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 XciteRC 18.03.2016 
 
TC Pro one10
1:10 Elektro Glattbahn


Die Auslieferung des Elektro-Tourenwagen TC Pro one10 von XCite RC an den Endkunden erfolgt als sogenanntes Ready-to-Run Set.
Darunter versteht man, nicht nur in diesem Falle, ein komplett und fahrfertig aufgebautes Fahrzeug, mit eingebauter und aufeinander abgestimmter Elektronik, fertig verklebten Kompletträdern und einer lackierten und einsatzbereiten Karosserie.
Flankiert wird das Ganze dann noch von einem Bedienungsanleitungs-Heft sowie einer Fernsteuerung, welche wie alle vergleichbaren im 2,4 GHz Modus arbeitet.


Karosserie

Um sich mit dem Wagen vertraut zu machen, sollte man zunächst einmal den Deckel, sprich die Karosserie abnehmen. Diese ist hervorragend bearbeitet.
Selbst die Scheiben sind rauchfarben abgetönt, die Farbgebung und Beschriftung ist perfekt, was man auch von der Passform behaupten kann. Der scalemäßige Heckspoiler lässt sich geringfügig in der Neigung verstellen.
Man kann zwischen blauer und grüner Farbgebung wählen, hier kam die grün dominierte Variante zum Einsatz.

Elektronik

Es lohnt sich, das nun freigegebene Chassis vor Inbetriebnahme einmal näher zu betrachten: Die gesamte Bordelektronik ist an ihrem Platz eingebaut.

Es handelt sich hier im Einzelnen um ein Lenkservo XLS 19s, einen Brushed Fahrtenregler ESC 60-1 und den unverschämt kleinen Empfänger RX2i, welcher genau wie der Ein/Aus Schalter direkt aufs Servo geklebt wurde.

Beim verwendeten Motor handelt es sich um einen einfachen Brushed Dosenmotor in 540er Baugröße, die einzige Angabe ist hier, dass er schwarz ist.
Beim Regler konnte noch die Angabe 100A ermittelt werden, ansonsten gibt es keine weiteren Angaben.

Akku

Zur weiteren Komplettierung findet man ein 1800er NiMh Akku nebst einem kleinen Steckerlader dabei, so dass man lediglich noch drei Mignons für den Sender besorgen muss, dann kann´s schon losgehen.
Als Einsteiger kann man sich fürs erste mit dieser Lade- und Akkutechnik zufrieden geben, später sollte man jedoch aktuelle Ladetechnik sowie einen zeitgemäßen LiPo Akku zum Einsatz bringen.

Fernsteuerung

Bei der XRC2i genannten Steuerung handelt es sich um einen typischen Vertreter von RTR Anlagen. Sie stellen zwar den Fahrbetrieb sicher, aber weitere Highlights sind nicht vorhanden.
Die gesamten Basics lassen sich aber an den Bedienelementen auf der Oberseite des Sendergehäuses einstellen, auch Servo Reverse, zwei Kontrollleuchten und eine Binde Taste finden sich dort.
Von der Haptik her könnte die Anlage besser ausgestattet sein, denn eine Griffschale oder einen Lenkradüberzug aus grifffreundlichem Material wäre wünschenswert, falls im Eifer des Gefechtes mal die Hände feucht werden.

Fahrwerk und Antrieb

Das alles hört sich bisher nach einer Ausstattung für die Zielgruppe der Einsteiger an. Wirft man jedoch nun einen Blick aufs Fahrwerk, zerstreut sich dieser Eindruck gleich wieder, denn der Blick fällt auf reinrassige Renntechnik.

Chassisplatte und Oberdeck sowie beide Dämpferbrücken und auch der Akkuhalter bestehen aus Kohlefaser.
Auch der Aufbau entspricht in Form und Anordnung eher einem Renntourenwagen.

4WD Antrieb mit zwei Riemen, vorne lang und hinten kurz, zwei Kegeldifferenziale, Riemenspannung einstellbar durch Excenterlagerung in den Bulkheads.
Diese sind allerdings genau wie die Motorhalterung nicht aus Alu gefräst, sondern bestehen aus schwarzem, allerdings hochfestem Kunststoff. Dafür werden alle vier Räder über CVD Wellen mit Kraft versorgt.

Auch die Dämpfer sind vom Feinsten, denn hier kommen Alugehäuse mit Feingewinde und Rändelmuttern sowie Alu-Abschlusskappen zum Einsatz.
Alle vier Dämpfer sind genau wie die schwarzen, linear gewickelten Federn gleich lang. Positiv muss ebenfalls vermerkt werden, dass an beiden Achsen Bügelstabis ihre Arbeit verrichten.

Die Kraftübertragung vom Motor her erfolgt über ein Hauptzahnrad mit der meist im Hallen Rennsport eingesetzten 64 dp Verzahnung. Da hätte man allerdings auch noch ein Motorritzel aus Stahl oder Alu statt aus Messing spendieren sollen.

Alle Aufhängungsteile wie Schwingen, hintere Radträger, vordere Lenkhebel und C-Hubs und auch die Lenkung entsprechen in Aufbau und Formgebung den aktuellen Rennfahrzeugen vieler Anbieter.
Bei den Schwingen gibt es zudem ringsum Droop Schrauben zur Ausfederwegsbegrenzung. Auch die komplette Kugellagerung des Fahrzeugs ist für höhere Belastungen ausgelegt.

Alle Teile arbeiten leicht und auch relativ spielfrei, wenn man sie bewegt. Auch die ganze Fahrwerksgeometrie wurde ordentlich eingestellt, was auch das Zahnflankenspiel mit einschließt.
Korrigiert werden musste allerdings die Spannung des hinteren Antriebsriemens, welcher sehr locker eingestellt war. Im Fahrbetrieb wäre er vermutlich übergesprungen. Der lange vordere Riemen wird noch zusätzlich durch einen Riemenspanner auf dem Oberdeck stabilisiert.

Praxis und Fazit

Da der vordere Akkuhalter nicht richtig festgeschraubt war, wurden bei dieser Gelegenheit auch nochmals alle erreichbaren Schrauben nachgezogen, was sich als goldrichtig herausstellte, denn bei einigen Inbusschrauben bestand Nachbesserungsbedarf in Punkto Anzugsdrehmoment.
Besonders die Schrauben der Halterungen für die Dämpferbrücken waren vermutlich schon einmal überdreht worden. Hier sorgte je ein Tropfen Kleber pro Bohrung für Abhilfe.

Gerne wäre noch der Regler vor der ersten Fahrt überprüft worden, aber das Anleitungsheft ist hier wenig hilfreich. Die Informationen sind eher allgemeiner Art, es gibt jedoch am Ende Teilelisten und einige Explosionszeichnungen.
Die Komponenten der Fernsteuerung sind bereits miteinander gebunden, und so sind nur noch drei Mignonzellen in den Senderfuß einzulegen und der frisch geladene 1800er mit dem vorbildlichen Kohlefaser Akkuhalter auf dem Chassis anzubringen.

Bei trockenem Wetter, leider aufgrund der Jahreszeit recht kühl, wurde der TC pro zunächst mal auf dem sehr ebenen und sauberen Asphalt einer verkehrsberuhigten Wohnstraße gefahren.
Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der Motorisierung um ein Standard Antriebsensemble und beim Akku um einen NiMh Pack mit 1800 mAH handelt.

Dafür ist die Beschleunigung sehr manierlich. Der gesamte Antriebsstrang läuft fast geräuschlos, auch das Brems- und Rückwärtsfahrverhalten geht in Ordnung.
Einen Wermutstropfen stellt das Lenkservo dar, es ist schon ziemlich schlapp. Auf der breiten Straße warf das keine Problem auf, wäre man hingegen auf einer engen Rennstrecke, würde es keine große Freude machen, deshalb wurde hierauf auch zunächst einmal verzichtet.

Mit dem Erwerb eines TC pro erhält man einen reinrassigen Renner, wenn man im Nachhinein einige Änderungen vornimmt. Das an sich einwandfreie Fahrzeug sollte mit den Bulkheads und Motorhalterung aus Aluminium aufgerüstet werden.

Ein zeitgemäßes Brushless Antriebsset zusammen mit einem LiPo Akku würde ihm ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Dringend notwendig ist in jedem Falle ein leistungsstärkeres Lenkservo, sowas gibt es schon zum relativ geringen Preis.

Alle anderen Komponenten können ohne Beanstandungen so bleiben, wie sie sind, selbst die Grundeinstellung des Fahrwerks verlangte nicht wirklich nach Änderungen, man könnte eventuell noch ein paar andere Reifenmischungen bereit halten.

Ist man Neueinsteiger, muss an diesem Tourenwagen zunächst einmal gar nichts verändert werden. Man kann auf dem Parkplatz seine Runden ziehen und Spaß haben.
Lediglich ein paar LiPo´s und ein Schnellladegerät sollte man sich gönnen, damit das Fahrvergnügen nicht so schnell endet.

Bericht: „Ernst Conty“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt XciteRC TC Pro one10

• Elektro Tourenwagen 1:10 4WD
• Kohlefaser Chassis, Oberdeck, Dämpferbrücken, Akkuhalter
• 4 Aluminium Öldrückstoßdämpfer
• Fahrwerk mit vielen Einstelloptionen
• Stabisatz
• Länge: 435 mm
• Breite: 190 mm
• Höhe: 113 mm
• Radstand: 255 mm
• Reifendurchmesser: 64 mm
• Reifenbreite: 26 mm
• Gewicht netto: 1086 Gramm
• UPE: 252,99 Euro



Bildverzeichnis XciteRC TC Pro one10

Bild 2 und 4: Der one10 kommt fahrfertig ausgestattet
zum Kunden.

Bild 5: Viele Ausfräsungen erkennt man am Chassis von unten.

Bild 6: Vorbildlich ist der Akkuhalter, die Strebe ist
aus Kohlefaser.

Bild 7: Auch die Dämpferbrücken sind aus Kohlefaser gefertigt .

Bild 8: Bügelstabis gehören zur Grundausstattung.

Bild 9: Die Dämpfergehäuse aus Alu verfügen über
Feingewinde und Rändelmuttern.

Bild 10: Gewindestangen mit R/L Gewinde erleichtern
die Einstellarbeiten.

Bild 11: An der Vorderachse bestimmen C-Hubs das Bild.

Bild 12: Der ganze Antriebsstrang ist kugelgelagert.

Bild 13: An allen Rädern gibt es CVD Wellen.

Bild 14: Das Ruderhorn ist als Servosaver ausgeführt.

Bild 15: Das Lenkservo ist in liegender Position eingebaut.

Bild 16: Der extrem kleine Empfänger wurde direkt aufs
Servogehäuse aufgeklebt.

Bild 17: Der Fahrtenregler erhielt einen großen
Alu-Kühlkörper zur Temperaturregulierung.

Bild 18: Ein kugelgelagerter Riemenspanner dämpft
die Flatterneigung des Frontriemens.

Bild 19 und 20: Auch an der Hinterachse gibt es einen
Bügelstabi.

Bild 21: Die Diffs sind in Excentern gelagert, so können
beide Riemen gespannt werden.

Bild 22: Verschiedene Anlenkpunkte für Sturzstreben
und Dämpfer sind vorhanden.

Bild 23: Das Oberdeck ist mit insgesamt 12 Schrauben befestigt.

Bild 24: Motorritzel und Hauptzahnrad sind in
Feinverzahnung ausgeführt.

Bild 25: Das Motorritzel ist aus Messing, Stahl oder Alu
wäre standfester gewesen.

Bild 26: Ein Kunststoffhalter vermeidet eine Verschiebung
des Akkus zur Mitte hin.

Bild 27: Der Akkuhalter aus Kohlefaser, eine handwerklich
fundierte Lösung.

Bild 28: Der Akku wird sicher an seinem Platz gehalten.

Bild 29: Der Sender, ein typischer RTR Vertreter.

Bild 30: Ein 1800er NiMh Pack und ein Steckerlader
runden das Ensemble ab.

Bild 31 und 32: Die Karosse und der detaillierte
Heckspoiler sind eine Augenweide.


 BILDERSERIE 
 



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