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 LRP 14.07.2013 
 
S10 Twister SC
1:10 Elektro Short Course


Wie so oft schwappt auch hier die Idee aus den USA herüber, dort hat sich Short Course Racing innerhalb kürzester Zeit zur populärsten Rennserie entwickelt. Die Gründe liegen auf der Hand: Short Course Racing ist kostengünstig, robuste Technik und ein überschaubares Budget sprechen für sich.
Unter der Bezeichnung S10 Twister Short Course, wurde das Sortiment bei LRP erweitert, hier ist es ein 2WD den man den „Short Course Truck“ nennt. An Vorbildern mangelt es nicht, Die Original-Boliden verfügen über mehr als 800 PS und setzen sich mit atemberaubendem V8-Gewitter publikumswirksam in Szene.
Bei den Offroad R/C Piloten sind Short Course Renner momentan hoch im Kurs, natürlich auch aus den oben genannten Gründen, es bilden sich mittlerweile sogar eigene Rennklassen. Da LRP bekannterweise auf eine Art Modulbauweise setzt, kann man gut sortierte S10 Serienteile übernehmen, und ein vorhandener Twister Buggy ist schnell auf die SC Masse angepasst.


Ready-to-Run

Den Twister SC gibt es in zwei Ausführungen, einmal als reines Chassis ohne weiteres Zubehör und als RTR, welcher hier vorgestellt wird. Man braucht nur noch Akkus für den Sender. Ein Fahrakku, wenn auch nur ein 1600er, liegt bei.
Wie es sich für einen guten amerikanischen Short Course Truck gehört, verfügt der SC über eine vorbildgetreue Karosserie mit allem, was dazu gehört.
Die Reifen sind fertig mit den Felgen verklebt, somit ganz klar für einen Anfänger bestimmt, aber nicht nur für diesen, auch mir kommt das entgegen. Diese Reifen sind übrigens LRP-Offroad Challenge legal.

Eine sehr gute Bedienungs- und Betriebsanleitung steht den Piloten zur Verfügung, es handelt sich hier allerdings um keine Bauanleitung, da ja nichts mehr zu bauen ist.
Der ebenfalls enthaltene Steckerlader ist allenfalls etwas für die ersten Ladungen, will man öfter fahren, kommt man um ein Schnellladegerät nicht herum.
Wie es sich für ein RTR Fahrzeug gehört, ist natürlich auch eine Fernsteuerung vorhanden, der Pilot erhält für sein Geld eine als A2 STX pro bezeichnete 2,4 Ghz Anlage.
Diese liegt gut in der Hand und funktioniert einwandfrei. Nach Einsatz der Batterien in den Senderfuß ist sofort die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Chassis

Ein paar Blicke auf die Technik des Modells, verdeutlichen das Zusammenspiel aller Komponenten. Das typische Wannenchassis aus festem Kunststoff ist hier verbaut, natürlich wurde es in diesem Fall für den Einsatzzweck als SC angepasst, d.h. beim Twister zweckmäßig auf das entsprechende Maß optimiert.

Die benötigte Länge wurde erreicht, und vorne, hinten und auch an den Seiten gibt es wirkungsvolle Rammschutz Komponenten, welche beim SC Wettkampf nun mal unabdingbar sind. Schäden durch Rempeleien des Gegners sollten somit kaum vorkommen.

Längs in der Chassismitte wird der 1600er Stickpack platziert, man sollte hier allerdings am besten direkt 2S Lipos verwenden, dann ist genug Strom ohne Probleme verfügbar. Aus Schwerpunktgründen kann der Akku jeweils mehr nach vorne oder nach hinten verschoben werden.

Elektrik

Auch alle weiteren Elektro- Bauteile sind bereits eingebaut und durch Kabel und Stecker miteinander verbunden. Platzprobleme gibt es hier keine.
Rechts hat man den zum Sender passenden A3 RX- Empfänger montiert, auf der linken Seite findet sich der AI Runner Reverse V2 Fahrtregler einschließlich der Ein- und Ausschalter. Das Setup des Reglers wird jeweils bei dessen Aktivierung automatisch eingestellt, eine sehr anfängerfreundliche Lösung.

Das Lenkservo ist ein Standardservo mit der Bezeichnung R-7030. Die 3 kg Stellkraft liegen nicht am oberen Ende der Scala, das ist aber auch gar nicht nötig, denn die Lenkung geht ziemlich leicht, da es sich ja um ein lediglich auf den Hinterrädern angetriebenes Fahrzeug handelt.
Direkt vor dem Servo fällt der Blick auf die Lenkung. In ihren 2 dicken Stiften befindet sich im linken der Servosaver, dieser ist allerdings nicht sehr einfach zu erreichen.

Vorderachse

Die leicht nach oben gewinkelte Vorderachse ist sehr konventionell konstruiert, exotische Lösungen gibt es hier nicht. Unten gibt es lange Schwingen, oben werden die Verbindungen durch Kunststoffstreben hergestellt, welche allerdings genau wie die Lenkstreben keine Verstellung zulassen.
Wer hier später mehr will, kann problemlos auf verstellbare Komponenten umbauen. Aus dem gleichen Kunststoff wie die Schwingen bestehen ebenfalls C-Hubs und Lenkhebel. Damit ist der Aufbau der Vorderachse auch schon erledigt.

Hinterachse

An der zentralen Chassiswanne befindet sich am hinteren Ende auf einer separat angeschraubten Bodenplatte die gesamte Hinterachse einschließlich Antriebskomponenten. Genau wie an der Vorderachse gibt es hier nur einteilige Streben ohne Sturzeinstellung, der gleiche Kunststoff kommt hier zum Einsatz, das Schwingendesign entspricht dem der vorderen Schwingen.
Der Getriebekasten verbirgt neben den Zwischenwellen und Zahnrädern das 2 Spider-Kegeldiff. Lobend erwähnt werden sollte hier die komplette Kugellagerung, was zudem noch auf das ganze Fahrzeug zutrifft.

Um das Getriebegehäuse herum ist nicht nur die gesamte Hinterachse, sondern auch der Motor mit Ritzel und Hauptzahnrad angeordnet. Selbstverständlich gibt es hier auch eine Rutschkupplung, welche die Anfahrkräfte zur Schonung des Antriebsstranges vermindern kann.
Ein Unterschied zum Buggy ist auf den ersten Blick ersichtlich: Knochenwellen aus Stahl übertragen die Kraft zu den Hinterrädern, wo es beim Buggy noch Kunststoff- Kardans mit variabler Länge gab.

Elektromotor

Beim Motor des Twister handelt es sich um den in dieser Klasse weit verbreiteten S10 Twister Highspeed. Zu ihm ist nicht viel zu sagen. Er kommt in der gängigen Baugröße 540, ist ein Dosenmotor und man kann ihn nicht öffnen, aus dem einfachen Grunde, weil es dort auch nichts zu warten gibt.
Die abgegebene Motorleistung überfordert niemanden, weder das Fahrzeug noch einen Neueinsteiger, alles ist ideal, um erstmals ein R/C Car problemlos zu bewegen.
Der Motor ist nach hinten durch eine ihn umgebende Kunststoffkonstruktion gegen Rempeleien im Rennbetrieb geschützt. Daran angebracht sind auch die SC typischen Spritzlappen, ohne die kein Short Course Truck authentisch aussieht.

Dämpfer und Räder

Die Dämpfer verbergen keine exotischen Lösungen und sind so aufgebaut wie die meisten anderen Dämpfer in dieser Preiskategorie. Die Gehäuse sind aus Kunststoff, die blau gekennzeichneten Federn können mit Clipsen vorgespannt werden.
An beiden Dämpferbrücken gibt es etliche Anbringungsmöglichkeiten, um die Dämpfer steiler oder flacher zu stellen.
Beim S10 Twister kommen diejenigen Kompletträder zum Einsatz, die in der LRP Challenge für dieses Auto zulässig sind, es handelt sich hier um VTEC Overdose Allroundreifen mit Universal-Einlagen.

Praxis und Fazit
In dieser Ausführung kann der Short Course Truck selbst von einem Anfänger problemlos und unkompliziert bewegt werden.
Wer später mal höhere Fahrleistungen erzielen will, kann dies einfach durch Umbau auf ein Brushless-Set erreichen. Dies sollte aber auf jedem Falle auch mit einem Servo Tausch einhergehen.
Der Twister wurde beim ersten rollout mit dem 1600er Stickpack gefahren, anschließend kam ein Lipo Akku zum Einsatz der eine längere Fahrzeit sicherstellte.

Beim weiteren Einsatz auf der Rennstrecke gab es trotz einiger Chrashes keine erkennbare Beschädigungen oder Verschleiß. Lediglich eine Generalreinigung wurde am Ende des Tages vorgenommen.
Der Twister in der Short Course Ausführung ist ein gutes, anfängergeeignetes Offroad Modell, welches zugleich noch LRP Challenge Legal ist und dabei noch wenig kostet. Zudem ist eine spätere Aufrüstung ohne großen Aufwand möglich.

Bericht: Andreas Palitza
Fotos: Klaus-D. Nowack




Querschnitt LRP S10 Twister SC

• Maßstab 1:10
• Offroad Elektro 2WD Short Course Truck mit Heckantrieb
• Komplett montiertes und fahrfertiges Offroad Modell.
• Einstellbares All Terrain Renn-Fahrwerk.
• Elektromotor 540.
• Digitaler LRP Fahrtenregler.
• LRP A2-STX Pro 2.4 GHz Fernsteuerung.
• Ladegerät und LRP Akku.
• LRP Lenk-Servo.
• 4 Öldruckstoßdämpfer
• Stufenlos einstellbarer, drehmomentregulierender Slipper.
• Komplett kugelgelagert.
• Stabiler Vorder- und Seitenrammschutz
• Heckrammschutz mit originalgetreuen Gummischmutzfängern.
• Heavy-Duty Teleskop-Kardanwellen.
• Geschlossene Getriebebox.
• Composite-Motorschutz.
• Composite Getriebeabdeckung
• Wettbewerbserprobte VTEC Overdose SC Reifen.
• Stylisches Airbrush Karosserie-Design im Racetrimm.
• Eloxierte Aluminium Schwingenhalter vorne.
• Wartungsarmer und effizienter Antrieb.
• Robustes Composite Chassis für den Schutz der
Elektronikkomponenten, gute Gewichtsverteilung
und einfache Wartung.
• Composite Kegeldifferential.
• Akkuhalterung für LiPo und NiMH Akkus geeignet.
• Anleitung inklusive Anfänger- und Tuning Guide.

Technische Daten
Länge: 540 mm
Breite: 297 mm
Höhe: 190 mm
Radstand: 332 mm
Rad Durchmesser vorne: 112 mm
Rad Durchmesser hitnen: 112 mm
Reifenbreite: vorne 44 mm
Reifenbreite: hinten 44 mm




Bildverzeichnis LRP S10 Twister SC

Bild 3 und 5: Beim Twister in der RTR–Ausführung ist
bereits alles fahrfertig eingebaut.

Bild 7: Man kann sich bei LRP auf einen gewissenhaften
Zusammenbau verlassen.

Bild 8: An der Chassis–Unterseite steht nichts hervor,
ideal fürs Gelände.

Bild 9: Ein großer elastischer Frontrammer ist beim
SC–Truck unerlässlich.

Bild 10: Sturz– und Lenkstreben sind einteilig ausgelegt,
es gibt nichts einzustellen.

Bild 11: Für die Federvorspannung sind Klipse vorgesehen.

Bild 12: Im Offroad unerlässlich: Die angewinkelte Vorderachse.

Bild 13: Das Servo ist geschützt direkt hinter der
Lenkung eingebaut.

Bild 14: Der Servosaver ist aufgrund der Platzverhältnisse
schwierig zu verstellen.

Bild 15: Mittig positioniert liegt der Akkuschacht im Fahrzeug.

Bild 16: Ein Seitenaufprall wird durch die sehr flexiblen
Nerf Bars eliminiert.

Bild 17.18 und 19: Der Antrieb ist gut geschützt, der Slipper
kann nach Stopfen-Entfernung verstellt. werden.

Bild 20 und 21: Die Kardans sind in dieser Preisklasse vorbildlich.

Bild 22: Mit den blauen Standardfedern ist das Fahrzeug
gut abgestimmt.

Bild 23: Die Dämpfer können in verschiedenen Positionen
angebracht werden.

Bild 24: Der rückwärtige Auffahrschutz hält Eindringlinge
am Heck wirksam ab.

Bild 25: Wie beim großen Vorbild: Die Weichgummi Spritzlappen.

Bild 26: Steckerlader und Akkupack runden das Set ab.

Bild 27: Der Mini–Regler programmiert sich bei jedem
Einschalten neu.

Bild 29: Tausendfach bewährt ist die A2 STX pro–Fernsteuerung.




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