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 Revell 30.09.2011 
 
Buggy GBL/Truggy G
1:16 Elektro Off Road


Kleiner als ein 1:10er, größer als das Mini-Format 1:18, was fällt einem dazu ein? Es gibt in der Tat auch noch Maßstäbe, die dazwischen liegen: Revell kommt hier mit zwei Offroadern im Maßstab 1:16. Diese Größe ist nicht sehr weit verbreitet, eine nähere Betrachtung lohnt sich jedoch allemal. Die Rede ist vom Buggy 4x4 und dem Truggy 4x4 im handlichen Format. Wer ein kleines, sehr kompaktes Fahrzeug sucht, dem aber ein 1:18er zu klein ist, der ist hier beim richtigen Fahrzeug angelangt.

Ready to Run
Beide Autos kommen als RTR Fahrzeug, die Elektrik ist fertig eingebaut, Reifen und Felgen sind miteinander verklebt und die Karosserien bzw. der Heckspoiler beim Buggy sind angepasst, ausgeschnitten und lackiert.
Selbst die Fahrakkus sind, wohl wegen der ungewöhnlichen Größe und der Steckverbindung, fertig konfektioniert beim jeweiligen Fahrzeug schon dabei.
So braucht man wirklich zum sofortigen Start nur noch die Mignons kaufen und in den Fuß des 2,4 GHz-Senders einzulegen.

Aufbau
Beide Autos sind gleich aufgebaut: Als Basis dient eine Kunststoff-Bodenplatte mit seitlichem Rand und Verstärkungsprofilen in der Mitte. Vorne und hinten befinden sich die Getriebeboxen in welchen jeweils ein Kegeldifferenzial untergebracht ist.
Hierbei handelt es sich um 4-Spider-Ausführungen, statt nur 2 sind hier 4 Planetenräder im Einsatz, was zweifelsohne der Lebensdauer zugute kommen dürfte. Die Unterbringung ist als 100 % staub- und schmutzgeschützt zu bezeichnen.

Am hinteren Diff ist das Hauptzahnrad angebracht, der Kraftschluss zwischen Front- und Heckdiff wird durch eine Titanium Grey eloxierte Alu-Kardanwelle hergestellt.
Von den Kunststoff-Diffabtrieben wird die Vortriebskraft per Antriebsknochen aus Stahl auf die ebenfalls stählernen Radachsen geleitet.

Der Motor ist hinten rechts längs zur Fahrtrichtung eingebaut. Er sitzt verschiebbar zur Einstellung des Zahnflankenspiels in einem soliden Alu-Halter.
Davor befindet sich das Lenkservo. Durch eine verchromte Rechts/Links-Gewindestange wird die Verbindung mit der 2-Säulen Lenkung hergestellt, welche direkt hinter dem vorderen Diffgehäuse angeordnet ist. Auf der rechten Seite ist ein Servosaver integriert.

Vorderes und hinteres Diffgehäuse sind mit einem Oberdeck, ebenfalls aus Kunststoff verbunden.
Auf diesem sind Regler und Empfänger aufgeklebt, da im Chassis kein weiterer Platz vorhanden ist.
Der linksseitige Bereich ist nämlich für den Fahrakku vorgesehen, nach unten ist das Chassis dort mit mehreren Slots versehen, damit die Zellen ihre Wärme nach unten abstrahlen können.

Die vorderen und hinteren Schwingen bestehen aus hartem Kunststoff. An der Hinterachse geschieht die Einstellung des Radsturzes durch Rechts/Links-Gewindestangen wie bei der Lenkung.
Vorne hingegen sucht man zunächst vergeblich nach dieser Verstellmöglichkeit. Dort hat man sich nämlich für eine Pivot Ball-Aufhängung statt der sonst üblichen C-Hub-Variante entschieden.
Bemerkenswert deshalb, weil so etwas sonst vorwiegend auf dem Verbrenner-Sektor zu finden ist, nicht aber bei kleinen Elektro-Offroadern. Durch Herein- oder Herausdrehen der Pivot-Balls kann natürlich der Sturz der Vorderräder reguliert werden.

Zur Befestigung der Stoßdämpfer hat man auf den Getriebeboxen Dämpferbrücken aus 2,5 mm starken Aluminium angebracht. Hier sind pro Dämpfer vorne 5 und hinten 6 Befestigungspunkte vorgesehen, das ist eine Menge bei so einem kleinen Auto.
Die Dämpfer selbst sind der Clou: Die Gehäuse haben zwar nur den Durchmesser einer Zigarrette, sind aber aus Alu gefertigt. Die Vorspannung der schwarzen Federn erfolgt durch Clipse.
Alle drehenden Teile sind in Kugellagern gelagert.

Unterschiede
Damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten beider Fahrzeuge. Truggy-typisch hat der Truck vorne und hinten breitere Reifen, beim Buggy sind hinten breitere Reifen als vorne vorzufinden. Ansonsten ist das Fahrgestell gleich.
Auch hat der Buggy die typische Karrosse mit dem zubehörigen Heckspoiler, während die Truck-Karrosserie einen weitaus größeren Bereich abdeckt.
Der größte Unterschied beider Fahrzeuge liegt hingegen in der eingebauten Elektronik: Während beiden der gleiche 2,4 GHz-Empfänger und das Standard-Lenkservo zu eigen sind, verfügt der Buggy über einen reinrassigen Brushless-Antrieb.
Darunter versteht man den B 2040 Brushless-Motor mit einer Leistung von 4800 KV und dem programmierbaren Brushless-Regler EZrun-S16 RTR.

Der Truggy gibt sich hier mit einer weitaus zahmeren Brushed Kombination zufrieden. Die Herstellerangaben reden beim Truggy von einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Km/h, während dem Buggy glatte 10 Km/h mehr zugestanden werden, also 35 Km/h.
Hier muss jeder selbst entscheiden, welche Variante in Betracht kommt. Technisch reizvoller wäre die Brushless-Motorisierung schon. Für diese ist außerdem ein NiMh-Akkupack mit 1500 mAH beigelegt, während für den Truggy 1100 mAH als ausreichend erachtet werden.
Der 2,4 GHz-Sender hat alle Einstellmöglichkeiten, die benötigt werden und arbeitet störungsfrei. Anbieter anderer RTR-Sets sollten sich an dieser Ausstattung ein Beispiel nehmen.

Fazit
Wenn man mit den Autos um den Weihnachtsbaum fahren will, geht das sehr gut, da selbst auf Laminat einigermaßen Griff aufgebaut wurde.Draußen auf Asphalt gab es auch keinerlei Problem.
Die Wahl des Geländes beim Offroad-Fahren sollte man aber gut überlegen und darauf Rücksicht nehmen, dass die Autos recht klein sind.
Aber in jedem Fall handelt es sich um technisch sehr gut und umfangreich ausgestattete Fahrzeuge.

Bericht: „Axel Linther“
Fotos: Klaus-D. Nowack



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