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 CS-electronic 14.05.2017 
 
Himoto Dirt Whip
1:10 Elektro Off Road


Die 1:10er Offroad Plattform von Himoto dient als Basis für etliche Fahrzeuge wie z.B. den Buggy, Short Course, Truggy, Truck, Monster Truck, Hummer, das Rally Car oder den Desert Buggy. Letzterer soll Gegenstand dieser Betrachtung sein.

Bei all diesen Ausführungen handelt es sich um die gleichen 4WD Chassis, welche sich nur durch die jeweiligen Typ spezifischen Anbauteile und Reifen/ Felgen Kombinationen voneinander unterscheiden.

Desert Buggy

Der Desert Buggy, von welchem hier die Rede ist, hebt sich vor allem durch die auf einem Kunststoff Überrollkäfig befestigte detaillierte Lexan-Karosse von den übrigen Fahrzeugen ab.
Ein Fahrereinsatz mit Fahrer und Beifahrer erhöht die Authenzität. Verstärkt wird der scalige Eindruck noch durch den rückwärtigen Teil, welcher ein voll funktionsfähiges, von außen sichtbares Ersatzrad beherbergt.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der gesamte Karosseriekomplex einschließlich Überrollkäfig und Fahrereinsatz nach Entfernen von nur vier Clipsen einfach abgenommen werden kann.
Danach liegt das gesamte Chassis mit der Bordelektronik frei, man kann also umgehend mit Wartungs- oder Einstellarbeiten beginnen.

Ready-to-run

Der Himoto Dirt Whip Desert Buggy kommt als Ready-to-run Version, die Packung enthält ein bereits einsatzbereites Auto.
Die Karosserie ist ausgeschnitten, angepasst, farbig bedruckt und mit der Kunststoffkäfig Konstruktion verbunden.
Die Reifen, welche ein vorwiegend für feste Untergründe konzipiertes Mischprofil aufweisen, sind dauerhaft mit den Fünfspeichen Felgen verklebt.
Die gesamte Fahrzeugelektronik befindet sich bereits an Bord, aufeinander abgestimmt und funktionsbereit, nach Einschalten kanns sofort losgehen.

Fernsteuerung

Einzig der Sender benötigt noch 4 Mignon Zellen, welche in das Batteriefach im Senderfuß eingesetzt werden müssen.
Beim Sender handelt es sich um die MT-300 Ausführung von Himoto, ein einfacher 2,4 GHz F.H.S.S. Sender. Technische Highlights bietet er nicht, aber man kann zumindest alles einstellen, was für den Fahrbetrieb vonnöten ist.
Verschiedene nicht so oft benötigte Einstellknöpfe sind allerdings unter einer kleinen schwarzen Klappe auf der Gehäuseoberseite verborgen. Eventuell offene Fragen beantwortet die beiliegende separate Bedienungsanleitung für die Fernsteuerungsanlage.

Akku und Bedienungsanleitung

Ein 2S LiPo Pack mit 2000 mAh befindet sich bereits linksseitig im Chassis, allerdings sollte dieser zuerst geladen werden.
Zu diesem Zwecke bedient man sich des beiliegenden kleinen A3 Laders, mit welchem über den Balancer Anschluss sowohl 2S als auch 3S LiPo´s mit Strom versorgt werden können.
Die Ladeleistung ist mit 0,9 A allerdings nicht dramatisch hoch und nimmt einige Zeit in Anspruch.

Weiterhin finden sich noch Bedienungsanleitungen für den Sender, den Fahrtenregler und das Laden des Akkus in der Verpackung. Nicht zu vergessen die Anleitung, welche für alle Versionen gilt. Neben allgemeinen Hinweisen gibt es hier Explosionszeichnungen für jeden Fahrzeugtyp separat, illustrierte Ersatzteillisten und Listen über Option Parts.

Chassis

Die Basis des Desert Buggys besteht aus einem Kunststoff- Wannenchassis.
Hier ist mittig ein Profil eingegossen, über welchem die Kardanwelle verläuft und dieses Profil erhöht die Torsionsfestigkeit der Chassiswanne erheblich.

Hinten rechts, längs zur Fahrtrichtung ist bei allen Modellen der Motor installiert, in diesem Falle ein Brushless Motor der Pulse Modellreihe mit einer Leistung von 3210 KV.
Dieser gibt seine Antriebskraft auf ein Hauptzahnrad weiter, welches auf der zentralen Aluminium Kardanwelle sitzt, ein Slipper ist hier allerdings nicht vorgesehen.
Vorne und hinten wird die Kraft über Kegeldifferenziale mit Stahl Innenleben in 2-Spider Bauweise an die Räder weitergeleitet, wobei dies sowohl vorne als auch hinten über stählerne Antriebsknochen erfolgt.

Radaufhängung

Die Radaufhängungen bestehen aus lang dimensionierten Schwingen, der Kunststoff scheint über einen gewissen Faseranteil zu verfügen, genau wie die Chassiswanne, was der Festigkeit dieser Komponenten zugute kommt.
Die Lenkhebel vorne und Radträger hinten bestehen ebenfalls aus diesem Material. Eine Sturzverstellung ist an beiden Achsen nicht vorgesehen, die vorderen oberen Schwingen und die hinteren einteiligen Sturzstreben lassen dies nicht zu.

Auch die Lenkstangen sind einteilig ausgeführt und somit nicht verstellbar. Zu erwähnen ist außerdem, dass die Lenkhebel direkt mittels Kugelköpfen in der oberen und unteren Schwinge gelagert sind, C-Hubs gibt es hier keine.
Der gesamte Antriebsstrang einschließlich Radlagerung läuft bei diesem Modell übrigens in Präzisionskugellagern, Leichtlauf und Standzeit werden durch diese Maßnahme erheblich verbessert..

Stoßdämpfer

Bei den Stoßdämpfern hat man auf konventionelle Kunststoffgehäuse mit Alu Kappen oben sowie Alu – Abschlusskappen zurückgegriffen.
Die Dämpfer haben keine BigBore Abmessungen, sprechen aber sensibel an. Ordentlich und blasenfrei befüllt sind sie ebenfalls. Über die Viskosität der Füllung gibt es keine Angaben.

Vorne und hinten sind je zwei verschiedene Befestigungspunkte zur Änderung der Dämpfungscharakteristik vorhanden.
Es sind schwarze Standardfedern mit linearer Kennung aufgezogen. Die Werbung redet hier zwar von progressiver Kennung, aber das entspricht nicht den Tatsachen, die Federn sind und bleiben linear.
Die Dämpferbrücken, welche auch die Basis für die Karosseriestützen bilden, sind von der Stärke her ausreichend dimensioniert.

Oberdeck

Zur Steifigkeit des Chassis trägt ebenfalls nicht unwesentlich das profilierte Kunststoff-Oberdeck bei.
An den Längsseiten der Chassiswanne sind flexible Seitenaufprallschutz Streben angebracht, in welche zugleich die Aufnahmelöcher für den Überrollkäfig, es sind zwei pro Seite, integriert sind.

Elektromotor und Fahrtenregler

Motormäßig hat man, wie bereits angeführt, einen Himoto Pulse Nova 3210 KV eingesetzt. Der Einbau ist so erfolgt, dass man ein richtig eingestelltes Zahnflankenspiel vorfindet.
Um dies zu überprüfen, ist allerdings zuvor eine Abdeckung zu entfernen, da hier alles voll gekapselt und somit staubgeschützt ist.

Die Leistungszuteilung für den Motor erfolgt sensorlos über den Hobbywing WP-10BL50-RTR Fahrtenregler.
Dieser 80A Brushless Regler bietet Vorwärts oder Vorwärts/Rückwärts oder auch eine proportionale mehrfach einstellbare ABS Bremse, zahlreiche weitere Einstellungen sind möglich.
Ein detailliertes Anleitungsheft mit Konformitätserklärung ist dabei, allerdings ist das komplette System bereits betriebsfertig eingestellt, ebenso wie Sender und Empfänger, es bleibt nichts zu tun außer dem Einschalten des Systems.
Die beiliegenden Dokumentationen kann man erstmal beiseite legen. Zur Regulierung des Temperatur-Haushaltes verfügt der Regler zudem über einen elektrischen Lüfter.

Lenkservo

Vor dem Regler ist in liegender Stellung das Lenkservo zu sehen, welches über eine Stellkraft von 6 Kg verfügen soll, schenkt man dem Servoaufkleber Glauben.
Das Ruderhorn enthält einen integrierten Servosaver, um Belastungsspitzen aufzufangen.

Praxis und Fazit

Letztendlich ist nun lediglich noch der verpolungssichere Hochstromstecker zusammenzustecken und die Bordelektronik am wasserdicht armierten Schalter, welcher sich im Chassis direkt neben dem Motor befindet, zu aktivieren.
Dann braucht nur noch die Karosserie/ Überrollkäfig Einheit mit den vier Clipsen gesichert werden und es kann losgehen.

Der Vortrieb auf Asphalt ist sehr gut, die Lenkung ist sehr direkt, die Motor Regler Kombi wirkt sehr potent.
Die avisierten 65 Km/h liegen im Bereich des Möglichen, auch bei hohen Geschwindigkeiten kommen keine Unsicherheiten auf, das Vertrauen ist da, sehr wichtig auch für Anfänger.

Auf Sand, kurzem Gras und in leichtem Gelände ist der Desert Buggy in seinem Element, in ganz schwerem Gelände würde er bei normalen Buggys wohl nicht mithalten können. Aber dafür ist er ja auch nicht unbedingt gemacht.
Er soll vielmehr dem Einsteiger, aber auch dem Fortgeschrittenen Freude bereiten, sei es durch seinen scaligen Auftritt oder durch sein leicht beherrschbares Fahrverhalten bei guter Performance.
Alle diese Forderungen werden erfüllt, und das zu einem moderaten Preis für ein komplettes RTR Ensemble.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt
CS / Himoto Dirt Whip Desert Buggy


• Wannenchassis mit 4WD Antrieb, voll kugelgelagert
• 2 Kegeldifferenziale
• 4 Öldruckstoßdämpfer mit Alu-Verschlusskappen
• Wasserdichte Elektronik
• Brushless Set, sensorlos mit 3210 kv
• Fahrfertig aufgebautes RTR Set
• Fahrakku 2S LiPo und Ladegerät enthalten
• Radstand: 300 mm
• Länge: 405 mm
• Breite: 245 mm
• Höhe: 155 mm
• Raddimension vorne: 86 x 34 mm
• Raddimension hinten: 86 x 40 mm

• Bodenfreiheit: 18 mm
• Gewicht fahrfertig: 1760 g.
• Preis: UVP 219,- Euro



Bildverzeichnis
CS / Himoto Dirt Whip Desert Buggy


Bild 1, 2 und 3: Der Dirt Whip besticht durch seinen
scaligen Auftritt.

Bild 4: Die komplette Karosserie/Käfig- Einheit wird
nur mit 4 Clipsen befestigt.

Bild 5: Alles ist startklar ins Fahrzeug eingebaut.

Bild 6 und 7: An der Aufhängung und an der Lenkung
gibt es nichts zu verstellen.

Bild 8: Der Antrieb erfolgt vorne und hinten über
stählerne Antriebsknochen.

Bild 9 und 10: Das Lenkservo ist liegend direkt vor
dem Fahrtenregler montiert.

Bild 11 und 12: Die rechte Fahrzeugseite bleibt der
Elektronik vorbehalten.

Bild 13: Der Antrieb ist voll gekapselt und somit gegen
Verschmutzung immun.

Bild 14: Die Verbindung erfolgt über Goldkontakt-Stecker.

Bild 15: Der Empfänger wurde mittig auf das
Oberdeck aufgeklebt.

Bild 16: Der Akkuhalter kann nach Entfernung eines
Clips aufgeklappt werden.

Bild 17 und 18: Auch an der Hinterachse ist die
Fahrwerksgeometrie vorgegeben und nicht verstellbar.

Bild 19 und 20: Hinten thront über allem das vollwertige,
von außen sichtbare Ersatzrad

Bild 21: Alle Schraubenbohrungen an der
Chassisunterseite sind versenkt.

Bild 22: Ein 2S LiPo Akku mit 2000 mAh und
Hochstromstecker gehört zum Lieferumfang.

Bild 23: Die Akkuladung erfolgt über
Balanceranschluß 2 und 3S LiPo´s sind möglich.

Bild 24: Beim Sender handelt es sich um einen
typischen RTR-Sender.

Bild 25: Die abnehmbare Karosserie/Käfig- Einheit.

Bild 26: Der detaillierte Führerstand mit Piloten
Attrappen unterstützt das scalige Aussehen.

Bild 27, 28 und 29: Der Dirt Whip macht in vielen
Bereichen eine gute Figur.

 BILDERSERIE 
 



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