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 LRP 24.06.2014 
 
S10 Blast 2 SC
1:10 Elektro Short Course


Nach wie vor ist die Short Course Szene und die Begeisterung für diese Fahrzeuge ungebrochen. Deshalb hat LRP reagiert und dem erfolgreichen Short Course Einsteigermodell ein Upgrade folgen lassen, nämlich den S10 Blast 2 SC, der wie alle übrigen Blast Modelle in der RTR Ausführung zu haben ist.
Man muss hier allerdings einfügen, dass es sich nicht um einen typischen Short Course Truck in 2WD Ausführung, sondern um ein allradgetriebenes Fahrzeug handelt, ein Antriebskonzept, welches sich auch bei den Short Course Fans wegen der unkomplizierten Handhabung steigender Beliebtheit erfreut.


Einleitung

Da alle bisher erschienenen Blast Varianten auf ein und derselben Plattform basieren, handelt es sich auch bei diesem SC nicht um eine Neuentwicklung sondern sozusagen um eine andere Variante der bisherigen Cars.
Technisch sind sie alle fast identisch, sieht man einmal davon ab, dass im Tourenwagen Blast TC kein Slipper vorhanden ist, weil dies bei einem normalen Tourenwagen keinen Sinn ergibt.

Ready-to-Run

Allen Blast Modellen ist gemeinsam, dass sie als komplette Ready to Run Ausführung angeboten werden. Diese Bezeichnung ist bei LRP kein Spruch, denn es ist in jedem Falle immer alles enthalten, sieht man einmal von den Batterien für den Sender ab.
So findet man zum 1600er NiMh Akkupack, welcher in Stickform konfektioniert ist, auch gleich den passenden Lader, ein einfaches Gerät für die Steckdose, aber der Akku wird letztendlich auch damit vollgeladen.
Allerdings sollte man hier einmal hinterfragen, ob es im Akkubereich noch sinnvoll ist, veraltete NiMh Technik einzusetzen. Moderne LiPo´s sind auch für einen Anfänger erheblich pflegeleichter.
Außerdem ist eine Kapazität von nur 1600 MAh nicht gerade üppig, denn kaum hat man das Fahrzeug eine kurze Zeit bewegt, ist der Akku fast schon wieder kraftlos.

Fernsteuerung

Auch eine Fernsteuerung ist im Set enthalten, der Empfänger ist bereits ins Fahrzeug eingebaut und angeschlossen, und in einer wasserdichten Empfängerbox mittig auf dem Oberdeck verstaut.
Die bei LRP sehr gebräuchliche und weit verbreitete A2 STX pro muss hier nicht mehr wirklich erwähnt werden, sie war bereits Bestandteil vieler Berichte.
Nur so viel: Sie arbeitet störungsfrei im 2,4 GHz Modus und alles lässt sich einstellen, was zum Fahrbetrieb des Short Course gebraucht wird.

Fahrtenregler und Elektromotor

Der Fahrtenregler AI Runner Reverse V2 digital ist mittels Klebeband direkt auf dem Chassis hinter dem Lenkservo befestigt und durch Goldkontakt Steckverbinder mit dem Motor verbunden.
Der Regler settet sich jeweils nach dem Einschalten up und alles ist automatisch perfekt eingestellt, eine sehr anfängerfreundliche Lösung.
Er ist völlig anspruchslos, tausendfach bewährt und für 18 Turns brushed und höher zugelassen.
Er sollte mit dem eingebauten S10 Blast Standard Bürstenmotor keine Mühe haben, welcher deutlich mehr Turns haben dürfte.
Da das Fahrzeug aber in erster Linie anfängergeeignet sein soll, ist dieser Motor zunächst mal die richtige Wahl.

Anleitung

Ein umfangreiches viersprachiges Anleitungsheft ist ebenfalls im Karton enthalten, es hat Gültigkeit für alle Modelle der Blast Reihe, nämlich den BX, TX, MT, TC und natürlich auch den SC.
Man kann darin alles Wissenswerte nachschlagen, sogar ein Anfänger Fahrkurs und eine Einführung in das RC Car Thema sind enthalten. Alles Hinweise darauf, dass der Blast SC besonders auf den Einsteiger zugeschnitten ist.

Karosserie

Der SC ist fertig zusammengebaut und abgestimmt. Alle Elektro- Komponenten sind am richtigen Platz und die Karosse ist ausgeschnitten und aufwendig bedruckt.
Diese Drucktechnik ist heute gang und gäbe und es gibt nichts daran auszusetzen, die Karosse sieht einfach authentisch aus. Die VTEC Reifen sind untrennbar mit den Felgen verklebt.
Mit einem Wort: Der SC ist sofort fahrbereit.

Chassis und Antrieb

Wie alle seine Blast Mitbewerber wird das zentrale Bestandteil durch die Chassiswanne gebildet. Vorne und hinten werden die Platten für die Achskonstruktionen angeschraubt.
Die vordere ist ganz leicht angewinkelt, was für die offroad typische Lenkgeometrie notwendig ist.
Der bereits erwähnte Blast 10 Motor befindet sich in dieser Wanne rechts vor der Hinterachse und zwar längs zur Fahrtrichtung.

Über das Motorritzel mit Modul 0,6 wird die Motorleistung auf das Hauptzahnrad geleitet. Dies sitzt auf der Kardanwelle aus Alu, welche genau mittig auf der Fahrzeuglängsachse verläuft.
Das Hauptzahnrad verfügt über eine einstellbare Rutschkupplung, was ansonsten eher bei 2WD Offroadern üblich ist. Die Blast Fahrzeuge, mit Ausnahme des Tourenwagens verfügen aber alle über dieses Merkmal.
Beim SC wurde außerdem noch eine vorbildliche Kapselung hinzugefügt, welche Ritzel, Hauptzahnrad und Slipper vollkommen umschließt und Sand und Steinchen fernhält.

An die Räder gelangt die Kraft über je ein Kegeldiff vorne und hinten sowie über Kardanwellen vorne und Knochen hinten, welche allesamt aus Stahl gefertigt sind.
Die zentrale mittlere Antriebswelle ist jedoch aus Aluminium gefertigt und wie alle übrigen Aluteile in den Hausfarben hellblau eloxiert.
Der gesamte Antriebsstrang ist kugelgelagert, irgendwelche Gleitlagerungen kommen auf diesem Sektor bei LRP Fahrzeugen so gut wie gar nicht mehr vor.

Aufhängung und Lenkung

Die komplette Radaufhängung mit Schwingen, Radträgern, C-Hubs und Lenkhebeln ist aus einem hochfesten Kunststoff gefertigt, welcher mit den Belastungen gut zurecht kommt.
Auch die verchromtem stählernen Sturzstreben mit Rechts/Linksgewinden sind so ausreichend dimensioniert, dass sie bei den Short Course typischen kleinen Rempeleien nicht gleich ihren Geist aufgeben.
Abgerundet wird das Fahrwerk durch serienmäßige Stabis an beiden Achsen

Zur Betätigung der Lenkung hat man ein Lenkservo LRP R-7103 WP eingebaut. Dieses ist wie auch die übrige Elektronik wasserdicht und verfügt im Gegensatz zu den Vorgängerversionen über ein Teil Aluminium Gehäuse.
Ein Servosaver zur Eliminierung von Belastungsspitzen ist in der linken Säule der Lenkung verbaut.

Stoßdämpfer

Die Stoßdämpfer findet man auch bis auf modelltypische Abwandlungen fast baugleich in allen Modellen der Blast Baureihe. Sie bestehen aus Kunststoffgehäusen mit Alu Rändelmuttern zur Einstellung der Bodenfreiheit.
Vom Durchmesser her sind es schon Big Bore Dämpfer. Zahlreiche Befestigungspunkte lassen die Veränderung der Dämpfergeometrie zu.
Rändelmuttern und Dämpferkappen sind ebenfalls blau eloxiert. Schwarze, linear gewickelte Standardfedern runden das Ganze ab.

Oberdeck und Rammer

Das profilierte Oberdeck verstärkt die gesamte Chassiskonstruktion im oberen Bereich. Vorne und hinten sind außerdem zur Unterstützung noch je zwei blau eloxierte Aluminium Pfosten zwischen Oberdeck und Chassis eingebaut.
Short Course typisch fallen die groß dimensionierten Front- und Heckrammer ins Auge. An den Heckrammern flattern zudem noch die charakteristischen Spritzlappen, welche aus Weichgummi gefertigt sind.
Im Zusammenspiel mit den beim Short Course unerlässlichen seitlichen Nerf-Bars, welche ebenfalls sehr flexibel sind, bietet sich für das Fahrzeug ein vollkommener Rundum Schutz.

Praxis und Fazit

Vor der endgültigen Inbetriebnahme sollte der Neueinsteiger nochmals die generellen Hinweise der sehr ausführlichen Gebrauchsanweisung zur Kenntnis nehmen.
Der Fortgeschrittene hingegen kann sofort loslegen, da mit Überraschungen für ihn nicht zu rechnen ist.
Nach Einschalten der Fernsteuerung und der Bordelektronik sollte man einige Sekunden abwarten, bis sich der Regler programmiert hat.
Dies ist wichtig, denn wartet man nicht lange genug, zeigt sich die Elektronik leicht irritiert und man muss erstmal wieder ausschalten.

Wie schon seinerzeit der Vorgänger, setzt die sehr anfängerfreundliche Antriebsquelle weder dem Fahrer noch dem Fahrzeug irgendwelche Grenzen.
Alles ist vollkommen beherrschbar, sowohl auf Asphalt als auch auf loseren Untergründen. Lediglich springen lässt es sich nicht ganz so gut, hierfür benötigt man einfach mehr Leistung.
Der Blast 2 SC verträgt ohne weiteres auch eine kraftvollere Brushless Motorisierung, sowohl das Fahrwerk als auch die VTEC Bereifung schreien nach mehr.

Da es sich aber hier eindeutig um ein Modell der Einsteiger Klasse handelt, sollte man auf dem Boden bleiben und den Blast 2 SC so akzeptieren, wie er ist, zumal der Einstiegspreis für das komplette RTR Ensemble nur bei moderaten 219,- Euro angesiedelt ist.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt LRP S10 Blast 2 SC

• Klasse: 1:10 Elektro Short Course 4WD
• Radstand: 332 mm
• Länge: 518 mm
• Breite: 297 mm
• Höhe: 199 mm
• Gewicht: ca. 2.250 Gramm fahrfertig



Bildverzeichnis LRP S10 Blast 2 SC

Bild 2 und 4: Der SC ist in der RTR-Ausführung bereits
komplett aufgebaut.

Bild 5: Keinerlei störende oder herausstehende Teile sind
an der Unterseite zu finden.

Bild 6: Lange Schwingen an der Vorderachse für große Federwege.

Bild 7: Rechts/Links-Gewindestangen erleichtern die Abstimmung.

Bild 8 und 9: Sehr löblich sind die CVD Kardans an der
Vorderachse.

Bild 10: Der Bumper besteht aus flexiblem Material.

Bild 11: Die Dämpfer verfügen über BigBore Abmessungen.

Bild 12: Das liegend montierte Lenkservo ist wassergeschützt
und hat ein Teil-Alugehäuse.

Bild 13: Die Lenkung ist zwischen Chassis und Oberdeck eingebaut.

Bild 14 und 15: Auf dem Oberdeck befindet sich der
Empfänger in einer wasserdichten Box.

Bild 16: Beim Blast S10 handelt es sich um einen Standard
Bürstenmotor, ideal für Anfänger.

Bild 17: Die Rutschkupplung hält Belastungsspitzen vom
Antriebsstrang fern.

Bild 18: Die Zahnradabdeckung kann leicht entfernt werden.

Bild 19: Das Zahnflankenspiel ist nach Abnahme der
Abdeckung einzustellen.

Bild 20: Der Akku wird mit 2 Clipsen in seiner Position gesichert.

Bild 21: Gut gemeint, aber setzt leider keine Maßstäbe
mehr: Der 1600er NiMh Pack.

Bild 22: Flexible Nerf-Bars egalisieren seitliche Rempler.

Bild 23: Auch hinten sind große Federwege realisierbar.

Bild 24: Stabis sind beim SC serienmäßig.

Bild 25: Authentische Spritzlappen aus Weichgummi
gehören beim SC einfach dazu.

Bild 26: An der Hinterachse hat man sich für
Antriebsknochen statt Kardans entschieden.

Bild 27: Auf den Kunststoff-Dämpfergehäusen gibt es
Feingewinde mit Alu-Rändelmuttern.

Bild 28: Sehr authentisch bei gutem Griff wirkt die
Gelände-Bereifung.

Bild 29: Bei aufgesetzter Karosse ergibt sich ein sehr
schönes Erscheinungsbild.

Bild 30: Die Basic-Stromversorgung reicht gerade so für
den Anfang, später braucht man mehr.

Bild 31: In der RTR-Packung ist auch die Fernsteuerung
A2 STX pro enthalten.





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