| 1:10 Elektro Glattbahn | |   | | Weltmeisterschaft 2008 | |   | | Bangkok / Thailand | |   | | |   |

Vom 13. bis 16. November traf sich die Weltelite der Tourenwagenpiloten ferngesteuerter Elektromodelle zu den IFMAR ISTC World Championships 2008. Die fünfte Auflage der 1/10 WM wurde auf dem 210 Meter langen und 4 Meter breiten „Radio Control Speedway“-Rundkurs in Bangkok / Thailand gefahren.

Der 22-jährige Marc Rheinard aus Andernach gewann als erster RC-Fahrer zum zweiten Mal die IFMAR (International Federation of Model Auto Racing) Weltmeisterschaft für 1:10 Elektro-Tourenwagen.
Mit Viktor Wilck (Platz 6) und Jilles Groskamp (Platz 10) runden zwei weitere Fahrer des Tamiya-Teams den Erfolg des renommierten Herstellers für ferngesteuerte Modelle und detaillierte Plastikbausätze ab.

Für Spannung sorgten die drei Finalläufe. Den entscheidenden dritten Lauf gewann Marc Rheinard mit nur 1,535 Sekunden Vorsprung vor dem Gesamtzweiten Ronald Völker, der damit ebenfalls bewies, dass die RC-Tourenwagen-Elite aus Deutschland kommt.

Schon 2004 setzte Rheinard bei seinem Sieg auf Tamiya: Bei seinem ersten Erfolg fuhr er mit einem Tamiya TRF415 und nun vier Jahre später mit dem Tamiya TRF416 an die Spitze. Das Kürzel „TRF“ steht übrigens für „Tamiya Racing Factory“ und kennzeichnet die Topmodelle des traditionsreichen japanischen Unternehmens, das damit seinen dritten WM-Titel verbuchen konnte.

Die WM war mit dem Vector X12 Motor und dem Prototyp des brandneuen SXX TC-spec Reglers auch ein Erfolg für LRP. Der Prototyp des völlig neuen LRP SXX TC-spec Reglers gewann alle 6 Qualifikationsläufe und auch den Weltmeistertitel. Die LRP Fahrer Ronald Völker, Marc Rheinard, Viktor Wilck, Atsushi Hara, Hayato Matsuzuki und Meen Vejrak vertraten LRP im A-Finale der Weltmeisterschaft.

Trotz der extremen Bedingungen bei dieser WM mit den erlaubten 6-Zellen Akkus und den sehr hohen Temperaturen bei extremer Luftfeuchtigkeit, hatte kein LRP Fahrer Probleme mit dem neuen Equipment. Die LRP Teamfahrer profitierten von der Leistung des neuen Vector X12 Motors, indem sie den softeren X12 4.5 Turns einsetzen konnten, wohingegen die Fahrer anderer Marken einen heißeren 4.0 Turns benutzen mussten, um mit dem Speed des X12 4.5 Turns Motors mithalten zu können.


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