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 Ansmann Racing 08.03.2011 
 
Sirio S21 CL3 Sport
Verbrennungsmotor


Mit dem Sirio S21 CL3 Sport bietet Ansmann Racing einen attraktiven Buggy Motor an - unkompliziert, leistungsfähig und solide; alles Eigenschaften, die gerade für Fun- und auch ambitionierte Fahrer auf der Strecke geschätzt werden.

Dokumentation
Der englische Teil des Handbuches enthält Sicherheitshinweise, Informationen zu Treibstoff, Luftfilter, Vergaser, Glühkerze und Montage des Motors, außerdem eine ausführliche Anleitung zum Starten und Einlaufen des Motors sowie zur Vergasereinstellung. Schade, dass es nicht auch eine deutsche Übersetzung gibt.

Technik
Das schwarz beschichtete Kurbelgehäuse des S21 CL3 Sport ist außen wie innen tadellos verarbeitet. Die seitlichen Überstromkanäle sind asymmetrisch durch einen Steg geteilt, obwohl die Büchse nur ein Fenster für den seitlichen Überströmer hat und über der Kurbelwelle ist der Spülkanal weit ausgefräst.
Der Auslassbereich ist deckungsgleich mit dem Auslassfenster. Im Bereich der Vergaseraufnahme ist das Gehäuse verstärkt. Der Gehäusedeckel ist oben für das Kolbenhemd ausgefräst.

TIPP: Vor dem Abnehmen der Backplate muss der Kolben auf den oberen Todpunkt gedreht werden damit das Kolbenhemd nicht beschädigt wird.

Die 14,2 mm SG-Kurbelwelle dreht sich in 2 Kugellagern. Der Einlasskanal ist sauber ausgefräst, es gibt keine Ecken oder breite Kanten im Bereich des Vergasers.
An der Rückseite optimiert eine Zunge die Strömung der Frischgase aus dem 9,3 mm Einlasskanal. Die Innenseite des Einlasskanals und das Schwunggewicht sind speziell beschichtet.
Am Schwunggewicht sind Schleifspuren und eine kleine Bohrung zu erkennen, die Welle wurde also ausgewuchtet.
Die ABC Garnitur besteht aus einer 3-Kanal Laufbüchse mit hohem Auslassfenster, die 2 seitlichen Überstrom-Fenster sind außen strömungsgünstig bearbeitet.

Der Kolben besitzt ein ausgefrästes Hemd und zwei Bohrungen im Hemd zur Reduzierung der Masse.
Die Büchse hat eine gute Passung zum Gehäuse, lässt sich jedoch ohne Probleme entnehmen und wieder einbringen. Das Pleuel ist messerförmig mit einseitiger Schmiernut und Gleitlager für den Wellenzapfen und es lässt sich einfach aus und einbauen.
Werkseitig dichten zwei Kopfscheiben mit 0,10 und 0,20 mm zwischen Büchse und Brennraum-Deckel ab. Der Brennraum ist mit einer Bohrung für Standard-Glühkerzen versehen, eine Glühkerze ist nicht im Lieferumfang.
Die 8 Kühlrippen des konisch geformten, blau eloxierten Kühlkopfes sind an zwei Seiten abgeschliffen, was die Zugänglichkeit der Motorschrauben verbessert.

Vergaser
Der Schiebevergaser ist komplett aus Alu-Guss gefertigt. Der Vergasereinlass ist für Venturi-Einsätze ausgelegt, serienmäßig ist ein 8 mm Alu-Venturi eingebaut. Sprit-Nippel und Düsenstock der Hauptdüsennadel sind aus Alu bzw. Messing.
Die Gemischnadel sitzt, wie bei diesen Motoren üblich, auf der Seite des Kükens. Beide Nadeln können über Schlitzschrauben eingestellt werden.

TIPP: Die Vergaser-Befestigungsschraube (Außen-Sechskant Schlüsselweite 8 mm) am Kurbelgehäuse vorsichtig anziehen bis ein Widerstand zu spüren ist, dann noch ½ Umdrehung anziehen, so sitzt der Vergaser fest und der Hals wird nicht beschädigt.

Kraftstoff
Der Motor ist für Modellbaukraftstoff in Mischungen mit 10-25% Nitromethan ausgelegt. Zum Einfahren empfiehlt der Hersteller Treibstoff mit maximal 16% Nitro.
Über den Öl-Anteil wird im Handbuch nichts geschrieben, für den Fun-Fahrer sollte der Öl-Anteil jedoch nicht unter 12% liegen.

Glühkerzen
Der S21 CL3 Sport wird ohne Glühkerze geliefert da nur im Betrieb die optimale Kerze ermittelt werden kann. Star-Motor empfiehlt original Sirio Glühkerzen zu verwenden.

Fazit
Der CL3 Sport ist als 3-Kanal Langhuber ausgelegt, die niedrigere Drehzahl und das höhere Drehmoment, gegenüber Kurzhubern, kommen den Anforderungen im Offroad entgegen.
Die Material- und Verarbeitungsqualität ist sehr hoch und der Motor wurde bereits an zahlreichen Stellen optimiert, er eignet sich daher auch gut für den Wettbewerb.
Der CL3 Sport ist solide gebaut, leistungsfähig, einfach zu handhaben und zuverlässig im Betrieb.

Bericht: Edgar Reichler
Fotos: Klaus-D. Nowack



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