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 LRP / HPI 23.01.2015 
 
Wheelie King 4x4
1:12 Elektro Truck


HPI hat nun ein Upgrade des Wheelie King in der allradgetriebenen Version 4x4 herausgebracht.
Der King wird als RTR Ensemble zum Preis von ca. 250,- Euro angeboten.
Die Bezeichnung RTR erfüllt in diesem Falle alle Erwartungen, denn neben einem 6-zelligem NiMh Akkupack von PLAZMA mit einer Kapazität von 2000 mAh gibt es auch noch Mignonzellen für den Sender sowie einen einfachen Steckerlader dabei, man braucht also nicht unbedingt noch etwas zu besorgen, um sofort starten zu können.


Fernsteuerung

Der Sender hat ein Upgrade erfahren, die Berechtigung früherer 27 MHz AM Anlagen ist erloschen und so kann man über die bei HPi oftmals in RTR Angeboten enthaltene TF11 Fernsteuerung verfügen.
Diese arbeitet wie heutzutage üblich, im 2,4 GHz Bereich und bedient sich der verbreiteten FHSS Übertragungsmethode. Zusammen mit dem RF 11 Empfänger verrichtet sie ihren Dienst unauffällig und störungsfrei.
Da sie außer den Basics über keine besonderen Highlights verfügt, ist hier auch keine weitere Erwähnung notwendig.

Elektronik

Nach wie vor vertraut HPI bei diesem Modell auf einen einfachen Elektro-Dosenmotor, den Saturn mit 27T Bürstentechnologie. Kein Ausbund an Kraft, aber dafür völlig wartungsfrei.
Als Fahrtenregler ist nun der SC 15 WP in der wassergeschützten Ausführung tätig, auch das Lenkservo hat ein Upgrade erfahren und wurde nun durch das wassergeschützte SF 10 W ersetzt.

Der nicht mehr zeitgemäße NiCD Akku ist ebenfalls verschwunden, man kann hier wie bereits oben erwähnt, das beigefügte Plazma NiMh Pack mit einer Kapazität von 2000 mAH einsetzen.
Zu dessen Ladung kann man sich zunächst des beigefügten Steckerladers bedienen. Dies stellt allerdings lediglich eine Beginner Lösung dar, denn es dauert damit einfach sehr viel länger als mit einem Computerlader.

Karosserie

Die fertig bedruckte und ausgeschnittene GT-1 Truck Karosserie weiß völlig zu überzeugen, genau wie die auf verchromtem Felgen aufgezogenen, bereits verklebten 5,4 Zoll Geländereifen vom Typ „Mud Thrasher“. Seinerzeit wurde der Vorgänger als Modell im Maßstab 1:12 angeboten.

Wheelie Stütze

Nachdem der Wheelie King ausgepackt vor einem steht, ist man von der Größe her geneigt zu glauben, dass es sich um ein Modell im Maßstab 1:10 handelt, es finden sich in der Tat auch keine Hinweise mehr, weder auf der Packung, noch in den beigefügten Unterlagen, dass es sich hier um ein Modell im kleineren 1:12er Maßstab handelt.

Wie schon aus dem Namen des Fahrzeugs ersichtlich ist, besteht der Hauptzweck darin, dem Erwerber den nötigen Thrill durch astreine Wheelies zu vermitteln.
Damit dies nicht im Desaster endet, befindet sich am hinteren Ende eine sogenannte „Wheelie Stütze“.
Man kennt so was bereits aus dem Dragster Sport, damit wird der Looping rückwärts beim Beschleunigen per Wheelie vermieden. Integriert in die Stütze ist eine Rolle, damit das ganze verschleißgemindert vonstatten geht.

Chassis, Aufhängung und Antrieb

Im Fahrwerksbereich hat sich im Prinzip nichts geändert. Das TVP (Twin Vertical Plate) Chassis besteht aus mehreren zusammengeschraubten hochkant stehenden Kunststoffteilen.
An der Unterseite des Chassis, genau in Fahrzeugmitte, sind die beiden nach vorne und hinten abgehenden Schwingen angelenkt.
An den Schwingenenden sind die vorderen und hinteren Achskörper mit den innenliegenden Differenzialen montiert, welche über ein 2-Spider Innenleben verfügen.

Die groß dimensionierten Kunststoff- Kardans haben wegen der großen Federwege natürlich einen Längenausgleich. Sie leiten über die in den Starrachsen befindlichen Kegeldiffs die Motorleistung an alle vier Räder weiter.
Die Stoßdämpfer sind wegen der möglichen Federwege ebenfalls sehr lang. Auf den Kunststoffgehäusen stecken vorne und hinten die schwarzen linearen HPI Standard-Federn. Der ganze Antriebsstrang ist komplett kugelgelagert.

Alle Elektrokomponenten sind im oberen Teil des Chassis untergebracht. Das Lenkservo bedient sich daher konstruktionsbedingt eines äußerst langen Lenkgestänges, um die entsprechenden Richtungsänderungen zu bewerkstelligen, aber es funktioniert.

Für den Akku gibt es am hinteren Ende ein Einschubfach, diese weit zurückliegende Position unterstützt den Wheelie Effekt nicht unbeträchtlich. Das beiliegende NiMh Pack passt problemlos in das Fach hinein, bei LiPo´s könnte es je nach Fabrikat nicht immer passen.

Praxis und Fazit

Um einen Wheelie zu machen, bedarf es mit diesem Fahrzeug keinerlei Fähigkeiten, einfach bei langsamer Fahrt beherzt Gas geben und schon gibt es einen Wheelie, auch über lange Strecken.
Nimmt man Gas weg, hat die Fahrzeugfront wie von Geisterhand sofort wieder Bodenkontakt und das Fahrzeug ist auch wieder lenkbar.

Blättert man aufmerksam im Begleitheft, stößt man unweigerlich auf das dort unter Nr. 87632 angebotene Komplett Umbauset zum Rock Crawler.
Das eröffnet dem Erwerber eine Palette an zusätzlichen Möglichkeiten, denn wer nicht mehr nur Gas geben und Wheelies machen möchte, hat somit den Einstieg in die sehr beliebte Crawler Szene in der Hand.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack


Querschnitt LRP / HPI Wheelie King 4 x4

• 4 WD Monstertruck Elektro
• Länge: 432 mm
• Breite: 298 mm
• Höhe: 254 mm
• Radstand: 239 mm
• Federweg: 152 mm
• Reifen 135 x 69 mm (5,4“)
• Verkaufspreis: 249,90
• Umbau zum Crawler mit Conversion Set Nr. 87632 möglich.



Bildverzeichnis LRP / HPI Wheelie King 4 x4

Bild 2 und 4: Bei abgenommener Karosse ist der Blick frei
auf das Chassis Layout.

Bild 3 und 5: Obendrauf thront als Krönung die Truck
Karosse mit ansprechendem Farbdesign.

Bild 6: Von der Seite aus lässt sich die hohe Bodenfreiheit
gut erkennen.

Bild 7: Die Aufhängung der Achskörper lässt hohe
Verschränkungswinkel zu.

Bild 9 und 10: Stock und Stein sind hier kein Hindernis.

Bild 11: Am Heck befindet sich eine ausladende
Wheeliestütze, um Überschläge zu vermeiden.

Bild 12: Die Chassiskonstruktion von unten.

Bild 13: Motor und Getriebe sind zentral im Chassis angeordnet.

Bild 14: Die wasserdichte Empfängerbox befindet sich
im vorderen Teil des Chassis.

Bild 15: Die Verbindung zwischen Motor und Regler wird
durch Steckverbinder hergestellt.

Bild 16: Der SC-15 WP Regler kommt ebenfalls in eine
r wassergeschützten Ausführung.

Bild 17: Beim Saturn 27T handelt es sich um einen
Standard Elektro-Dosenmotor.

Bild 18: Unter der Empfängerbox ist liegend das
Lenkservo angebracht.

Bild 19: Der Akkuschacht ist nach hinten mit einer
Klappe verschlossen.

Bild 20: Herkömmliche inline verlötete NiMh Packs
passen problemlos in den Schacht.

Bild 21 und 22: Die Servoposition macht lange
Übertragungs- und Umlenkwege unumgänglich.

Bild 23: An beiden Enden der Achskörper finden sich C-Hubs.

Bild 24: Ein Umbau auf Allradlenkung wäre machbar.

Bild 25: Die Kunststoff Gelenkwellen verfügen über
einen Längenausgleich.

Bild 26: Der Getriebekasten liegt exakt in der Fahrzeugmitte.

Bild 27: Kunststoffverstrebungen erhöhen die Stabilität.

Bild 28: Die Hinterachse und darüber die Wheelie Bar.

Bild 29: Die Wheelie Bar verfügt über eine eingebaute
Rolle aus Kunststoff.

Bild 30: Etwas ungewöhnliches Design beim TF11 Senders.

Bild 31: Die beiliegenden Mignons sind im Handgriff
des Senders versteckt.

Bild 32: Ein Plazma NiMh Pack mit 2000 mAH ist
Bestandteil des RTR-Sets.





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