der rückwärtige Auffahrschutz ist zugleich
Heckdiffusor.

Bild 27 und 28: Die Stabis sind spielfrei einzustellen.

Bild 29: Hinten kommen Antriebsknochen zum Einsatz.

Bild 30 und 31: Die Dämpferposition an den hinteren
Schwingen ist variabel.

Bild 32: Eine Kunststoffstrebe stützt die gesamte
Achskonstruktion gegen das Chassis ab.

Bild 33: Die hinteren Karosseriestützen sind in der Höhe
einstellbar.

Bild 34: Ein guter Bekannter ist der CR 2 S - Sender.

Bild 35: Unter einer Abdeckklappe findet man sämtliche
Einstellmöglichkeiten.

Bild 36: Auf der Rückseite gibt es auch eine Ladebuchse.





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