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 LRP 25.09.2011 
 
S10 Blast TX
1:10 Elektro Truggy


In der umfangreichen Modellpalette von LRP findet sich immer für alle Interessengruppen ein Fahrzeug, ob Offroad, Glattbahn oder was auch immer. Wenn sich jemand mit dem Gedanken trägt, es einmal mit dem Offroad-Fahren zu versuchen, dann sollte er sich mit dem S10 Blast TX von LRP näher beschäftigen.

Ready to Run
Der S10 Blast TX ist schon allein deshalb sehr anfängertauglich, weil man ihn in der Ready-to-Run Ausführung erhalten kann. In diesem Falle ist das Fahrzeug bereits fertig zusammengebaut, alle Elektrokomponenten sind betriebsbereit installiert, ein Fahrakku liegt bei und ein Sender ebenfalls.
Selbst die Karosserie ist ausgeschnitten und lackiert und die Reifen sind mit den Felgen verklebt. Man muss nur noch 8 Batterien in den Sender einlegen und schon kann das Offroad-Vergnügen beginnen.

Aufbau
Das Fahrzeug ist auf einem soliden Kunststoff-Wannenchassis aufgebaut. Hinten rechts befindet sich längs zur Fahrtrichtung der Motor der Baugröße 540, ein Standardmotor Blast 10.
Dieser gibt seine Antriebskraft auf ein Hauptzahnrad weiter, welches auf der zentralen blau eloxierten Aluminium-Kardanwelle sitzt und durch einen Slipper bezüglich der Anfahrkräfte feinfühlig dosiert werden kann.
Vorne und hinten wird die Kraft über Kegeldifferenziale an die Räder weitergeleitet, wobei dies hinten über stählerne Antriebsknochen, vorne hingegen durch CVD-Kardans geschieht.

Radaufhängung
Die Radaufhängungen bestehen aus solide dimensionierten Schwingen, der Kunststoff scheint faserverstärkt zu sein, genau wie die Chassiswanne, was einen hohen Festigkeitsgrad ergibt.
Die Lenkhebel vorne und Radträger hinten bestehen aus dem gleichen Material. Zur Sturzverstellung sowie an der Lenkung gibt es sehr stabile Rechts/Links-Gewindestangen mit großem Sechskant , was die Einstellung sehr erleichtert.
Auf die Komplett-Kugellagerung der Räder und des Antriebsstranges muss man bei LRP nicht mehr gesondert hinweisen, sie ist obligatorisch.

Als sehr vorbildlich wird auch das serienmäßige Vorhandensein von Front- und Heckstabilisatoren erachtet, bei anderen Anbietern ist das nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.
Bei den Stoßdämpfern hat man auf Kunststoffgehäuse mit Alu-Rändelmuttern zur Einstellung der Bodenfreiheit vertraut. Vom Durchmesser her könnte man durchaus von Big Bore-Dämpfern sprechen.

Sowohl an den Schwingen als auch an den Dämpferbrücken gibt es verschiedene Befestigungspunkte zur Änderung der Dämpfungscharakteristik.
Zur Steifigkeit des Chassis trägt nicht unwesentlich das profilierte Oberdeck bei. Vorne und hinten wird die Torsionsfestigkeit des Chassis noch durch je zwei blaue Aluminium-Pfosten unterstützt.

Elektrik
Der bereits erwähnte Blast 10 Standardmotor ist bereits so eingebaut, dass das Zahnflankenspiel zwischen dem Messingritzel und dem Hauptzahnrad korrekt justiert ist.
Für die nötige Stromversorgung garantiert in diesem Falle der bei LRP bereits tausendfach bewährte A1 Runner Reverse-Fahrtenregler, ein Teil mit äußerst kompakten Abmessungen.
Er muss allerdings noch mit dem beiliegenden Tape aufgeklebt und die Anschlüsse eingesteckt werden, eine Angelegenheit von zwei Minuten. Einzustellen braucht man nichts, er stellt sich jeweils beim Einschalten automatisch auf die Gegebenheiten ein.

Bei dem für die Lenkung zuständigen Servo LRP R-7020 handelt es sich um ein Standardservo, welches aber analog zu dem vorhandenen Motor nicht überfordert ist.
Etwas grenzwertig hingegen erscheint der Fahrakku. Die nur 1600 MAh Kapazität könnte man noch verkraften, dass es sich hier aber um einen NiCd-Akku handelt, ist auch eines RTR-Autos nicht würdig und nicht mehr zeitgemäß. Man sollte deshalb besser gleich auf den optional erhältlichen 3000er NiMh-Akkupack zurückgreifen. Für das Testfahrzeug wurde er gleich mitgeliefert.

Fernsteuerung
Die Fernsteuerung LRP A2 STX Sport II arbeitet im 27 MHz-AM-Modus und benötigt noch acht Mignonzellen, damit sie senden kann. Bei Akkubetrieb kann man auf die vorhandene Ladebuchse zugreifen.
Der Sender hat Einstellmöglichkeiten für Gas und Lenkungstrimmung, EPA, Servo Reverse, Dual Rate und Endpunktjustierung. Über den Batteriezustand informieren LED´s. Das reicht zum Lenken eines RC-Cars zunächst mal aus.
Ganz aktuell gibt es von LRP aber auch schon den S10 Blast TX mit der sehr preiswerten A2 STX-Pro-Anlage, welche im 2,4 GHz-Modus arbeitet. Diese Alternative ist zeitgemäß und für alle zukünftigen Käufer empfehlenswert.

Praxis
Nachdem man sich in der Gebrauchsanweisung noch mal mit Tipps versorgt hat, steht dem Start mit dem Blast nichts mehr im Wege.
Nach Einschalten des Senders und des Reglers merkt man dessen automatischen Einstellvorgang. Der Asphalt des Garagenhofes kann nun unter die fertig verklebten Räder genommen werden.
Das Fahrzeug stößt hier nicht an seine Grenzen, da der Motor nur über sehr moderate Leistung verfügt. Auch auf dem welligen Waldgrundstück war der Blast nicht unbedingt an seine Grenzen zu bringen. Das Fahrwerk steckte alles lässig weg.

Fazit
Dieses Fahrverhalten kommt dem Fahranfänger mit Sicherheit sehr entgegen. Er ist nicht überfordert und macht nichts kaputt. Dennoch kann das Fahrwerk des Blast mehr, eine stärkere Motorisierung würde es keinesfalls überfordern.
Bis 18 turns spielt der vorhandene Regler mit, soll es stärker sein, wäre über ein Brushless-Set nachzudenken. Mit Sicherheit könnte man dann erleben, welch große Reserven noch in dem Fahrwerk stecken.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack



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