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 Absima / TeamC 21.11.2017 
 
TR8E.V2
1:10 Elektro Off Road


Absima ist mittlerweile seit Jahren eine feste Größe bei den Offroad Fahrzeugen sowohl im 1:10er als auch im großen Maßstab 1:8. Besonders im Elektro- Bereich gibt es hier bei den RTR Ausführungen eine Menge Cars zur Auswahl.

Ein gutes Beispiel für solch ein Rundum Sorglos Einsteigerset ist der 4WD Elektrobuggy TR8E.V2 der neuesten Generation. Er stellt einen guten Kompromiss zwischen einem Hochleistungs- Wettbewerbsbuggy und einem problemlosen Fahrzeug für den Einsteiger dar.


Ready to Run

Nach dem Öffnen der recht großen RTR Verpackung steht der fertig aufgebaute TR8E.V2 einschließlich der farbig bedruckten und dekorierten Karosse auf der Werkbank.
Das Ganze wird abgerundet durch den bereits dekorierten Heckspoiler aus flexiblem Kunststoff sowie den fertig mit den gelben Dish Felgen verklebten Offroad Reifen mit Mischprofil.

Der zusätzlich noch beigefügte Karton enthält den zum Betrieb nötigen 2-Kanal Sender Absima CR 2S.V2, welcher natürlich wie mittlerweile alle RTR Sender im heute aktuellen 2,4 GHz Modus arbeitet.
Durch Potis unter dem Deckel auf der Oberseite des Senders können alle zum Betrieb wichtigen Einstellungen angepasst werden, mehr ist auch zum Fahren nicht unbedingt notwendig.
Wem das nicht ausreichend erscheint, der kann sich gerne später einen Hightech Sender zulegen, nötig ist es einstweilen aber nicht unbedingt.

Die beiliegende Anleitung gibt neben allgemeinen Hinweisen auch Angaben über Regler, Motor und Fernsteuerung wieder.
Weiterhin enthält sie die kompletten Bauschritte, eine Explosionszeichnung sowie Teilelisten und Abbildungen, das alles ist im Defekt- oder Wartungsfalle eine gute Hilfe.

Komplettierung

Komplett RTR ist die Ausstattung jedoch nicht, denn Mignon Zellen für den Sender sowie zwei 2S Lipo Fahrakkus sind schon noch zusätzlich vonnöten.
Diese können dann allerdings mit dem bereits beigefügten Y-Kabel mit zeitgemäßen Deans Anschlüssen problemlos mit dem Bordnetz verbunden werden.
Wegen der getrennten Unterbringungsmöglichkeit rechts und links auf dem Chassis müssen es allerdings 2 separate 2S Packs sein, ein dicker 4S – Klotz ist hier leider nicht unterzubringen.

Chassis

Aufgebaut ist der TR8EE.V2 auf einem 3 mm dicken Chassis aus T6 Aluminium, welches vorne zur Realisierung des offroad typischen Nachlaufs leicht nach oben gekantet ist.
Im Rahmen der RTR Preisgestaltung erkennt man, dass die Aluteile wie Chassis und Dämpferbrücken aus einer Stanzform stammen und nicht wie bei Oberklasse Autos gefräst sind, aber das geht im Rahmen der beabsichtigten Kostenreduzierung in Ordnung.

Auf der Lenkung kommt ein S90MH Servo zum Einsatz, welches mit einer Stellkraft von 9,5 kg sowie einem Metallgetriebe aufwartet, was bei einem so großen und schweren Fahrzeug auch das Minimum darstellt.

Differentiale

Bei Fahrzeugen dieses Zuschnitts findet man üblicherweise drei Kegeldiffs vor, das ist auch hier beim TR8E.V2 so.
Zum Einsatz kommen in diesem Falle 4 Spider Diffs, bei diesen stellen vier Stahlkegelräder im Diffgehäuse den Kraftschluss her.
Das Mitteldiff verfügt über ein stählernes Hauptzahnrad im Modul 1, während Front- und Heckdiff mit Kegelrädern ausgestattet sind.
Beide werden in Getriebeboxen eingesetzt, in welchen die Umlenkung der Antriebskräfte um 90° erfolgt. Beide Getriebeboxen beinhalten nicht nur die Diffs, sondern dienen gleichzeitig auch als Basis für die vorderen und hinteren Radaufhängungen.

Aufhängung

Die Schwingen sind sehr lang, damit man über große Federwege im Gelände verfügen kann. Mit stählernen Schwingenstiften sind sie unten in beiden Getriebeboxen gelagert.
Soll später etwas an der Spur verändert werden, muss man die Kunststoff- Wellenhalter gegen solche aus Aluminium vom Wettbewerbsbuggy, erhältlich aus der Tuning Abteilung von TeamC-Racing, austauschen.
Man sollte sich aber zunächst einmal mit den vorgegebenen Einstellwerten begnügen, welche einen guten Kompromiss darstellen.
Der Sturz der Räder sowie die Spurstangen an der Lenkung sind hingegen mit den vorhandenen stählernen Rechts/ Links Gewindestangen stufenlos einzustellen.

Kraftübertragung

Während hinten und an der zweiteiligen Mittelwelle normale Antriebsknochen in Stahlausführung zum Einsatz kommen, hat man an der Vorderachse CVD Kardans den Vorzug gegeben.
Eine gute Entscheidung, denn im großen Maßstab wirken schon sehr starke Lenkkräfte zusätzlich zur Antriebskraft, und mit Kardans ist man da auf der sicheren Seite, was den Verschleiß und die Standfestigkeit angeht.

Vorder- und Hinterachse

Die C-Hubs, Lenkhebel, hinteren Radträger und die Schwingen bestehen aus einem hochfesten faserverstärktem Kunststoff analog den Komponenten aus den Wettbewerbsbuggys.
Sie sind ausreichend stabil dimensioniert, Schäden bei Feindberührungen und Überschlägen sollten hier eher zur Ausnahme gehören.
Ergänzend sind sowohl Vorder- als auch Hinterachse komplett mit schräg verlaufenden Verstrebungen aus zähem Kunststoff zur Chassisplatte hin abgestützt, das sollte Verwindungen im Fahrbetrieb weitestgehend fernhalten.

Zu erwähnen ist weiterhin, dass die Radachsen aus Stahl gefertigt sind und alles komplett kugelgelagert ist. Das trifft auch auf den gesamten übrigen Antriebsstrang zu.
Auch sollte nicht vergessen werden, dass an beiden Achsen Stabis ihren Dienst verrichten, was eigentlich im RTR Sektor eher selten ist, da dies meist den Wettbewerbsmodellen vorbehalten bleibt.
Die Lenkung entspricht in den Abmessungen der des Wettbewerbsbuggys mit integriertem Servosaver und einer Ackermannstrebe aus Alu.

Dämpfer

Die Dämpferbrücken bestehen aus 5 mm starken ebenfalls ausgestanztem T6 Aluminium und bieten pro Dämpfer 3 Aufhängungspunkte.
Alle vier BigBore Dämpfer haben eloxierte Aluminium Gehäuse mit 17 mm Durchmesser, allerdings nicht wie bei der Wettbewerbsausführung mit Rändelmuttern und Feingewinde versehen.
Änderungen der Federvorspannung und damit der Bodenfreiheit müssen hier durch Einfügen oder Weglassen der entsprechenden Clipse erfolgen, was jedoch problemlos vonstatten geht. Eine ausreichende Menge dieser Clipse liegt dem Fahrzeug bei.

Positiv anzumerken sind die sogenannten Shock Sox, kleine Gummi Überzüge, welche die Verschmutzung der Kolbenstangen und somit auch der Dichtungen komplett verhindern.
In diesem Zusammenhang muss auch auf die an den hinteren Schwingen angebrachten Mud Guards hingewiesen werden.
Dadurch wird nämlich eine Beschädigung der hinteren Antriebsteile durch von den Vorderrädern aufgewirbelten Steine oder dergl. weitestgehend vermieden. Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung.

Bordelektronik

Soweit das Rolling Chassis des TR8E.V2, nun kann der Blick auf die Bordelektronik gerichtet werden. Neben dem schon erwähnten stehend montierten 9,5 Kg Lenkservo befindet sich der 2,4 GHz Mini- Empfänger vorne rechts in einer spritzwassergeschützten Empfängerbox.
Auf der Gegenseite, vorne rechts ist längs zur Fahrtrichtung das Antriebsaggregat Thrust Brushless mit einer Leistung von 2100 KV, das heißt 2100 U/Min pro Volt, montiert.
Ein wasserdichter Thrust-Fahrtenregler, mit 120 A belastbar, thront oben auf dem mittleren Diffbock. Er verfügt über einen integrierten Lüfter, für den Fall, wenn es mal heiß hergeht.
Da man der Verklebung mit doppelseitigem Klebeband offenbar nicht traut, wurde als zusätzliche Befestigung ein Kabelbinder verwandt.

Akkuposition

Der Platz für die beiden vorgesehenen 2S Lipos ist geteilt: Aus Schwerpunktgründen finden sie rechts und links im rückwärtigen Teil des Chassis ihren Platz.
Sie werden mittels Klettverschlüssen fixiert und mit Hilfe des enthaltenen Y-Kabels angeschlossen. Ist dies geschehen, kann man die Karosserie aufsetzen und das Fahrvergnügen beginnen.

Praxis und Fazit

Man sollte, besonders wenn es sich um einen Einsteiger handelt, zunächst einmal auf Asphalt beginnen und den Gasfinger etwas zurückhaltend einsetzen, damit man von der brachialen Beschleunigung nicht überwältigt wird.

Wenn man dann nach einiger Zeit Vertrauen aufgebaut hat, bzw. sich an den Buggy gewöhnt hat, können auch Geländefahrten ins Repertoire aufgenommen werden.
Die Reifen mit dem Allround Profil und den mittelfesten Einlagen sind da sehr hilfreich. Man sollte sich aber bewusst sein, dass bei speziellen Untergründen auch spezielle Reifen zum Einsatz kommen müssen, denn die Allroundreifen haben nun mal einen begrenzten Einsatzbereich.
Mit Bodenwellen und leichten Sprüngen sind Radaufhängung und Federung nicht überfordert, zumal auch die Gewichtsverteilung des Buggys als ausgewogen bezeichnet werden kann und sehr neutral ist. Auch geringfügige Korrekturen während des Sprunges sind gut möglich.

Für einen recht günstigen Einstiegspreis von 379,95 Euro erhält man ein robustes Auto mit einem ausgewogenen Fahrverhalten und hoher Standfestigkeit.
Tuningteile gibt es ebenfalls in ausreichendem Maße. Eine gute Empfehlung für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Bericht: Rolf Röder
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt Absima TR8E.V2

• Wasserdichter 120A Brushless Regler mit Lüfter,
NiMH/LiPo Auto detect, LiPo Safe-Abschaltung,
Vorwärts/Bremse/Rückwärts. Diverse Modi einstellbar.
• Motor: 2100 KV,31000 U/min, sensorlos, 3S-6S Betrieb möglich.
• Lenkservo mit Metallgetriebe, 9,5 kg, 0,16 sec.
• Fernsteuerung: CR2S.V2, 2,4 GHz.
• Länge: 515 mm
• Breite: 310 mm
• Radstand: 325 – 330 mm
• Höhe: 180 mm
• Spur v+h: 260 mm
• Gewicht: 3350 gr.
• UPE: 349,95 Euro.



Bildverzeichnis Absima TR8E.V2

Bild 1 und 3: Komplett lackiert und einsatzbereit: Der TR8E.V2.

Bild 2 und 4: Alle Komponenten sind ordentlich
eingebaut und aufeinander abgestimmt

Bild 5: An der Chassisunterseite ist alles topfeben,
nichts ragt hervor.

Bild 6: Alle Schraubenbohrungen sind gesenkt.

Bild 7: Ein kleiner Frontrammer schützt die vorderen Aufhängungspunkte.

Bild 8: Der Plastikschutz vermeidet Dämpferschäden
bei evtl. Überschlägen.

Bild 9: Gummitüllen halten Schmutz von den Kolbenstangen fern.

Bild 10: Die C-Hubs an der Vorderachse machen
einen soliden Eindruck.

Bild 11: Sturzstreben und Lenkstangen verfügen
über Rechts/Links – Gewinde.

Bild 12: Empfängerbox und Rahmen für den
Lenkservo bilden eine Einheit.

Bild 13: Die Akkus werden von je drei Klettbändern
in Position gehalten.

Bild 14: Der oben aufgeklebte Fahrtenregler wird
durch einen zusätzl. Kabelbinder gesichert.

Bild 15: Deans-Steckverbindungen sind heutzutage
Stand der Technik.

Bild 16: Der Motor ist längs zur Fahrtrichtung in
einer dicken Aluhalterung verschraubt.

Bild 17: Zwischen Motoralterung und zusätzl. Alubock
befindet sich das Mitteldiff.

Bild 18 und 19: Der Miniempfänger ruht sicher in der
wasserdichten RC - Box

Bild 20: Rechts in der Lenkung ist der Servosaver integriert.

Bild 21: Mud Guards an den hinteren Schwingen halten
das Gröbste fern.

Bild 22: Die Dampferaufnahmen sind oben und an den
Schwingen variabel.

Bild 23: Stabis vorne und hinten gehören zur Serienausstattung.

Bild 24: Der Heckspoiler ist in seiner Neigung verstellbar.

Bild 25: Die Bereifung verfügt über ein Mischprofil.

Bild 26: Bei jedem RTR von Absima dabei:
Der CR2S.V2 Sender.

Bild 27 und29: Der einsatzbereit TR8E.V2.

Bild 28: Von der Seite erkennt man die große Bodenfreiheit.


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