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 Absima 29.05.2016 
 
AMT8
1:8 Elektro Truck


Monstertrucks gibt es schon seit langem, vor allem im populären 1:10er Maßstab sind sie häufig anzutreffen. Es gibt sie allerdings auch schon seit einiger Zeit im größeren 1:8er Bereich. Jetzt hat auch Absima einen im Programm: Der AMT 8 ist nun erhältlich.

RTR Ausführung

Der AMT8 kommt als RTR auf den Ladentisch und ist sofort fahrbereit, allerdings sollte man zwei S2 LiPo´s und vier Mignons für den Sender bereithalten, diese sind nämlich nicht dabei.
Nach eröffnen des riesigen Kartons findet man neben einer recht einfach gehaltenen Anleitung sowie einem Sender nebst Begleitheft natürlich auch den Truck vor, welcher nun komplett fahrfertig vor dem Erwerber steht.

Fernsteuerung

Die Fernsteuerung hat die Bezeichnung CR2S.v2 und ist eine Weiterentwicklung des weit verbreiteten RTR Senders CR2S und arbeitet im 2,4 GHz Modus, welcher heute fast ausschließlich Verwendung findet.
Alle Einstellungen am Fahrzeug, die zum Fahren unerlässlich sind, kann man nach Anheben der Deckklappe oben auf dem Sendergehäuse vornehmen.
Hier informieren auch zwei LED´s den Fahrer, ob noch genügend Strom für den Sender vorhanden ist.

Bei dem im Auto verbauten Gegenstück handelt es sich um den Mini Empfänger R3FS, welcher auch über eine Failsafe Funktion verfügt.
Sender und Empfänger sind bereits werksseitig aneinander gebunden, es ist somit für den Fahrbetrieb nichts weiter zu veranlassen.
Sollte man doch einmal etwas verstellen wollen, gibt das Begleitheft hierüber Auskunft.

Elektronik

Das weitere elektronische Equipment besteht aus dem Fahrtenregler vom Typ SC8-RTR BL.
Dieser ist wasserdicht und teilt sich die oben auf dem Chassis-Vorderteil angebrachte Empfängerbox mit dem bereits erwähnten R3FS, wobei „Teilen“ übertrieben wäre, denn der Regler beansprucht den weitaus meisten Platz in diesem Gehäuse.
Eine Sensorsteuerung ist hier nicht vorgesehen und auch nicht möglich.

Die Temperatursteuerung für den Regler übernimmt ein kleiner Elektrolüfter oben auf dem Reglergehäuse.
Aus diesem Grunde finden sich an der RC-Box auch jede Menge Lüftungsschlitze.
Am Regler gibt es nichts einzustellen oder am Setup zu ändern. Er programmiert sich bei jedem Einschaltvorgang selbst.

Vom Regler über drei Kabel mit Goldkontaktsteckern angesteuert wird der Brushless Triebling mit einer Leistung von 2260 KV.
Ein geschlossenes Gehäuse macht auch ihn relativ unempfindlich gegen Nässe.
Besonders erwähnenswert ist hier der aufgeclipste stark verrippte Aluminium Kühlkörper, welcher zusätzlich noch mit einem groß dimensionierten Elektrolüfter ausgestattet ist.

Die elektrische Ausstattung des AMT 8 wird komplettiert durch die beiden Lenkservos, jawohl, es handelt sich um zwei Servos mit jeweils 9 Kg Stellkraft, welche miteinander über einen Servosaver gekoppelt sind.
Auch diese sind gegen Spritzwasser geschützt und verfügen zudem über standfeste Metallgetriebe.

Chassis

Doch nun zum Truck selbst: Die Haupt Komponente des Fahrgestells wird aus einer Art U-Profil, welches aus 3 mm dickem Aluminium gefertigt wurde, gebildet.
Dieses Profil wurde gestanzt und nicht gefräst, wie man an dessen Seitenkanten leicht ersehen kann.

Zentral oben auf diesem Profil befinden sich von vorne nach hinten die RC-Box, dahinter das zentrale Hauptgetriebe mit dem mittleren Differenzial, und dahinter, in Fahrtrichtung längs montiert, der Brushless Motor.

Vorne neben der RC-Box ist das U-Profil nochmals beidseitig abgewinkelt und kann so die beiden kopfüber stehenden Lenkservos aufnehmen. Damit von unten nichts beschädigt werden kann, sind beide Lenkservos von jeweils einem stabilen Kunststoffkäfig umhüllt.

Fungiert das Aluminium U-Profil hier quasi als Oberdeck, befindet sich an der Unterseite ein sehr schmales Kunststoff Chassis, welches die Verbindung zwischen vorderer und hinterer Radaufhängung herstellt.
Dieser Gesamtverbund verleiht der Chassiskonstruktion erst die finale Verwindungssteife.


Akkuboxen

Auf Höhe der Motor/Getriebeeinheit wurden links und rechts an das Alu-Profil die beiden per Sicherungsclip verschließbaren Akkuboxen aus Kunststoff angeschraubt.
Darin lässt sich jeweils ein 2S LiPo Pack unterbringen, wobei zu beachten ist, dass hier nicht alle Akkus hineinpassen.

Für den Anschluss beider Akkupacks an das Bordnetz steht jeweils ein Deans Hochstromstecker zur Verfügung. Aktiviert wird das ganze elektrische System durch einen gummiarmierten und somit wasserdichten Ein/ Aus Schalter oben auf der RC-Box.

Antrieb

Vom bereits erwähnten Mitteldiff erfolgt die Weiterleitung der Antriebskraft über zwei stählerne Antriebsknochen zum Front- und Heckdiff. Von den Diffs zu den Rädern kommen hingegen CVD Wellen aus Stahl zum Einsatz.

Alle drei Differenziale sind in 4-Spider Ausführung aufgebaut, ausreichend mit Schmiermittel versorgt, und so dimensioniert, dass die zur Verfügung stehende Antriebskraft sie nicht aus der Fassung bringen kann. Natürlich läuft der gesamte Antriebsstrang in Kugellagern.

Die Antriebslösung mit den insgesamt drei Differenzialen dürfte nicht bei allen Monster Fans für ungetrübte Freude sorgen, denn mit dieser Konstellation sind Wheelies nicht unbedingt möglich.
In diesem Falle hätte man auf das Mitteldiff verzichten müssen, dessen Existenz dafür allerdings andere Vorteile mit sich bringt, nämlich leichtere Fahrbarkeit im Gelände und auf der Rennstrecke.

Stoßdämpfer

Bei den Stoßdämpfern ist man keinerlei Kompromisse eingegangen: Es handelt sich hier um echte BigBore Dämpfer, welche zur Bändigung der Massen eingesetzt werden.
Die silbernen Alugehäuse verfügen über Rändelmuttern mit Feingewinde zur Regulierung der Federvorspannung und somit Einstellung der Bodenfreiheit.
Verschlossen werden sie mit ebenfalls silbernen Alukappen. Sie sind fingerdick, nämlich genau 19 mm, bereits ab 16 mm handelt es sich ja um BigBore Exemplare.

Die schwarz beschichteten Federn verfügen über eine lineare Kennung, die vorderen und hinteren Dämpferpaare sind gleich lang. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Radaufhängungen vorne und hinten identisch aufgebaut sind und auch die gleichen Abmessungen haben.

Aufhängung

Die Schwingen sind gleich lang und es werden vorne und hinten die gleichen Aufhängungsteile wie C-Hubs und Lenkhebel verwendet, nur dass es vorne Lenkstangen als Verbindung zum Servosaver gibt.
Die entsprechenden Gegenstücke an der Hinterachse dienen lediglich als Schubstreben, über welche die Spur der Hinterräder eingestellt werden kann.

Wie bei den meisten Mitbewerbern auf diesem Sektor kam für alle Fahrwerksteile ein Kunststoffmaterial zum Einsatz, welches bei der nötigen Härte und Standfestigkeit gleichzeitig eine gewisse Flexibilität aufweist, um bei Remplern oder Hindernisberührungen nicht gleich den Geist aufzugeben.
Äußerst flexibel hingegen sind die vorne und hinten angebrachten Rammer.

Reifen und Felgen

Das ganze Fahrzeug steht auf riesigen Rädern, bestehend aus schwarzen 6-Stern Kunststofffelgen, welche mit 165mm Offroad Monsterreifen mit einem griffigen Universalprofil bestückt sind, deren Einlagen sich recht weich anfühlen.
Bei den Felgen handelt es sich um echte Beadlock Felgen, die Reifen können also nach Lösen der Verschraubung problemlos ersetzt oder ausgetauscht werden.

Durch die vorhandenen 17 mm Radmitnehmer-Sechskante ist man zudem auch noch in der Lage, Felgen und Kompletträder anderer Hersteller aufzuziehen, wenn dazu Bedarf besteht.
Den Abschluß bildet die farbig bedruckte und einwandfrei ausgeschnittene Monstertruck Karosse, welche auf Anhieb passt.

Praxis und Fazit

Für das allererste Rollout, auch bei Offroad Fahrzeugen, ist immer der Asphalt des Garagenhofes gut. Bei eingeschaltetem Sender wird der Schalter der Bordelektronik betätigt. Eine kurze Melodie bestätigt, dass die Verbindung steht und alles aktiviert ist.
Der Brushless Antrieb wirkt durch die 4S-Stromversorgung potent. Die Geschwindigkeitsmessung per Handy App ergab ca. 55 km/h, ein ordentlicher Wert für diese Klasse.
Ein Fortgeschrittener hat hiermit kein Problem, der Einsteiger dürfte anfangs schon mal etwas ins Schwitzen geraten. Der Geradeauslauf ist gut, das Kurvenverhalten auf Asphalt lässt sich per Gashebel variieren.

Wie bereits erwähnt, steigt auch bei voller Beschleunigung das Fahrzeug nicht auf, was an dem eingebauten Mitteldiff liegt. Dem Wheelie Fan bleibt nichts anderes übrig, als dessen Diff-Wirkung zu eliminieren.
Dazu gibt es verschiedene Maßnahmen, auf welche aber jetzt und hier nicht näher eingegangen werden soll.
Allerdings ist das Mitteldiff ein Garant für gute Fahrbarkeit im Gelände, egal welcher Schwierigkeitsstufe.

Der Truck haut alle Unebenheit weg, er lässt sich davon nicht beeindrucken, was allerdings auch an der großen Masse des Fahrzeugs liegt.
Trotz dieser zeigt der Wagen auch bei Sprüngen, was in ihm steckt, er ist hier irgendwie nicht zu überfordern.
Auch zahlreiche Abroller bei der Landung verursachten keine Schäden, außer ein paar Schrammen auf der sehr stabilen Karosserie passierte nichts.
Der gesamte Testzeitraum wurde ohne Bruch oder Beschädigung überstanden, auch ein Verschleiß war nicht wirklich festzustellen.

Das RTR Ensemble ist ein echter Spaßmacher zu einem moderaten Preis. Der Anfänger kann hier seine Fahrtüchtigkeit auf einfache Weise mit Hilfe eines gutmütigen Fahrzeuges steigern, der Fortgeschrittene wird einfach nur den Fahrspaß genießen.

Bericht: "Axel Linther"
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima AMT8

• Klasse: 1:8 Elektro Offroad
• Länge: 545 mm
• Breite: 435 mm
• Radstand: 380 mm
• Höhe: 255 mm
• Spurweite vorne: 350 mm
• Spurweite hinten: 350 mm
• Gewicht: ca. 4600 Gramm plus Akkus



Bildverzeichnis Absima AMT8

Bild 2 und 4: Mit dem AMT 8 stellt Absima ein
ungewöhnliches Chassiskonzept vor

Bild 6: Da kommt was auf Sie zu!

Bild 7: Nach Abnahme der Räder ist der Blick auf die
Radaufhängungen freigegeben.

Bild 8 und 9: Die vorderen und hinteren Radaufhängungen
bestehen aus baugleichen Komponenten.

Bild 10: Als vorbildlich können die CVD Wellen bezeichnet
werden.

Bild 11: Das Chassis Unterteil ist äußerst schmal gehalten.

Bild 12: Die Dämpfergehäuse sind komplett aus Alu mit
Feingewinde zur Feder-Einstellung.

Bild 13: Durch Anwinkelung des Chassis Vorderteils ergibt
sich der Nachlauf der Vorderachse.

Bild 14: Die beiden Lenkservos wurden senkrecht, auf dem
Kopf stehend angebracht.

Bild 15 und 16: Gegen Einwirkungen von unten wurden sie
durch Kunststoffkäfige geschützt.

Bild 17: Die RC – Box befindet sich auf dem Oberdeck
zwischen den beiden Lenkservos.

Bild 18: Der kleine Mini - Empfänger lässt ausreichend
Platz für den Fahrtenregler.

Bild 19: Auf dem stark verrippten Motorkühler aus Alu…

Bild 20: ...ist außerdem noch ein großer Elektrolüfter montiert.

Bild 21: Links und rechts vom Chassis befinden sich die
beiden Akkuboxen.

Bild 22: Der Platz darin ist allerdings beschränkt,
nicht alle LiPo´s passen hinein.

Bild 23: Der Blick auf die Unterseite offenbart nochmals
das interessante Chassiskonzept.

Bild 24: Die Achsgeometrie kann eingestellt werden.

Bild 25: Mit dem Reifenprofil kommt man auf den
verschiedensten Untergründen zurecht.

Bild 26: Den CR2S.V2 Sender hat Absima schon länger
im Programm.

Bild 27: Mit aufgesetzter Karosserie wirkt das ganze
sehr homogen.



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