1:5 HPI Baja Endurance Challenge
 
EM-Finale 2008
 
Barcelona / Spanien
 
 




Der erste europäische Sieger eines einmaligen und außergewöhnlichen Events steht fest. Das ungarische Team setzte sich beim 12h-Rennen in Spanien durch. Nach 12 harten Rennstunden, mit nur zwei unplanmäßigen Boxenstopps, setzte sich das Team Ungarn gegen die starken Mitbewerber aus 16 Ländern beim Finale nahe der spanischen Stadt Barcelona durch. Sie erwiesen sich als die cleversten, zähesten und widerstandsfähigsten Teilnehmer und hatten auch das nötige Glück auf ihrer Seite.

Spannung, Action und Leiden beim Marathon-Rennen
Vom Start weg hielt sich das ungarische Team auf den vorderen Plätzen. Zusammen mit dem führenden Team Wilcar aus Spanien und den zweitplazierten Finnen entwickelte sich in den ersten Stunden ein spannender Dreikampf um die ersten drei Positionen. Doch erst durch Probleme der beiden führenden Teams konnte sich Ungarn nach ca. 5 Rennstunden an die Spitze setzen und Abstand zu den Verfolgern gewinnen. Bis zum Ende des Rennens gelang es keinem Team mehr den Spitzenplatz der Ungarn zu gefährden.

Dahinter bliebt es jedoch weiterhin spannend – konnte doch der Ausfall eines Mitbewerber oder ein technisches Problem schnell zu Positionsänderungen führen. So kämpfte sich Finnland nach erzwungenen Boxenstopp aufopferungsvoll bis auf Platz 2 zurück. Ärgster Verfolger war das spanische Wilcar-Team, das sich fast bis zum Ende des Rennens in der selben Runde befand. Erst in der zwölften Rennstunde konnte sich Finnland etwas mehr Luft verschaffen und am Ende 2 Runden mehr auf seinem Konto verbuchen.



Harte Prüfung für Fahrer und Material
Voller Elan und Zuversicht stürzten sich die 16 Teams in den 12stündigen Marathon. Doch schnell wurde klar, dass hier nur die zähesten Teilnehmer mit der besten Strategie eine Chance bei diesem extrem harten Rennen haben würden. Jedes Team hatte mit verschiedenen Problemen zu kämpfen – wechselnde Pistenbedingungen, Behinderungen durch hohen Verkehr, Fahrerwechsel, abbauende Konzentration bei den Fahrern, Tankstopps, Reifen- und Motorwechsel und vielem mehr. Dieses 12h Baja Endurance Challenge Finale war definitiv das schwerste Rennwochenende, was die Teilnehmer bisher erlebt haben.

Trotz der Strapazen hatten alle viel Spaß und können die Neuauflage im nächsten Jahr kaum erwarten. Großen Anteil an dem guten Gelingen der Veranstaltung hatte die erstklassige Vorbereitung und Organisation - Extra-Strecke für das Rennen, riesiger Fahrerstand, Extra-Boxengassen, Flutlicht und vieles mehr. Ein großes Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer vor Ort.

In diesem Zusammenhang ist auch das einzigartige und umfangreiche Luxus-Racing-Paket im Wert von über 1.300 Euro für jeden Teilnehmer zu nennen. Darin waren z.B. Unterbringung, Bankett, Teile, Reifensätze, Treibstoff, Shirts und Eintritt enthalten. Demgegenüber stand ein geradezu mickriger Selbstkostenbetrag von nur 99 Euro Nenngeld pro Fahrer.

Pos. / Team / Rundenanzahl
1.....Ungarn / 737
2.....Finnland / 711
3.....Spanien / 709
4.....Estland / 665
5.....Tschechien / 663
6.....Slowenien / 659
7.....Polen / 649
8.....Malta / 645
9.....Niederlande / 628
10...Griechenland / 592
11...Deutschland / 556
12...Island / 542
13...Großbritannien / 492
14...Spanien / 430
15...Frankreich / 397
16...Italien / 363

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