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 LRP / HPI 14.12.2016 
 
Jumpshot MT
1:10 Elektro Truck


Der Jumpshot MT von LRP kommt als RTR-Set zum Endverbraucher. Das heißt in diesem Falle: Auspacken-hinstellen-Akkus einlegen-losfahren. Dies ist nicht bei allen RTR´s so, denn meistens sind die Stromquellen nicht dabei.
Hier hingegen hat LRP sowohl einen NiMH Sixpack namens Plazma mit einer Kapazität von 2000 mAH als auch ein 4er Pack Plazma-Mignons für den Sender beigelegt.


Fernsteuerung

Beim Sender handelt es sich um den oftmals bei HPI-RTR´s zu findenden TF-11 Sender.
Er bietet keinerlei Highlights, was im RTR-Bereich auch nicht zu erwarten ist, aber er erfüllt die wesentlichen Voraussetzungen, nämlich Verstellmöglichkeiten für alle Grundeinstellungen und was wichtig für störungsfreien Betrieb ist: er arbeitet im 2,4 GHz Modus.

Stromversorgung

Die Stromversorgung für den Fahrakku wird durch einen ebenfalls beiliegenden Steckerlader sichergestellt.
Damit dauert allerdings der Ladevorgang einige Stunden und man tut gut daran, sofort nach dem Auspacken erstmal den Akku anzuschließen, damit dieser fahrbereit gefüllt ist, wenn man sich mit dem Auto und der Betriebsanleitung auseinander gesetzt hat.

Betriebsanleitung

Die Betriebsanleitung ist mehrsprachig ausgelegt und hält neben den üblichen allgemeinen Hinweisen zum Betrieb auch Wartungs- und Reparaturhinweise sowie Skizzen aller Komponenten und Explosionszeichnungen bereit.
Ein kleines Werkzeugset rundet die Ausstattung ab, mehr und kompletteres RTR fürs Geld geht nicht.

Chassisplatten

Wenn man sich den Jumpshot genauer anschaut, wird einem das Konstruktionsprinzip bekannt vorkommen.
In der Tat handelt es sich hier um das vom großen Bruder Savage, welchen es seit langem in diversen Ausführungen zu kaufen gibt, übernommene TVP Aluminium Chassis.
Die komplette Bezeichnung lautet Twin Vertical Plate.

Zwischen den beiden hochkant angeordneten Chassisplatten sind hier alle Komponenten wie Akku- und Elektronikboxen, Lenkung, Getriebekasten und die beiden Aufhängungen angeordnet und bilden im Zusammenspiel ein äußerst verwindungssteifes Element.
Außerdem ist so ein umfassender Schutz aller innenliegenden Bauteile gewährleistet.

Empfängerbox

In Fahrtrichtung vorne fällt der Blick auf die Empfängerbox. Diese ist zwar durch einen Gummiring im Deckel komplett spritzwassergeschützt, dennoch sollte man hier nicht auf völlige Dichtigkeit vertrauen, denn die Kabeldurchführung zum Batterieschacht ist ohne weitere Abdichtung vorgenommen worden.
Durchfahrten durch tiefes Wasser bergen somit ein Risiko, oder man dichtet die Box einfach zusätzlich selber ab.

Fahrtenregler

Besser gegen Wasser geschützt ist der hinter der Empfängerbox unter einer Schutzabdeckung angebrachte Fahrtenregler, er ist komplett wasserdicht.
Das SC-3SWP2 genannte Teil kann mit NiMH´s von 5 bis 9 Zellen sowie mit 2-3 S LiPo´s betrieben werden, für welche auch eine Schutzabschaltung vorgesehen ist.

Elektromotor

Der angesteuerte Firebolt Bürstenmotor mit 15 Turns ist zwar kein Ausbund an Power, hat aber seine Zuverlässigkeit bereits in vielen HPI-Modellen bewiesen und verhilft hier dem Jumpshot zu ganz ansprechenden Fahrleistungen.

Akkufach

Unter dem Ganzen ist das Akkufach angeordnet, welches als Clou von der Unterseite des Fahrzeuges zu öffnen ist.
Der Akku kann somit problemlos von unten eingelegt werden, ohne erst noch die Karosserie oder dergleichen entfernen zu müssen.
Außerdem ist durch seine Positionierung die Forderung erfüllt, dass die schwersten Komponenten so tief wie möglich angeordnet werden sollten, um einen äußerst niedrigen Fahrzeugschwerpunkt zu erreichen.

Vorder- und Hinterachse

Beim Betrachten von der Seite, kann man feststellen, dass die gesamte Vorderachse sehr stark angewinkelt ist, vielleicht sogar ein wenig mehr, als bei sonstigen Offroadern üblich.
Monstertruck üblich verfügt der Jumpshot über recht lange Schwingen, welche in Verbindung mit den ebenfalls langen Öldruckstoßdämpfern für extreme Federwege gut sind.
Auf den Kunststoff-Dämpfergehäusen befinden sich Rändelmuttern mit Feingewinde, damit man Einfluß auf die Bodenfreiheit nehmen kann.

Die Sturzstreben an beiden Achsen sind einteilig und somit nicht verstellbar, dafür aber stabil.
Hinten bedient man sich konventioneller Radträger, vorne hat man auf eine C-Hub Suspension zurückgegriffen.
Selbstverständlich ist der gesamte Antriebsstrang kugelgelagert.

Lenkung

Damit der Truck auch richtig abbiegt, wurde zur Betätigung der Lenkung ein analoges SF-10 W Lenkservo verwendet.
Man könnte es mit 4,5 Kg Stellkraft als Standard-Servo bezeichnen, wobei man aber nicht vergessen darf, dass man ein RTR-Set vor sich stehen hat, da müssen aus Preisgründen immer irgendwelche Zugeständnisse in Kauf genommen werden. Immerhin ist das Servo komplett wasserdicht.

Wenn man Tuning-Massnahmen in Betracht zieht, sollte das Servo unbedingt auch berücksichtigt werden.
Will man hier noch weiter gehen, kann man auch über eine Umrüstung auf Brushless nachdenken, sowohl Chassis als auch der Antriebsstrang mit dem Differenzial halten dies aus.

Differential und Rutschkupplung

Das Diff wurde nicht wie üblich als Kugel- oder Kegeldiff ausgeführt, sondern hier werden zur Verteilung der Antriebskraft vier Planetenräder eingesetzt, eine eher weniger gebräuchliche, aber dennoch grundsolide Lösung. Eine ausreichende Fettfüllung ist vorhanden.
Um Kraftspitzen abzumildern, gibt es außerdem noch eine Rutschkupplung auf dem Hauptzahnrad, welche ohne Abnahme des transparenten Schutzdeckels von außen justierbar ist.

Reifen, Felgen und Karosserie

Die großen All-Terrain-Reifen sind auf verchromte Sechsspeichen-Felgen aufgeklebt. Die Bereifung stellt einen guten Kompromiss für alle möglichen Geländeformen dar, für ganz spezielle Verhältnisse sollte man allerdings auch ganz spezielle Pneus ordern.
Die Karosserie wurde mit einer ansprechenden Farbgebung versehen und passt einwandfrei.

Praxis und Fazit

Wenn der NiMH-Akkupack vollgeladen und die Mignons in den Sender eingelegt wurden, steht der Geländefahrt nichts mehr im Wege.
Der Firebolt-Motor bringt mehr Vortrieb als angenommen, für einen Einsteiger schon fast zu viel, aber der nicht mehr ganz so ahnungslose Fahrer hat schnell seinen Fahrspaß gefunden.

Die langen Schwingen und die großen Reifen bügeln alles weg, die Steigfähigkeit ist enorm und auch das Standardservo zeigte sich überraschend agil.
Man kann den Jumpshot bedingungslos empfehlen, für den Anfänger sowieso und den Fortgeschrittenen ebenfalls, zumal der Anschaffungspreis kein allzu großes Loch in den Geldbeutel reißt.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt LRP / HPI Jumpshot MT

• TVP-Chassis
• 2WD-Antrieb und Slipper
• 4 Öldruckstoßdämpfer
• Wasserdichte Elektronik
• Brushed Set mit Firebolt 15 Turns Motor
• SC-3 SWP2 Fahrtenregler
• Aufgeklebte Allround Monster-Reifen mit Stollen-Mischprofil
• Fertig dekorierte Karosserie
• RTR: Alles fahrbereit zusammengebaut
• Radstand: 266 mm
• Länge: 425 mm
• Breite: 328 mm
• Höhe: 205 mm
• UPE des Herstellers: 264,99 Euro



Bildverzeichnis LRP / HPI Jumpshot MT

Bild 2 und 4:Von beiden Seiten erkennt man das
ungewöhnliche Chassis-Layout.

Bild 6: Beide Achsen sind durch Skidpads aus
Kunststoff geschützt.

Bild 7. 8 und 9: Bei abgenommenen Rädern
erkennt man die Länge der Schwingen.

Bild 10: An den Seiten dominieren die hochkant
gestellten Alu-Chassisplatten.

Bild 11: Die Sturzstreben sind einteilig ausgeführt.

Bild 12: Die Karosseriehalter sind in der Höhe verstellbar.

Bild 13: Feingewinde auf den Dämpfergehäusen
erleichtern die Einstellung der Bodenfreiheit.

Bild 14: Die Dämpferposition kann mehrfach an
die Erfordernisse angepasst werden.

Bild 15: Das Lenkservo ist wasserdicht.

Bild 16: Zwischen den Chassisplatten befindet sich
die gesamte Elektronik.

Bild 17: Die Deckel der Boxen sind ganz einfach entfernbar.

Bild 18: Darunter verbergen sich der Empfänger …

Bild 19: .und der Fahrtenregler.

Bild 20 und 21: Unter der transparenten Abdeckung
ist die Rutschkupplung zu erkennen

Bild 22: Die Einstellung der Kupplung wird auf
der Welle vorgenommen.

Bild 23: Der Firebolt 15 Turns ist auch in anderen
RTR Modellen von HPI zu finden.

Bild 24: Der Akkuschacht ist von der Unterseite erreichbar.

Bild 25: Der beigefügte NiMH-Akku hat eine Kapazität
von 2000 mAH.

Bild 26: Beim TF-11 handelt es sich um einen
typischen RTR-Sender.

Bild 27: Auch 4 Mignons für den Sender gehören
zum Lieferumfang.

Bild 28 und 29: Die ansprechend gestaltete Karosserie
bildet das I -Tüpfelchen des Ensembles.

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