START    BERICHTE   
 
Bild 1 (Bilder anklicken zum Vergrößern)
 Bild 2

 Bild 3

 Bild 4

 Bild 5

 Bild 6

 Bild 7

 Bild 8

 Bild 9

 Bild 10

 Bild 11

 Bild 12

 Bild 13

 Bild 14

 Bild 15

 Bild 16

 Bild 17

 Bild 18

 Bild 19

 Bild 20

 Bild 21

 Bild 22

 Bild 23

 Bild 24

 
 
 Absima / TeamC 12.06.2015 
 
TR02 V2 BL
1:10 Elektro Off Road


Bereits vor längerer Zeit wurde von Absima der TeamC 2WD-Buggy „Jekyll“ auf den Markt gebracht. Jetzt schien es an der Zeit, ein Upgrade dieses Buggys nachfolgen zu lassen, denn alles muss schließlich mal in irgendeiner Form überarbeitet werden, soll es weiterhin erfolgreich vertrieben werden.
Nun gibt es die aktualisierte Variante des 2WD Buggys, vom klingenden Namen hat man sich verabschiedet, die Fahrzeugbezeichnung heißt ganz nüchtern TR02 V2.


Brushless Variante

Wie leicht zu erkennen ist, handelt es sich auch hier um die Buggy Variante des TR02 Chassis. Er ist auch als Kit erhältlich, Gegenstand der Betrachtung ist in diesem Falle allerdings die RTR Version, welche einsatzbereit zum Kunden kommt.
Hier wird weiterhin zwischen Brushed und Brushless Ausführung unterschieden, wobei als Testmuster die leistungsstärkere Variante mit dem Brushless Antrieb zur Verfügung stand.

Ready-to-Run

Für ca. 189,- Euro, je nach Anbieter, erhält man ein fertig zusammengebautes und abgestimmtes Offroad Fahrzeug mit 2WD Antrieb. Alle Bauteile befinden sich fahrfertig im Auto.
Da wäre als erstes das Lenkservo Absima S40PH, ein Standard Servo zu nennen, kein Ausbund an Kraft und Schnelligkeit, aber für dieses Fahrzeug doch schon ausreichend dimensioniert.

Fernsteuerung

Als Empfänger kommt der winzige 3 Kanal Empfänger der Baureihe R3FS zum Einsatz, welcher mit 3 Kanälen und auch einem FailSafe aufwarten kann.
Angesteuert wird dieser von der kompakten Fernsteuerung Absima CR2S.V2. Hier handelt es sich um einen typischen 2,4 GHz RTR Sender, welcher mit A.F.H.D.S. arbeitet.

Die notwendigen Einstellungen können nach Anheben der rauchfarben getönten Klappe oben auf dem Sender getätigt werden. Alle Basics lassen sich einstellen, mehr aber auch nicht. Für ein RTR Set sollte das aber genügen.
4 Mignons muss man allerdings noch bereithalten und in den Senderfuß einlegen, dann ist die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Elektromotor und Fahrtenregler

Für den Antrieb hat man auf einen Absima Thrust Brushless Motor zurückgegriffen. Bei diesem handelt es sich um ein 10T Aggregat mit geschlossenem, leicht verrippten Gehäuse.
Damit dürfte für dieses Modell ein ausreichender Vortrieb zu erreichen sein. Positiv für die geschlossene Bauweise ist in jedem Falle die Unanfälligkeit gegen Verschmutzung während des Fahrbetriebes.

Angesteuert wird der Motor durch den zentral auf dem Akkuhalter angebrachten AIO V2 Fahrtenregler. Er ist mit 80 A belastbar, die Verbindung zum Motor erfolgt über Goldkontakt Stecker, während für den Anschluss des Akkupacks ein Deans Hochstromstecker vorgesehen ist.
Gegen thermische Überlastung hat man einen kleinen Lüfter in die Oberseite des Reglergehäuses integriert.

Reifen, Felgen und Karosserie

Die Offroad Reifen sind sauber auf den Felgen verklebt. Vorne hat man schmale Rillenreifen, hinten hingegen breitere Mini Pins montiert, diese Kombination kommt ebenfalls auf den meisten im Handel befindlichen 2WD´s zum Einsatz.
Die Karosserie und der Heckspoiler sind fertig bedruckt, lackiert und ausgeschnitten. Es braucht hier nichts mehr angepasst zu werden.

CVD Antriebswellen

Wie so viele im Anschaffungspreis günstige RTR Kästen hat auch dieses Ensemble einen Nachteil: Sämtliche Lagerungen mit Ausnahme der Lenkung erfolgen nicht in Kugellagern sondern in Messingbüchsen.
Das steht im krassen Gegensatz zu den im Modell verbauten hochwertigen CVD Antriebswellen. Man hätte ohne weiteres hier auch noch Kugellager spendieren können, ohne das Budget übermäßig zu belasten.

Bauanleitung

Auch wenn es sich beim TR02 V2 um ein fertig zusammengebautes Modell handelt, gibt es dennoch eine detaillierte Bauanleitung in der Packung. Das ist auch gut so, denn der Einsteiger, welcher keine Erfahrung besitzt, kann sich mit ihrer Hilfe einen Überblick verschaffen, wie so ein Buggy überhaupt funktioniert.

Vorderachse und Lenkung

Die Anleitung selbst hat zunächst den Zusammenbau von Vorderachse und Lenkung zum Gegenstand. Diese besitzt einen stufenlos einstellbaren Servosaver. Möchte man dessen Einstellung verändern, ist dies wegen der beengten Verhältnisse jedoch eine ziemliche Fummelei.

Nach Verbindung von Vorderachse, Lenkung und oberer Abdeckung mit dem Wannenchassis ergibt sich ein recht verwindungssteifes Fahrzeugvorderteil.
Die Sturz- und Spureinstellung erfolgt über Kugelgelenke mit Gewindestangen aus verchromten Stahl, leider nicht mit Rechts/Linksgewinde, was aber keinen schwerwiegenden Mangel darstellt.

Differenzial und Hinterachse

Als Differenzial kommt ein Kugeldiff- zum Einsatz, zusammen mit dem Zwischengetriebe ruht es ordentlich mit Fett versehen in einem zweiteiligen Getriebegehäuse, an welchem rechtsseitig die Aluminium Halteplatte für den Motor angebracht wurde.

Auf dem Hauptzahnrad befindet sich zudem auch ein Slipper, mit dessen Hilfe die Anfahrkräfte dosiert werden können. Die komplettierte Hinterachseinheit mit Getriebe wird nun ans 8mm längere Chassis angebaut.
Sehr vorbildlich ist, wie bereits erwähnt, das Vorhandensein von CVD Antriebswellen, der kleine Wermutstropfen in Form der Gleitlager hätte nicht sein müssen.

Stoßdämpfer

Die Stoßdämpferbrücken bieten vorne und hinten für jeden Dämpfer drei Befestigungspunkte, beim Testmodell waren hier die mittleren gewählt worden.
Die Dämpfer selbst sind herkömmliche Öldruckdämpfer. Sie sind vorne und hinten unterschiedlich lang, die Vorspannung der schwarzen Federn geschieht mit Clipsen, nicht mit Rändelmuttern und Feingewinde.

Praxis und Fazit

Beim Rollout stellte sich heraus, dass die Hinterachse quasi als Starrachse fungierte, von Differenzial keine Spur. Also kurzerhand das Diff ausgebaut und erneut zusammengesetzt. Danach war die Diff- Wirkung vorhanden, es konnte allerdings nicht festgestellt werden woran das gelegen hatte.

Der Vortrieb mit dem Brushless ist gut, beim Beschleunigen wird der Wagen ganz leicht auf der Vorderachse, die Reifen erweisen sich auf dem leicht unebenem Feldweg als gute Allrounder, das Auto ist gut beherrschbar und reagiert mit dem Baukasten Setup auch verzögerungsfrei auf die Fahrbefehle.

Für den absoluten Anfänger empfiehlt sich eventuell die Version mit dem Brushed Standardmotor, welche deutlich zahmer sein soll. Aber mit etwas Übung ist auch der Brushless von jedermann beherrschbar.
Wenn man sich etwas Gutes tun will, kann man später noch die Gleitlager durch die entsprechenden Kugellager ersetzen. Ansonsten gilt für den TR02 V2: Ein Spaßmacher ohne Mucken zum anständigen Preis für jedermann.

Bericht: "Ernst Conty"
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima TeamC TR02 V2 BL

• Öldruckstoßdämpfer
• Einstellbares Kugeldifferential
• Einstellbare Rutschkupplung
• Komplett abgedeckter Antrieb
• Komplett bedruckte Karosserie
• Liegendes Lenkservo
• Mittig sitzende Akkuhalterung
• Einstellbarer Servosaver
• Lenkung komplett kugelgelagert
• Alu Lenkpfosten
• CVD Antriebswellen
• Neu konzipierte T-Platte an der Hinterachse
• Neues 8mm längeres Chassis
• Robustes Idle Zahnrad.

Technische Daten

• TeamC Racing TR02 V2 Brushless Buggy
• 1:10 Offroad 2WD
• Länge 410mm
• Breite 250 mm
• Höhe 150 mm
• Radstand 280 mm
• Gewicht 1400 gr.
• UVP: 189,95,- € als RTR Set.
• Es werden lediglich noch ein Fahrakku
und Batterien für den Sender benötigt.



Bildverzeichnis Absima TeamC TR02 V2 BL

Bild 2, 4 und 6: Im neuen Look: Der TR02 V2.

Bild 3: Man sieht, alles ist fix und fertig eingebaut und
fahrbereit.

Bild 5: Der Motor liegt wie bei vielen 2WD Buggys noch
hinter der Hinterachse.

Bild 7: Die Lenkung liegt geschützt unter der vorderen
Abdeckplatte.

Bild 8: Lange Schwingen für große Federwege.

Bild 9: Sturzstreben und Lenkstangen verfügen nicht
über Rechts/Links - Gewinde.

Bild 10: Für die Radlager gibt es leider nur Messingbüchsen.

Bild 11: Großer Nachlauf an der Vorderachse.

Bild 12: Die vordere Abdeckplatte ist zugleich auch
Karosseriestütze.

Bild 13: Für die Lenkstangen sind je zwei
Befestigungspunkte vorgesehen.

Bild 14: Das Lenkservo wurde liegend direkt hinter
der Lenkung eingebaut.

Bild 15: Die Antriebskomponenten sind für
ausreichenden Vortrieb gut.

Bild 16 und 17: Der Fahrtenregler wurde direkt auf
den Akkuhalter geklebt.

Bild 18: Zusätzlich erfolgte noch eine Sicherung mit
einem Kabelbinder.

Bild 19: Der Thrust Motor befindet sich am äußersten
Ende des Fahrzeuges.

Bild 20: Hauptzahnrad und Ritzel sind durch eine
Abdeckung geschützt.

Bild 21: Nach Abnahme eines Verschlußstopfens
kann der Slipper justiert werden.

Bild 22: Die Abdeckung ist mit wenigen Handgriffen
abzunehmen.

Bild 23: Vorbildlich sind die CVD Wellen aus Stahl.

Bild 24: Der CR2S.V2 Sender ist einfach, aber zuverlässig.


 BILDERSERIE 
 



  Copyright Verlag rc-car racing / © www.rc-carracing.de / Alle Rechte vorbehalten.
Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigung
auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von
rc-car racing erfolgen. Alle Fotos sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt.
Anfragen für eine gewerbliche Verwendung der Fotos an eMail: kdn@nowack-fotodesign.de
 
START    BERICHTE