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 LRP / HPI 11.07.2011 
 
Wheely King 4x4
1:12 Elektro Truck


Den Wheely King von HPI gab es bisher nur in der heckgetriebenen 2WD Version. Jetzt kommt er in der allradgetriebenen RTR Version, also fahrbereit direkt aus der Packung. Mit dabei ist auch eine komplette Fernsteuerung im 27-MHz AM-Modus.

Elektrik
Den Vortrieb beim Wheely King besorgt ein 27T-Standardmotor namens „Saturn“, welcher den Strom über einen kompakten Fahrtenregler Jolt R mit Vorwärts/ Bremse/ Rückwärtsfunktion zugeteilt bekommt.
Für die Lenkbewegungen zeichnet ein SF 1-Standardservo verantwortlich, alles Komponenten, welche bei HPI bereits tausendfach verbaut wurden.

Die 27-MHz AM Fernsteuerung besteht aus dem 2 Kanal Empfänger RF 1 sowie dem Sender TF 1. Hier müssen lediglich noch 8 Batterien eingelegt werden, alles andere ist im RTR-Set enthalten.
Der Sender besitzt die nötigsten Grundfunktionen, die man braucht, um ein RC-Car zu pilotieren, sozusagen eine Economy-Ausführung, welche sich aber als funktionssicher erwies.

Wie bei einem RTR zu erwarten, ist auch ein Akku mit 1500 mAh dabei, welcher über ein ebenfalls beiliegendes einfaches Steckernetzteil geladen werden kann. Die Tatsache, dass es sich hierbei um einen NiCd-Akku handelt, könnte man allerdings schon als grenzwertig bezeichnen. Es gäbe hier bestimmt fortschrittlichere Lösungen.

Aufbau.
Die fertig bedruckte und ausgeschnittene Truck-Karosserie hingegen ist über jeden Zweifel erhaben, genau wie die auf verchromtem Felgen aufgezogenen, bereits verklebten 5,4 Zoll Geländereifen vom Typ „Mud Thrasher“.
Nachdem der Wheely King ausgepackt vor einem steht, ist man geneigt zu glauben, dass es sich um ein Modell im Maßstab 1:10 handelt, die Herstellerangaben sagen aber zweifelsfrei aus, es sei ein 1:12er.

Wie schon aus dem Namen des Fahrzeugs ersichtlich ist, besteht der Hauptzweck darin, dem Erwerber den nötigen Thrill durch astreine Wheelies zu vermitteln. Damit dies nicht im Desaster endet, befindet sich am hinteren Ende eine so genannte „Wheelie-Stütze“.
Man kennt diese „Stütze“ bereits aus dem Dragster-Sport, damit wird der Looping rückwärts beim Beschleunigen per Wheelie vermieden. Integriert in die Stütze ist eine Rolle, damit das ganze verschleißgemindert vonstatten geht.

Das TVP (Twin Vertical Plate) Chassis besteht aus mehreren zusammengeschraubten Kunststoffteilen, ähnlich wie beim Savage. Unter dem Chassis, genau in Fahrzeugmitte, sind die beiden nach vorne und hinten abgehenden Schwingen angelenkt.
An den Schwingenenden sind die vordere und hintere Starrachse angelenkt, von denen im Gegensatz zum Vorgänger nun beide angetrieben sind.

Die groß dimensionierten Kardans haben wegen der großen Federwege natürlich einen Längenausgleich. Sie leiten über die in den Starrachsen befindlichen Kegeldiffs die Motorleistung an alle vier Räder weiter.
Die Stoßdämpfer sind wegen der möglichen Federwege ebenfalls sehr lang. Auf den Kunststoffgehäusen stecken vorne und hinten die neonroten HPI-Federn. Der ganze Antriebsstrang ist kugelgelagert.

Alle Elektrokomponenten sind im oberen Teil des Chassis untergebracht. Das Lenkservo bedient sich daher eines abenteuerlich langen Lenkgestänges, um die entsprechenden Richtungsänderungen herbeizuführen, aber es funktioniert.
Für den Akku gibt es am hinteren Ende ein Einschubfach, diese weit zurückliegende Position unterstützt den Wheelie-Effekt nicht unbeträchtlich.

Um einen Wheelie zu machen, bedarf es mit diesem Fahrzeug keinerlei Fähigkeiten, einfach bei langsamer Fahrt beherzt Gas geben und schon gibt es einen Wheelie, auch über lange Strecken. Nimmt man Gas weg, hat die Fahrzeugfront wie von Geisterhand sofort wieder Bodenkontakt und das Fahrzeug ist auch wieder lenkbar.

Das geniale wird zum Schluß verraten:
Wenn man mal etwas anderes als Wheelies machen möchte, kann man sich das Rock Crawler Conversion Kit bestellen. Durch sein Konstruktionsprinzip, welches sehr große Verschränkungen der beiden Starrachsen und eine enorme Bodenfreiheit aufweist, ist man dann auch in der immer beliebter werdenden Crawler-Szene mit dabei.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack



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